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Als Laufwerke werden Geräte zur Speicherung von Daten bezeichnet, die entweder am SEP sesam Server selbst (lokales Laufwerk) oder an einem SEP sesam Client angeschlossen sind (entferntes Laufwerk). Die Ansteuerung der Laufwerke ist auch über SCSI, FibreChannel oder iSCSI möglich. In der Regel handelt es sich dabei sowohl um Bandgeräte, wie auch zunehmend um Festplatten oder andere verzeichnisorientierte Geräte. Der Anschluss von Laufwerken in einem SAN wird ebenfalls über entfernte Laufwerke (SAN remote Device) abgebildet. Die Steuerung der jeweiligen Laufwerke ist ohne eine direkte Einbindung des SEP sesam Server in das SAN, über das SAN remote Device bzw. den SAN remote Device Server möglich.
Neben den Bandgeräten als klassischem Speichergerät mit zunehmend größeren Kapazitäten und Transferraten bietet SEP sesam auch Sicherungen auf verzeichnisorientierte Geräte wie Festplatten an. Diese werden als virtuelle Laufwerke bezeichnet, da SEP sesam diese Laufwerke mittels Verzeichnissen und Dateien auf der Festplate die Funktion von physikalischen Laufwerken und Medien simuliert. Für den Benutzer besteht damit, außer bei der Konfiguration, kein Unterschied zu physikalischen Bändern.
Mit Shared Drives werden Laufwerke bezeichnet die mit Hilfe bestimmter Netztechniken, z.B. im SAN, an mehreren Rechnern gleichzeitig angeschlossen sind. Ein physikalisches Laufwerk wird dann von mehreren Rechnern im Betriebssystem gesehen und kann von dort aus verwendet werden. Im Gegensatz zu normalen Laufwerken können Shared Drives nur von einem Client nach dem Anderen genutzt werden. Parallele Sicherungen von unterschiedlichen Clients sind nicht möglich. Im SEP sesam werden Shared Drives durch die Vergabe einer eindeutigen Laufwerksbezeichnung definiert. D.h. es werden mehrere Laufwerke mit dem gleichen Bezeichner definiert und den unterschiedlichen Sicherungsclients zugewiesen. Bei der Abarbeitung von Sicherungsaufträgen werden dann die Laufwerke im zeitlichen Wechsel am jeweiligen Rechner benutzt.
In großen Ladern sind häufig mehrere Laufwerke eingebaut, die von einem Medien Magazin aus bedient werden. Hier
empfiehlt es sich, diese Laufwerke in einer Gruppe zu organisieren. Eine Sicherung wird dann nur an diese Gruppe
delegiert. SEP sesam wählt selbständig aus, auf welches Laufwerk konkret gesichert wird. Geplante Sicherungen werden von der SEP sesam Steuerung verteilt auf die verfügbaren Laufwerke der Laufwerksgruppe. Damit ergibt sich neben der optimalen Ressourcennutzung eine erhöhte Ausfallsicherheit bei einem Laufwerksdefekt. Es kommt dann nur zum Abbruch der gerade laufenden Sicherungen, alle weiteren anstehenden Sicherungen verteilt SEP automatisch an die übrigen Laufwerke der Gruppe.
Hier werden die Parameter des gewählten Elements (Gruppe oder Laufwerk) angezeigt und bei Bedarf verändert.
Hier wird eine neue Laufwerksgruppe konfiguriert.
Hier werden neue Laufwerke eingerichtet. Jedes Laufwerk muss einer Laufwerksgruppe angehören, d.h. diese muss vorher bereits erzeugt worden sein.
Laufwerk 1 und 2 sind lokale Laufwerke
Laufwerk 11 bzw. 21 sind remote Devices an unterschiedlichen Standorten.
Bei einer nötigen Erweiterung um ein zusätzliches Laufwerk am Standort 1, wird das neue Drive als 12 aufgenommen.
| Achtung |
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Die Eintragung des Device Pfades für Wechselmedien ist erforderlich (Reiter Option)! |
Die SCSI-ID kann, sofern alle notwendigen Treiber korrekt installiert wurden, durch das "sesam loader utility" (slu) ausgegeben werden.
ausgeführt werden.
Nun werden alle angeschlossenen SCSI-Geräte aufgelistet.
Beispiel einer Ausgabe:
Die angezeigte ID muss nun unter "Gerät (SCSI-ID)" eingetragen werden.
Die, unter Linux benötigte Gerätedatei, kann ebenfalls, mittels
ausgelesen werden.
Beispiel der Ausgabe:
Zusätzlich zur SCSI-ID wird unter Linux die verwendete Gerätedatei ausgegeben und unter "Gerät (SCSI-ID)" eingetragen (evtl. testweise mit mt-Kommando ansprechen).
DISK-Typen werden automatisch mit disk{Laufwerksnr} eingetragen (siehe unten).
Am System werden ein DISK Drive und ein Bandlaufwerk angeschlossen. Mehrere Aufträge werden nachts gleichzeitig in einer Auftragsgruppe gestartet.
Am System werden ein DISK Drive und zwei Bandlaufwerke angeschlossen. Die SMS Kanäle sind auf 5 an jedem Laufwerk eingestellt. Mehrere Aufträge (z.B. 10) werden nachts gleichzeitig in einer Auftragsgruppe gestartet.
Am System werden ein DISK Drive und drei Bandlaufwerke angeschlossen. Die SMS Kanäle sind auf 8 an jedem Laufwerk eingestellt. Mehrere Aufträge (z.B. 20) werden nachts gleichzeitig in mehreren Auftragsgruppen gestartet.
Im SEP sesam GUI Komponenten->Laufwerke->Laufwerksaktion sind verschieden Möglichkeiten zur Laufwerkssteuerung vorhanden.
Der Ablauf und Erfolg der Aktionen wird im zyklisch aktualisierten Info-Fenster (laufende Meldungen) angezeigt.
Medium entladen ist nicht mit dem Entladen durch den Lader zu verwechseln. Es bedeutet in diesem Fall, dass das Laufwerk das Medium aus der Halterung freigibt und auswirft. Der Lader kann dieses anschließend greifen und in das Magazin zurückbefördern (= Entladen durch Lader).
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