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Laufwerke


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Lader

SEP sesam unterstützt eine große Palette an Autoladern oder Libraries. Es besteht keine Bindung an bestimmte Hersteller- oder Gerätetypen. Eine Aufstellung über die unterstützen Geräte ist auf http://www.sep.de/sesam/storagehardware/products_de.php verfügbar.

Der Menüpunkt Komponenten->Lader zeigt die konfigurierten Lader und die darin befindlichen Laufwerke und bietet die Werkzeuge zu deren Bedienung an.



Eigenschaften Lader/Installation neuer Lader

Die Konfiguration von Storagehardware erfolgt bei der Installation von SEP sesam automatisch (lokal), sofern die entsprechenden Geräte vom Betriebssystem unterstützt und erkannt werden. Eine nachträgliche Aufnahme von weiteren Ladern ist z.B. für Remote Device Umgebungen jederzeit möglich.



Achtung

Windows fordert als Gerätebezeichnung die SCSI-ID. Bei Linux muss dagegen die Gerätedatei angegeben werden z.B. /dev/sg2.


Gerät  
SCSI Gerätebezeichnung des Laders
  • Windows:

Die SCSI-ID kann, sofern alle notwendigen Treiber korrekt installiert wurden, durch das "sesam loader utility" (slu) ausgegeben werden.

ausgeführt werden.

Nun werden alle angeschlossenen SCSI-Geräte aufgelistet.

Beispiel einer Ausgabe:

Die angezeigte ID muss nun unter "Gerät (SCSI-ID)" eingetragen werden.

  • Linux:

Die, unter Linux benötigte Gerätedatei, kann ebenfalls, mittels

ausgelesen werden.

Beispiel der Ausgabe:

Zusätzlich zur SCSI-ID wird unter Linux die verwendete Gerätedatei ausgegeben und unter "Gerät (SCSI-ID)" eingetragen.


Device Server  
Remote Device (Server) an dem der Lader angeschlossen ist

Das Remote Device bzw. der Remote Device Server entspricht dem Rechner, an dem die Sicherungshardware angeschlossen ist. In kleineren Umgebungen wird meist das Bandlaufwerk oder der DISK Speicher direkt am SEP sesam Server betrieben. In umfangreicheren Umgebungen mit mehreren Sicherungsgeräten kommt Remote Device (Server) zum Einsatz. Die Sicherungsströme fließen dann vom SEP sesam Client zum jeweiligen RD bzw. RDS an stelle zum Datensicherungs Server.

Typ  
Herstellerbezeichnung
Ctrl  
Lader-Ansteuerung mit SesamLoaderUtility SLU
Fächer  
Anzahl der Fächer (Slots) des Laders

Bei der Nutzung von Reinigungsbändern im letzten Fach der Library muss die Anzahl der Fächer um die Anzahl der eingelegten Reinigungsbänder reduziert werden.


Barcode  
Auswahl nein/ja, je nachdem, ob der Lader einen Barcode-Leser besitzt oder nicht
Automat. Entladefunktion
Auswahl nein/ja

Nahezu alle aktuellen Autolader und Libraries erfordern explizit Kommandos um Bänder von und zu den Laufwerken zu transportieren. Das entspricht der Einstellung 'nein' im SEP sesam GUI.


Virtueller Lader (VTL)

Sicherungskonzepte von DISK to DISK bzw. DISK to DISK to TAPE erfordern einen Disk basierten Speicherbereich, der in SEP sesam als virtuelle Tapelibary abgebildet wird. Diese VTL steuert zentral alle DISK-HARD Laufwerke. DISK Laufwerke an Remote Device Rechnern werden ebenfalls über den Lader 0 gesteuert.

Eine VTL kann in SEP sesam über verschiedene Speicherbereiche hinweg, direkt unter Verwendung vorhandener Dateisysteme (NFS, NTFS, ext3, ...) aufgebaut werden. Besondere Hardware ist für die Darstellung mehrere (virtueller) Laufwerke nicht erforderlich und wird damit durch kostengünstige Systeme ersetzbar.

Laderinhalt


Der Bildschirm zeigt ein symbolisches Abbild des Laders, das sich zyklisch erneuert, und so immer den aktuellen Stand anzeigt. Links befindet sich das Magazin mit den Fächern (Slots), daneben der Arm (Greifvorrichtung), darüber ein oder mehrere Laufwerke (Drives), darunter die Ein/Ausgabeschleuse (Port). Da häufig nur ein Teil der Medien gewechselt bzw. bei großen Medien-Bibliotheken nur ein Teil der Medien für SEP sesam reserviert wird, hat der Benutzer die Möglichkeit, den Archivabgleich auf bestimmte Fächerbereiche des Laders einzuschränken. Sind die Medien mit Barcode-Labels versehen, so wird dies berücksichtigt. Eine Verifizierung des Band-Labels durch direktes Lesen des Labels vom Medium (Band, Platte...) ist möglich. Der Archivabgleich kann auch nur zur Inventarisierung durchgeführt werden, wobei der Benutzer eine Übersicht über die im Lader vorhandenen Medien erhält, unabhängig welcher Pool zum Abgleich gewählt wurde.

Funktionen
Legende  
listet die Bedeutung der Farbmarkierungen auf



Ansicht wechseln  
wechselt die Icon-Größe der angezeigten Kassetten in den Slots



Barcode als Label 
statt der Kassettenbeschriftung wird das Barcode-Label angezeigt, falls vorhanden
Archivabgleich  
Abgleich zwischen einem Lader-Magazin und der SEP sesam Datenbank (Medienarchiv)

Archivabgleich


Medienpool  
Auswahl eines Medienpools, für den der Abgleich gemacht werden soll - es werden alle Medien unabhängig vom gewählten Pool angezeigt
Laufwerksgruppe  
Die Laufwerksgruppe ist über den Medienpool automatisch definiert
Laufwerk (opt.)  
optional Angabe eines einzelnen Laufwerks
erstes Fach, letztes Fach 
Möglichkeit den Abgleich auf einen Teilbereich des Laders einzugrenzen
automatische Neuaufnahme 
falls sich unbekannte bzw. neue Bänder ohne SEP sesam Label im Lader befinden, werden diese in das SEP sesam Medienmanagement zum gewählten Medienpool aufgenommen
Bandtyp  
Vorgabe des Bandtyps bei automatischer Neuaufnahme
Behandlung unbekannter SEP sesam Medien
  • ohne Initialisierung übernehmen - fremde SEP sesam Medien z.B. eines anderen SEP sesam werden in einem (neuen) Pool ins Medienarchiv aufgenommen

- beliebige fremde Medien z.B. von Mitbewerbsprodukten werden im gewählten Pool neu aufgenommen und überschrieben!

oder

  • überschreiben - alle nicht im Medienarchiv bekannten Medien werden mit einem Pool-Label überschrieben.
Label auf dem Band überprüfen
von jedem Band wird das Label frisch eingelesen, dabei werden die Barcode-Informationen ignoriert

Laderaktion

Über die Laderaktion ist der einfache und begrenzte Zugriff auf die Laufwerke und die Ladersteuerung möglich. Das Importieren oder Exportieren von einzelnen Medien kann über die SEP GUI initiiert werden, ebenso wie die Sortierung von Medien innerhalb der Library. Die Nutzung von sog. Port-Slots wird in Abhängigkeit der verwendeten Hardware unterstützt.


Aktionen
Import  
Medium durch die Ein-/Ausgabeschleuse (Port) in das Magazin befördern
Export  
Medium aus dem Magazin in die Ein-/Ausgabeschleuse (Port) befördern
Laden von Fach  
Medium vom angegebenen Magazinfach in das angegebene Laufwerk laden
Laden über Label 
Medium mit einer bestimmten Kennzeichnung in das angegebene Laufwerk laden
Entladen  
Medium aus dem angegebenen Laufwerk zurück in ein beliebiges Fach befördern
Ladernummer  
Auswahl konfigurierter Lader
Laufwerksnummer 
Auswahl konfiguriertes Laufwerk
Label  
Falls Laden über Label statt Fachangabe

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