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Die SEP Community-Version von SEP sesam ist ausschließlich zur freien, privaten Nutzung verfügbar. Bitte beachten Sie die Lizenzbedingungen der SEP AG.
Bei der Installation einer SEP sesam-Demoversion (zu finden auf der Downloadseite der SEP) wird automatisch eine sogenannte Community Lizenz-Datei erstellt. Diese Datei muss zur dauerhaften Verwendung, also nach Ablauf des 30-tägigen Testzeitraumes, umkopiert werden.
Die Datei sm_lic.ini.com befindet sich unter <SESAM_ROOT>/skel.
Kopieren Sie die Datei als sm_lic.ini in das <SESAM_ROOT>/var/ini Verzeichnis.
Eine Kontrolle der korrekten Funktion erfolgt in der GUI unter "Hilfe -> Lizenzinfo".
Die SEP Community-Version ist für Windows und Linux verfügbar. Es bestehen kein Support und keine Möglichkeit für Upgrades. Jedoch steht jederzeit das SEP-Forum und das SEP-Wiki zur Verfügung.
/var/opt/sesam) eine separate Partition vorgesehen werden. Das Dateisystem ist dabei unkritisch. Es können alle gängigen Dateisysteme ab Ext3 verwendet werden.
Einer der grundlegenden Vorteile von SEP sesam ist, dass nicht alle Informationen in einer Datenbank abgelegt werden, sondern als frei einsehbare Textdateien. Für gewöhnlich sind die wirklich großen Dateien die *.lis Dateien. Diese enthalten Informationen über die einzelnen gesicherten Dateien einer Sicherung und werden vom Restorewizard verwendet, um einzelne Dateien auswählen und rücksichern zu können.
In folgenden Verzeichnissen sind diese Dateien zu finden:
Diese Dateien können wie folgt beschrieben von SEP sesam automatisch komprimiert werden.
Um diesen Befehl ausführen zu können, muss das Sesam- Profil zuvor gesetzt werden mit dem Befehl:
Um den Komprimierungsprozess sofort auszulösen und nicht erst auf den nächsten Tag zu warten, kann der Befehl "sm_newday" verwendet werden.
Die Komprimierung wird dann mit dem Zeitplan "Tageswechsel" direkt ausgeführt.
Der Grund warum man nicht alles sofort komprimiert, sondern erst nach 3 Tagen wie im Befehl vordefiniert, ist ein Erfahrungswert der SEP AG, der beinhaltet, dass die meisten Rücksicherungen innerhalb der ersten 3 Tage nach einer Sicherung durchgeführt werden.
Detaillierte Beschreibung unter: Wie richte ich einen Remote Device Server (RDS) ein?
<SESAM_ROOT>/bin/sesam/slu scan sich die Namen der vom Betriebssystem erkannten Geräte anzusehen (z.B. Tape0 oder /dev/nst0). Bei der Aufnahme eines Disklaufwerkes muss nur der Laufwerkstyp DISK_HARD angegeben werden.
Kostenloses Backup für Zarafa-Umgebungen
SEP sesam stellt eine leistungsfähige Backup-, Restore- und Recovery- Umgebung für alle heterogenen Umgebungen zur Verfügung.
Neben den klassischen Server-Betriebssystemen wie Novell Netware, Linux, Windows, Unix und Solaris bietet SEP sesam auch Module zur Online-Sicherung aller gängigen Groupware-Systeme und Datenbanken an.
Eine komplette Übersicht findet sich in der SEP sesam OS and database support matrix.
Für die Nutzer von Zarafa bietet SEP eine komplette SEP sesam Umgebung zur kostenlosen Sicherung ihrer Zarafa Umgebung an. Folgende Module werden kostenlos zur Verfügung gestellt:
Diese Lizenzen zur kostenlosen Sicherung eines Zarafa-Servers mit SEP sesam sind zeitlich unbegrenzt gültig aber limitiert auf diese Umgebung und nicht erweiterbar. Support und Upgrade Services sind nicht enthalten.
Eine Liste der möglichen Kauflizenzen und Erweiterungen wie
findet sich auf der SEP Homepage unter: www.sep.de/produkte
Sämtliche SEP Software-Extensions finden Sie im SEP Download Center
SEP sesam Server für Linux http://download.sep.de/linux/
SEP sesam Server für Windows http://download.sep.de/windows/
Zarafa Modul http://download.sep.de/extensions/groupware/zarafa/
MySQL Modul http://download.sep.de/extensions/databases/mysql/
Eine Beschreibung zum Backup eines Zarafa-Servers mit SEP sesam finden Sie im Wiki unter:
SEP sesam Extension für Zarafa
Unter folgendem Link findet sich eine Auswahl der verschiedenen Versionen für das gewünschte Betriebssystem und die Architektur (64- und 32-Bit) die für die Java-Laufzeitumgebung verwendet werden soll. Nach dem Akzeptieren der Lizenzbedingungen kann das entsprechende "Paket" heruntergeladen werden.
Das SEP sesam-System ermöglicht die Neuorganisation des Systems durch den Tageswechsel-Termin bzw. NEWDAY-Termin. SEP sesam definiert den Zeitraum zwischen zwei Tageswechsel-Terminen als einen Sicherungstag. Dieser Termin wird durch die Installation vorgegeben und kann entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Bei einem täglichen Tageswechsel-Termin um 08:00 Uhr dauert der Sicherungstag bis zum Morgen des kommenden Tages um 08:00 Uhr. Sicherungen, die nach Mitternacht - dem Wechsel des realen Datums - ablaufen, werden von SEP sesam trotzdem unter dem Datum des Vortages verwaltet.
Beispiel: Eine Sicherung soll um 19 Uhr beginnen und dauert normalerweise mindestens bis um zwei Uhr Nachts. Durch die Wahl des Tageswechsels um acht Uhr hat der Sicherungsauftrag genug Zeit vollständig ausgeführt zu werden und alle Daten werden in dem Saveset gespeichert das zu dem Tag gehört, an dem die Sicherung gestartet wurde.
Häufig wird das Wochenende für Voll-Sicherungen genutzt, dann bietet es sich an, den Tageswechsel am Wochenende auszusetzen, also die Ausführung als Wochentermin ohne Ausführung am Wochenende zu definieren.
Ein Tageswechsel-Termin führt zusätzlich folgende Aufgaben durch:
Man kann den Tageswechsel auch zu einer anderen Tageszeit als 08:00 Uhr konfigurieren. Man sollte den Tageswechsel allerdings nicht komplett deaktivieren, da ansonsten die internen Verwaltungsaufgaben im System und in der Datenbank nicht durchgeführt werden und mittelfristig Fehlfunktionen im SEP sesam provoziert werden können.
Sollte eine neue Lizenz benötigt werden, so wenden Sie sich bitte an sales@sep.de. Folgende Angaben werden dabei benötigt:
Um festzustellen, welche Angaben SEP sesam verwendet (z.B. bei mehreren Netzwerkkarten) sollten die Informationen in der SEP sesam GUI unter "Hilfe -> Lizenzinfo" verwendet werden. Das Lizenzteam wird die Lizenz via E-Mail verschicken.
Wenn es sich bei dem SEP sesam Server um eine Demolizenz handelt wird anhand der Lizenzinfo "Hilfe -> Lizenzinfo" die benötigte Anzahl der Clients und Module der konfigurierten Umgebung ausgegeben.
Folgende Schritte sind zu tun, um das erhaltene Lizenzfile zu aktivieren:
<SESAM_ROOT>/var/ini-Verzeichnis
<SESAM_ROOT>/bin/sesam wechseln
Sollten in der Ausgabe des Programms Fehler in der Namens- oder IP-Übereinstimmung auftreten, wenden Sie sich bitte an den Lizenz-Ansprechpartner. Sollten alle Informationen sichtlich richtig sein, schicken Sie bitte das Lizenzfile mit der Ausgabe des Befehls an support@sep.de.
Man muss zwischen den Diensten eines SEP sesam Servers, eines SEP sesam Clients und denen eines SEP sesam Tape-Servers unterscheiden.
Diese Dienste können im Installationsverzeichnis des SEP sesam in <SESAM_ROOT>/bin/sesam
geprüft werden.
SEP sesam benötigt ein Java mit der Version 1.6 oder höher. Dabei können sowohl das Oracle/Sun Java genutzt werden, als auch IBM Java oder openJDK
Die momentan verwendete Java Version lässt sich mit folgendem Befehl prüfen:
Beispiel:
WICHTIG: Wird unter Linux der SEP sesam Server als RPM-Paket installiert, dann ist das Java ebenfalls als RPM-Paket zu installieren.
HINWEIS: Für die Installation des SEP sesam Servers auf einem OES2-System beachten Sie bitte, dass die dort laufende Java-Version 1.5 als Default bestehen bleiben muss, damit die Novell-spezifischen Funktionen betrieben werden können. Wenn eine weitere Java-Version (z.B. 1.6) im System per RPM installiert wird, dann bleibt die Default-Java-Version erhalten, d.h. die Neuinstallation überschreibt diese nicht. Das bedeutet, dass die Installation des Java und nachfolgend des SEP sesam Server wie unten beschrieben erfolgen kann.
Die Vorgehensweise ist hier anhand eines 64-bit Sun-Java beschrieben:
/opt/sesam/bin/sesam. Im Falle einer Tarball-Installation des Sesam Servers und des Java, muss dieser Link manuell gesetzt werden.
WICHTIG: Wird das Java als Tarball installiert, dann ist auch der Sesam Server als Tarball zu installieren. Eine Installation eines Sesam Server Pakets mit --nodeps wird durch die SEP AG nicht unterstützt.
Die Vorgehensweise bei einer Java-Tarball-Installation:
/opt/java
/opt/java wechseln
/opt/sesam/bin/sesam, um zur Installation des Sesam Servers den Java-Link anzulegen:
Auch unter Windows können mehrere Java-Versionen betrieben werden. Auch hier kann der Sesam Server mit einer anderen Java-Version arbeiten als die Java-Default-Version des Betriebssystems. In der Datei <SESAM_ROOT>\var\ini\sm.ini in der Sektion [JAVA] ist der Pfad zu der zu verwendenden Java-Version anzugeben:
Damit wird für den Sesam Server beim Start seine eigene Java-Umgebung gesetzt.
Um einen Befehlstermin an einem SEP sesam Client oder SEP sesam Server zu erlauben, muss am jeweiligen Client/Server ein Eintrag vom Administrator vorgenommen werden. Dieser Eintrag richtet sich nach der Plattform des Clients.
Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SEP Elektronik GmbH\sesam\CommandEvents\{user}\{command} wird der Benutzer und der Befehl erlaubt.
Rufen Sie den Regedit-Editor auf und erstellen Sie unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SEP Elektronik GmbH\sesam\ die neuen Schlüssel ("Rechtsklick -> neuer Schlüssel" auswählen) - sofern noch nicht vorhanden - CommandEvents, darunter den Benutzer und schließlich als Schlüssel den Befehl mit kompletter Pfadangabe. Der Befehl, der als letzter Schlüssel eingetragen wird, darf als Befehl ausgeführt werden. Es ist möglich ein Sternchen "*" einzutragen, damit jeder Befehl abgesetzt werden darf.
Die Datei sesam_cmdusers.allow am Client aus dem Verzeichnis <SESAM_ROOT>/skel nach /etc kopieren
und die Datei anpassen, d.h. im Format {Benutzer} {Befehl} kann je Zeile ein Benutzer mit Befehl angegeben werden. Wieder ist der Joker "*" für Benutzer und Befehl erlaubt.
Hinweis: Es sind keine expliziten Berechtigungen für die Ausführung von SEP sesam Kommandos wie sm_loader erforderlich.
Bei einigen Linux-Systemen werden die von der SEP sesam GUI erzeugten Threads auch in der Prozesstabelle angezeigt. Es handelt sich allerdings nicht um Prozesse, sondern um Threads. Die Anzahl ist deshalb hoch, weil Java für alle Objekte mit Listener-Funktionalität automatisch einen Thread generiert.
Durch das Setzen des Profils werden die Verzeichnisse (sowie deren Unterverzeichnisse) <SESAM_ROOT>/bin, und <SESAM_ROOT>/var/db/ zur Umgebungsvariable "$PATH" hinzugefügt, sodass SEP sesam-Befehle global ausgeführt werden können und man sich nicht in deren eigentlichem "Ausführungsverzeichnis" befinden muss.
Das Profil wird folgendermaßen gesetzt:
In das Verzeichnis <SESAM_VAR>/var/ini wechseln und folgendes eingeben:
Wichtig: Nicht den Punkt und das Leerzeichen vergessen.
Oder man gibt
ein.
In einer Command-Box in <SESAM_ROOT>\var\ini
oder über die Verknüpfung
| Hinweis: |
|
Das Profil ist hierdurch nur für die aktuelle Sitzung gesetzt. Für eine dauerhafte Aktivierung unter Linux siehe hier |
Es muss eine neue Lizenz angefordert werden. Schicken Sie hierzu die Original-Lizenz an die E-Mail Adresse info@sep.de und fügen den neuen Rechnernamen und die neue IP-Adresse hinzu.
Sobald Sie die neue Lizenz erhalten haben, können Sie den Hostnamen des SEP sesam Servers mit sm_setup ändern. Setzen Sie dazu zuerst das SEP sesam-Profil und geben folgenden Befehl ein:
Folgende Ports müssen in der Standardkonfiguration zur Sicherung über eine Firewall freigeschaltet werden:
In manchen Fällen muss eine Sicherung mit einem höheren Loglevel durchgeführt werden, um unseren Entwicklern detailliertere Informationen liefern zu können.
Der Loglevel kann auf zwei Arten gesetzt werden: der Sicherungsloglevel und der Rücksicherungsloglevel.
Der Sicherungsloglevel kann als zusätzliches Aufruf-Argument ausgeführt werden.
Doppelklicken Sie dazu auf den Sicherungsauftrag. Wählen Sie das Register "Optionen 1".
Die folgenden Loglevel existieren:
Setzen Sie den Loglevel wie in diesem Screenshot gezeigt:
Der Rücksicherungloglevel wird über die Expertenoptionen im Rücksicherungsassistenten eingestellt, wie in diesem Screenshot zu sehen ist:
Wenn ein Client vom SEP sesam Server aus per nslookup und ping auf Namen erreichbar ist, im sesam allerdings immer noch nicht funktioniert, prüft man am besten die Erreichbarkeit aus SEP sesam Server-Sicht. Dazu gibt man auf der Kommandozeile am SEP sesam Server folgenden Befehl ein:
Linux-Client:
Windows-Client:
Die Ausgabe sollte wie folgt aussehen (Standardausgabe des sbc-Befehls am Client):
Bei einem Netzwerkproblem mit der Namensauflösung könnte die Ausgabe so aussehen:
...oder der SEP sesam Server darf sich nicht mit dem SEP sesam Client verbinden:
Um einen Clienten hinter einer Firewall sichern zu können, müssen diverse Ports freigeschaltet werden. Zuerst sollte ein Portbereich eingestellt werden, was in der SEP sesam GUI in den Eigenschaften des betroffenen Clienten mittels STPD Optionen möglich ist:
Es ist wichtig zu kontrollieren, dass in den Einstellungen der Firewall die "Timeouts" beachtet werden, wenn kein Traffic über einen Port läuft. Es betrifft speziell den Port 11001, da dieser nur zu Beginn und bei Ende einer Sicherung Daten transferiert.
Für alle Ports muss die Übermittlung des OOB-Signals aktiviert sein.
Wenn ein Data Mover mit einem OES-NetWare (6.5/6.0) Server kommunizieren soll, der sich innerhalb einer DMZ befindet, muss nur der folgende Port für den TSA freigegeben werden: 40193
Die nachfolgende Grafik soll den Verbindungsweg sowie den Portbereich veranschaulichen:
Somit muss der SEP sesam Client für eingehende Verbindungen vom SEP sesam Server immer den Port 11301 und alle Ports aus dem oben definierten Bereich erlauben.
Im Rahmen von Projekten werden wir immer wieder auf Möglichkeiten der Abfrage von Daten aus dem Sesam angesprochen, um diese für Reports oder Monitoring-Systeme aufzubereiten.
| Achtung - Disclaimer |
|
Weder Monitoring-Systeme wie Nagios sind Bestandteil der SEP sesam Software, noch die Programme und Skripte, die Daten aus der SEP sesam-Datenbank abfragen, sind Teile von SEP sesam-Modulen. Die SEP AG übernimmt daher keine Garantie für eine fehlerfreie Funktion dieser Skripten in anderen Netzwerkumgebungen. Somit besteht für diese kundenspezifischen Anpassungen auch kein Support. |
Die Firma NETWAYS GmbH hat ein Nagios Plugin für SEP sesam unter Open Source entwickelt und stellt dieses kostenlos zur Verfügung. Binden Sie das Plugin in Ihre Nagios-Umgebung ein und testen Sie es.
| Note: |
|
Da sich in der Version 4.0 einige Tabellen in der SEP sesam Datenbank geändert haben, existieren zwei verschiedene Versionen des Plugins, für Version 3.6 und 4.0. |
Download: http://download.sep.de/utils/nagios/
In Projekten sind einige Skripten entstanden und teilweise sehr spezifisch an die entsprechenden Kundenumgebungen angepasst worden. Es kann daher keine Garantie dafür übernommen werden, dass diese ohne Anpassungen in anderen Umgebungen fehlerfrei lauffähig sind. Die Skripten im Tarball http://download.sep.de/utils/nagios/SesamToNagios_DemoScripts.tgz dienen also ausschließlich als Beispiel, wie man Daten aus der Sesam-Datenbank abfragen kann und im Fall von Nagios Ergebnisse aus einem Skript heraus an Nagios übergibt.
Hier gibt es ein Script das ein .status file für check_mk konform ausgibt:
http://wiki.mhcsoftware.de/Nagios#SEP_Sesam
Unter Windows laufen die Dienste - und damit auch die SEP sesam Prozesse - standardmäßig unter dem speziellen SYSTEM-Account.
Dieser Account besitzt für lokale Zugriffe alle Rechte, aber aus Sicherheitsgründen keine Rechte für nicht lokale Zugriffe, wie z.B. dem Zugriff auf Netzlaufwerke.
Für den Zugriff auf Netzlaufwerke sind folgende Einstellungen anzupassen:
Ab Windows 2000/2003 und XP gibt es aus Sicherheitsgründen keine Möglichkeit mehr den zugeordneten Laufwerksbuchstaben zu verwenden. Stattdessen müssen die Pfade in UNC-Notation angegeben werden. Die Sicherung erfolgt dann über die verbundenen Netzlaufwerke aber nur unter Angabe der UNC-Namen, z.B. //fileserver/install/treiber.
Voraussetzung: Vom Sesam-Client muss sich das Netzlaufwerk, das eingebunden werden soll, als Administrator ohne Abfrage von Username und Password einbinden lassen. Sollte dies nicht der Fall sein, so ist die Freigabe am bereitstellenden Rechner zu ändern.
| Achtung |
|
Bei Sicherung von UNC Pfaden muss die VSS Funktion deaktiviert werden. Nur ein Pfad pro Auftrag ist möglich. |
Um einen Pfad oder eine Datei zu exkludieren, muss wie im folgenden Beispiel eingetragen werden (als Regular Expressions):
Die zu sichernde Quelle im Beispiel:
Pfad der exkludiert werden soll:
Datei die exkludiert werden soll:
Wie oben beschrieben, muss der SEP sesam Dienst unter einem Administrator-Account laufen. Anschließend kann man auf der Kommandozeile folgenden Befehl für ein Backup ausführen:
Für einen Restore folgenden Befehl verwenden:
Sichert die Dateien unter \pub\customers in die Datei (Saveset) test.save bzw. restauriert sie aus dem Saveset test.save in den Ordner \pub\customers_restore.
Man muss einfach einen Link in das Verzeichnis /etc/profile.d/ setzen.
Wenn viele Verzeichnisse oder Dateien in eine Sicherung ein- bzw. ausgeschlossen (exclude) werden sollen, dann kann die maximale Eingabelänge (max. 255 Zeichen) überschritten werden. Um dieses Problem zu umgehen, bietet der Sesam die Möglichkeit in einer Datei eine Liste von Verzeichnissen und Dateien zu hinterlegen, die entweder gesichert oder ausgeschlossen werden sollen. Diese Datei ist auf dem Client zu erzeugen, auf dem die Sicherung ausgeführt werden soll.
Include:
In der zu erstellenden Datei (z.B. /etc/sesam/backupfiles.txt) werden die Backupquellen in jeweils einer separaten Zeile angegeben:
| Achtung |
|
Wildcards sind innerhalb der Datei oder Verzeichnispfade nicht erlaubt. |
Im Sicherungsauftrag ist dann in das Feld Quelle mindestens ein Eintrag zu machen. Z.B. kann hier die Include-Datei selbst angegeben werden. Damit ist diese ebenfalls im Backup mit enthalten (z.B. /etc/sesam/backupfiles.txt). Im Register Optionen 1 des Sicherungsauftrages ist im Feld Sicherungsoptionen folgender Eintrag zu machen:
Damit werden neben der Angabe in der Sicherungsquelle alle Elemente, die in dieser Datei aufgeführt sind, gesichert.
Exclude:
Beim Exclude sieht es ähnlich aus. Die Datei heißt z.B. /etc/sesam/excludefiles.txt. Jede Datei oder Verzeichnis welches ausgelassen werden soll, ist in eine separate Zeile zu speichern:
| Achtung |
|
Bitte beachten Sie, dass alle Exclude Einträge als Regular Expressions angegeben werden müssen. |
Im Sicherungsauftrag steht z.B. als Quelle all, da das gesamte System gesichert werden soll, außer den Einträgen in der Exclude Datei. Im Gegensatz zum Include, bleibt das das Feld Exclude-Liste leer. Im Register Optionen 1 des Sicherungsauftrages im Feld Sicherungsoptionen ist folgendes einzutragen:
Der Sesam wird nun beim Starten des Auftrages automatisch alle Dateien und Verzeichnisse in dieser Datei berücksichtigen und nur diese nicht mitsichern.
Um eine SEP sesam GUI auf einem Linux System zu installieren wird auf diesem das aktuelle Installationspaket benötigt. Unter folgendem Link sind die aktuellen Pakete für die verschiedenen Distributionen zu finden download.sep.de, wie z. B. sesam_gui-4.0.2-10.sles11.i586.rpm. Dieses Packet nach dem Download installieren, in unserem Beispiel wie folgt:
Anschließend bitte prüfen ob der sesam Server erreichbar ist mit:
Jetzt noch eine Verknüpfung erstellen mit folgendem Pfad:
fertig
Folgende Meldung erscheint beim Starten der SEP sesam GUI:
Bitte prüfen Sie, ob die SEP sesam RMI Serverkomponente aktiv ist und ob der verwendete Port übereinstimmt.
Programm wird beendet.
Bei dieser Fehlermeldung sollte zuerst die Java Version mit folgendem Befehl überprüft werden:
Sollte diese Java Version nicht passen, muss sie aktualisiert werden
Die Sicherung eines Clients endet mit der folgenden Fehlermeldung im Backup Protokoll:
der Grund hierfür ist die zu kleine Größe der Registry/Paged Memory Area. Dieses Problem betrifft nicht nur SEP sesam, sondern auch andere Backup Tools wie z.B. NTBackup. Der folgende Technet Artikel erläutert die Lösungsansätze für verschiedene Windows Versionen:
Die Layered Service Provider (LSP) Chain ist gestört. Ursache kann ein Antivirus- oder auch Virus-Programm sein oder bei einer Installation bzw. Deinstallation wurden DLLs ausgetauscht. Die Folge ist, dass Prozesse ihre offenen Socket-Handles nicht mehr an Sohnprozesse vererben können.
Im Falle der sesam-CTRL-Verbindung nimmt der SM_CTRLD_MAIN-Dämon den Aufruf des SM_CTRLC entgegen, öffnet die für die Verbindung notwendigen Sockets und vererbt diese an den neu kreierten Sohnprozess SM_CTRLD. Aufgrund der gestörten LSP kann dieser die Sockets nicht verwenden und erhält bei einer Operation, z.B. setsockopt() die Fehlermeldung
Überprüfen lässt sich das am besten auf dem Client mit den freien Tools:
Typisches Vorgehen:
1. Prüfen der Layered Service Provider (LSP) Chains mit lspfix 2. Prüfen der vom sm_ctrld[_main].exe indirekt genutzten DLLs mit listdlls 3. Konflikt DLL mit lspfix entfernen.
Beispiel eines listdlls für korrekte Umgebung:
Nach Entfernen der störenden DLL kann der Socket ordentlich an den Sohnprozess SM_CTRLD übergeben werden.
Dieser Abschnitt beschreibt die Erstellung und Verwendung einer Exclude-Liste.
Wenn viele Verzeichnisse von einer Sicherungsquelle ausgeschlossen werden sollen, wird auf dem zu sichernden Rechner eine Datei (mit der Endung .txt) hinterlegt, in der alle Verzeichnisse, die nicht mitgesichert werden sollen, stehen.
Z.B.:
Auf dem zu sichernden Client wird im Verzeichnis
C:\Programme\SEPsesam\var\ini die Datei exclude.txt erzeugt.
In der exclude.txt steht folgendes:
Im Sicherungsauftrag steht als Quelle D:
Unter "Optionen 1" wird im Feld "Sicherungsoptionen" folgendes eingetragen:
-X C:\Programme\SEPsesam\var\ini\exclude.txt
WICHTIG:
|
Achtung in der SEP sesam Version 3.4.1-69 muss mit einem doppelten Backslash (\\) statt dem einfachen Slash (/) gearbeitet werden! (known bug) |
Es wird in diesem Beispiel die gesamte Platte D: gesichert, ausgenommen die Verzeichnisse, die in der exclude.txt angegeben sind.
In der Konfigurationsdatei <SESAM_VAR>/var/ini/sm.ini muss lediglich der
Eintrag
auf
geändert oder hinzugefügt werden.
Hinweis: Dieser Eintrag ist nur unter Windows gültig.
Seit der SEPsesam Version 3.4.1.67 werden Archive Bits nicht mehr für inkrementelle und differentielle Sicherungen auf Windows verwendet.
Die Benutzung der Archiv Bits kann mit dem folgenden Kommando gesetzt werden:
Unter Windows werden dann je nach Sicherungstyp COPY/FULL/DIFF/INCR die Windows-Archiv-Bits der Dateien in der folgenden Weise berücksichtigt bzw. zurückgesetzt:
Es ergeben sich daraus folgende, zu berücksichtigende Punkte:
Auf Grund der obigen Punkte sollte nicht gemäß Archiv-Bit, sondern gemäß Creation- bzw. Modification-Zeit der Dateien gesichert werden!
Achtung: Seit der SEPsesam Version 3.4.1.67 werden Archive Bits nicht mehr für inkrementelle und differentielle Sicherungen auf Windows verwendet.
Mit den folgenden Schritten kann die Verwendung von Creation/Modification Zeit für FULL/DIFF/INCR Sicherungen gesetzt werden.
Zunächst in das Verzeichnis <SESAM_ROOT>/bin/sesam wechseln und mit dem Kommando
die Verwendung der Archiv Bits vermeiden.
Sollte der Eintrag bereits existieren muss der Wert mit folgendem Kommando eingestellt werden:
Danach werden die FULL-, DIFF- und INCR-Sicherungen ohne Berücksichtigung der Archiv-Bits ausgeführt. Die DIFF- und INCR-Sicherungen sichern dann alle Dateien und Verzeichnisse die seit dem Sicherungsstartzeitpunkt der zu referenzierenden Sicherung erstellt oder verändert wurden.
Für DIFF ist dies die zuletzt vorausgegangenen FULL und für INCR eine beliebige vorausgegangene Sicherung, wobei nur Sicherungen mit Status "erfolgreich" oder "mit Warnungen" berücksichtigt werden.
Optional kann ein Zurücksetzen der Archiv-Bits der gesicherten Dateien mit dem Eintrag
in den Eigenschaften des Sicherungsauftrags Register "Optionen 1" im Feld "Sicherungsoptionen" bewirkt werden.
Für die Sicherung verschlüsselter Dateien (Encrypting File System - EFS) auf älteren Windows 2000 Versionen ist ein Hotfix von Microsoft seit dem 24.März 2004 verfügbar, siehe
http://support.microsoft.com/?scid=kb%3Ben-us%3B843198&x=10&y=8
Erst mit diesem Hotfix wird die Unicode-Pfad-Konvention mit Präfix \\?\ unterstützt.
1. Booten Sie im Verzeichniswiederherstellungsmodus (Directory Services Restore Mode). Dadurch gehen Sie sicher, dass das Verzeichnis offline ist. Im normalen Bootmenü, während der Computer neu gestartet wird, achten Sie auf den unteren Bildschirmrand: Zur Fehlerbehandlung und fortgeschrittene Startup Optionen von Windows 2000, drücken Sie F8. Folgen Sie dieser Anweisung und wählen Sie "Verzeichniswiederherstellungsmodus" aus den "Abgesicherter Modus und andere Startup Optionen".
2. Sichern Sie die "System_State"-Sicherung mit dem SEP sesam GUI zurück.
3. Um Active Directory-Daten authoritativ rückzusichern müssen Sie die Ntdsutil utility verwenden - Beispiel mit dem Unterpunkt Marketing in der Domäne Antipodes.com:
Quellen: Microsoft Publication Windows 2000 Server Disaster Recovery Guidelines - Active Directory und Disaster Recovery: Active Directory Users and Groups Punkt "Performing an Authoritative Restore"
Folgende Fehlerausgabe ist im NOT-Log ersichtlich:
Hierbei handelt es sich um eine Inkonsistenz der Systemkonfiguration des Betriebssystems. Diese geht meistens darauf zurück, dass das Profil eines Benutzers gelöscht wurde, der User aber immer noch existiert und damit die Registry die zugehörigen Daten im Dateisystem sichern möchte, diese aber nicht findet. Hier ist mit Betriebssystemmitteln das System wieder konsistent zu machen (z.B. User löschen oder Profil wiederherstellen).
Prüfen Sie hier in der Registry den folgenden Pfad:
ob dieser noch Schlüssel für Benutzer enthält die nicht mehr existieren.
Standardmäßig wird die von Microsoft angebotene PowerShell mit der Ausführungsberechtigung Restricted installiert, wodurch zwar auf der Kommandozeile Befehle ausgeführt werden können, jedoch nicht aus einem Script heraus.
Mit folgendem Befehl lässt sich dies in der PowerShell abändern:
Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
Mehr Informationen zu diesem Eintrag sind hier zu finden:
http://technet.microsoft.com/de-de/library/ee176961.aspx
| Hinweis: |
|
Unter Umständen müssen Sie die PowerShell mit administrativen Rechten starten um die Ausführungsrichtlinie ändern zu können. |
Grundsätzlich ist das möglich. Sinnvoll ist es nur in sehr kleinen Umgebungen, da ansonsten die Sicherungs und Restorezeiten viel Zeit in Anspruch nehmen. Weitere Informationen dazu in den englischen FAQ's: English_FAQ#Can_I_backup_MS_SQL_.2F_MS_Exchange_with_the_Volume_Shadow_Copy_.28VSS.29_functionality_of_Windows.3F
Diese Testbefehle sollen Ihnen dabei helfen, ohne grafische Oberfläche ein Backup (lokal oder über das Netzwerk) zu testen. Von einem Sicherungs-Server, sowie von einem Client, kann die Testsicherung eines Clients Auftrages durchgeführt werden, ohne die Daten auf ein Medium (Band oder Disk) zu schreiben.
| Achtung |
|
Alle folgenden Befehle erzeugen eine hohe Netzbelastung. |
Ausführen im Verzeichnis <SESAM_ROOT>/bin/sesam
Es werden die Daten des Verzeichnisses F:/test des Windows-Rechner über das Netz auf den Unix-Rechner nach /dev/null geschrieben.
Wird in diese Befehlszeile noch ein –v 1 eingefügt, dann wird alles was nach /dev/null geschrieben wird auf dem Monitor angezeigt.
oder mit der Anzeige der gelesenen Dateien :
oder mit Anzeige der gelesenen Dateien:
Wenn die Testsicherung nur auf dem zu sichernden Client erfolgen soll, dann wird im
<SESAM_ROOT>/bin/sesam bei Unix
<SESAM_ROOT>\bin\sesam bei Windows
eingegeben. Auch hier kann mit –v 1 die Anzeige der gesicherten Dateien eingeschaltet werden.
Überprüfen Sie die Einstellungen ihres DNS-Servers bzw. der etc/hosts-Datei. Der Server und der Client müssen mit und ohne FQDN erreichbar sein. Beachten Sie vor allem, dass auch der so genannte "reverse lookup" d.h. die Auflösung der IP-Adresse zurück zum Namen stimmt. Sollte die Auflösung in Ordnung sein, gehen Sie wie folgt vor:
Wechseln Sie zu "Aufträge -> nach Clients" und begeben Sie sich zu dem Client und dessen fehlgeschlagenem Sicherungsauftrag. Öffnen Sie dort die "Eigenschaften" der Sicherung und gehen Sie zu dem Register "Optionen 1". Dort tragen Sie bei "Sicherungsoptionen" -v 4 ein. Starten Sie eine erneute Sicherung und gehen Sie auf "Sicherungen -> nach Status" Dort in die "Eigenschaften" der Sicherung und zu "Protokoll" wechseln. Suchen Sie hier nach dem Punkt "Login incorrect. Password incorrect." und ändern Sie die Namensauflösung dementsprechend um.
Das Schlüsselwort wird in der SEP sesam-DB wiederum verschlüsselt, sowohl beim Sicherungsauftrag - Tabelle "tasks" - als auch beim Sicherungslauf - Tabelle "results" - gespeichert. Wenn das Schlüsselwort geändert wird, dann werden die folgenden Aufträge mit dem Neuen ausgeführt und dieses in den "results" hinterlegt. Ein Restore läuft mit dem beim Sicherungslauf geltenden Schlüsselwort.
| Hinweis |
|
Die Option "Komprimierung", unter dem Reiter "Optionen 2" in den "Eigenschaften" eines Sicherungsauftrages, ist nur unter Windows gültig. |
Um die Kompression global, für alle Sicherungen unter Linux zu aktivieren, muss die sms.ini unter /var/opt/sesam/var/ini/ bearbeitet werden. Dort kann unter dem Punkt [SMS_Server] die Option Compresslevel mittels
aktiviert werden.
Dieser Eintrag ist auch unter Windows gültig.
Die Kompression wird hier vom Laufwerk selbst vorgenommen. Um zu Prüfen ob die Kompression aktiviert oder deaktiviert ist, kann das Sesam tool "slu" verwendet werden.
Linux:
Ist hier "compression" auf 1 gesetzt ist die Laufwerkskompression aktiv. Das Setzen der Kompression kann ebenfalls mit "slu", oder alternativ mit dem Linux tool "mt" erfolgen:
Zunächst muss für das weitere Interface ein IP-Name festgelegt werden. Dieser wird dann in den Eigenschaften des (Tape-) Servers unter "Topologie -> Clients" in den Schnittstellen eingetragen. In den Sicherungsterminen muss im Tab "Parameter" im Feld "Interfaces" der IP-Name ausgewählt werden.
Beispiel: Rechner "testme" erhält zweite Interface-Karte, diese erhält den Namen "testmeb". Im Sicherungstermin "testmeb" auswählen.
Erst ab OES-Linux mit SP2 steht ein TSA-NDS (Target Service Agent - NetWare Service Directory) für eDirectory auf Novell-OES-Linux zur Verfügung. Für ältere Systeme bietet SEP sesam einen besonderen Backup-Typen "OES Novell Directory". Dieser Typ benutzt SEPs sbc_nds und Novells ndsbackup für die Sicherung des eDirectories. sbc_nds generiert eine jeweils passende Commandline für die Level FULL/DIFF und INCR. ndsbackup benötigt User und Passwort. Diese Werte müssen in den "Eigenschaften" des Sicherungsauftrags gesetzt werden und zwar sowohl als Sicherungsoption, als auch als Rücksicherungsoption mit: -a user={your user},pass={your password}
Zum Beispiel:
Eine selektive Rücksicherung ist nicht möglich, aber mit Hilfe der Filter-Option können Teilbäume ausgewählt werden. Dazu wird im Restore-Wizard unter "Expertenoptionen" unter "Filter" der Teilbaum angegeben.
sbc_nds-Moduls.
sbc_nds im "<SESAM_ROOT>bin/sesam" des Clients vorhanden und ausführbar?
Seit eDirectory Version 8.8.1 liegt ndsbackup nicht mehr unter /usr/bin, sondern unter /opt/novell/eDirectory/bin/ndsbackup
Damit SEP sesam ndsbackup ausführen kann ist ein Link in das bin-Verzeichnis des SEP sesam notwendig.
Bei einer Standardinstallation wird der Link mit folgendem Kommando angelegt:
SEP sesam Sicherungen können auf Full, Incremental, Differential oder Copy gesetzt werden. Der Nachteil von inkrementellen Sicherungen ist, dass nur Änderungen in eine tägliche/wöchentliche Datei gesichert werden. Im Falle einer Datenrücksicherung ist es notwendig alle inkrementellen Bänder zu laden. Differentielle Sicherungen benötigen diesen zusätzlichen Schritt nicht. Bei diesen können Rücksicherungen in Generationsansicht durchgeführt werden. In diesem Modus sichert SEP sesam automatische die Basisdatei und die letzte differentielle Sicherung. SEP sesam fordert die entsprechenden Medien an und mountet diese, wodurch der Rücksicherungsprozess vereinfacht wird. Dies wird für sämtliche Dateien, die für die Rücksicherung gewählt wurden, durchgeführt. Copy ermöglicht es eine Kopie der Daten zu machen ohne dabei an Stelle der normalen Archivierungsaktivität, die vom Master-Administrator gesetzt wurde, zu treten. Copy darf aber nicht für Daten- oder Systemrücksicherungen verwendet werden.
Normalerweise können Benutzer ihre eigenen Computer nicht sichern, aber es gibt dennoch eine Möglichkeit. Der effizienteste Weg dies zu schaffen ist eine SEP sesam Server Lizenz auf dem Zielclient zu installieren (d.h. dem Rechner des Benutzers). So kann der Benutzer als Administrator für sein System bestimmt werden und der Server kann mit dem SEP sesam GUI gesichert werden, als wäre er ein Client.
Sicherungen können entweder auf Band oder Disk geschrieben werden. Seit SEP sesam Version 3.0 wird die Disk-to-Disk-to-Tape-Funktionalität unterstützt. Sämtliche Sicherungsfunktionen werden vom Server kontrolliert und können direkt auf Sicherungsdisk oder -band oder Remote Tape Server geschrieben werden. SEP sesam unterstützt virtuelle Tape-Libraries auf Disk mit Pseudo-Autolader-Funktion. Wechseldiskmedien werden ebenfalls unterstützt.
Ja, Wechselmedien, einschließlich USB-Laufwerke, werden unterstützt.
Dazu können im Restorewizard Auswahlmuster, sogenannte Filepatterns, angegeben werden. Zunächst wird im Register "Aufträge" das gewünschte Saveset und die Option "gewählten Auftrag komplett zurücksichern ausgewählt". Im Register "Start" wird mit dem Button "Experten Optionen" das Experten-Optionen-Fenster geöffnet. In dessen Register "Filter" werden die Filepatterns eingegeben. Mehrere Pattern werden durch einen Leerschritt getrennt. Nur Dateien, auf die diese Pattern passen, werden dann restauriert. Alle anderen werden übersprungen.
Beispiele:
ACHTUNG: Der führende "/" in der Patternangabe ist zwingend notwendig.
<SESAM_ROOT>\var\work ein Verzeichnis root erstellen
root eine Textdatei namens selected.txt anlegen und aus dem .lis-File die gewünschten Zeilen einfügen
Beispiel:
Auf der Kommandozeile am SEP sesam Server folgenden Aufruf eingeben:
Parameter:
Um den Datenbestand ohne eine lauffähige Installation von SEP sesam wieder von einem Band zu restaurieren ("sesam-DB-Restore") gibt es folgende Vorgehensweise. In das Verzeichnis <SESAM_ROOT>/bin/sesam wechseln und das Programm sm_recover starten. In der ersten Ausgabe erscheint eine Übersicht aller erkannter Laufwerke, die an diesem System angeschlossen sind. Es besteht die Möglichkeit eines dieser Laufwerke auszuwählen.
Durch Eingabe der Ziffer "2" wird der sm_recover den gewünschten Inhalt auf dem physikalischen Bandlaufwerk suchen. Die nächste Abfrage sollte nur mit "y" bestätigt wenn keine wichtigen Sicherungen oder Rücksicherungen laufen.
Bestätigen Sie mit "y"
Die nächste Ausgabe mit "n" bestätigen, außer die Suche sollte mit einem gewünschten Filter vorgesetzt werden.
Die nächste Ausgabe ist eine Meldung, dass das Band zurück gespult wird.
In der nächsten Anzeige können die ausgegebenen Savesets ausgewählt und diese dann mit Eingabe der Nummer mit weiteren Instruktionen zurückgesichert werden. Bitte starten Sie nach diesen Schritten alle SEP sesam-Dienste neu.
Normalerweise zeigt sesam im Restore-Wizard keine abgebrochenen Sicherungen an. Um so eine fehlerhafte Sicherung, bei der schon Daten gesichert worden sind, zu restaurieren muss diese in der SEP sesam Datenbank zuerst auf erfolgreich gesetzt werden.
Dazu wird zuerst die Saveset ID benötigt. Diese findet man in der GUI unter "Sicherungen nach Status -> fehlerhaftes Backup -> Eigenschaften -> Saveset" (S...). Dann auf der Kommandozeile folgende Befehle eingeben:
Danach sollte der Saveset unter Sicherungen nach Status grün sein und eine Rücksicherung möglich sein. Sollte es trotz dieser Einstellungen Probleme geben, sollte überprüft werden ob tatsächlich Daten gesichert worden sind.
Im Boot-Modus "Verzeichnisdienst wiederherstellen" erfolgter Rücksicherung des "System_States" mit überschreiben muss mit Hilfe des Tools "ntdsutil" der Teilbaum des ADS der restauriert wurde und nicht durch Abgleich mit den anderen ADS-Replikanten überschreiben werden soll "authoritative" gesetzt werden:
Beispiel Teilbaum Marketing aus Anitpodes.com:
Siehe hierzu Microsoft-Publikation Windows 2000 Server Disaster Recovery Guidelines - Active Directory bzw. Disaster Recovery: Active Directory Users and Groups Abschnitt "Performing an Authoritative Restore"
Diese Funktionalität ist bei TSA Sicherungen / Wiederherstellungen nicht möglich. Es muss in den "Experten Optionen" des Restore Wizards immer "Ohne Reduktion" ausgewählt sein (default Wert).
Dadurch wird unterhalb des als Zielverzeichnis ausgewählten Verzeichnisses die komplette Verzeichnisstruktur aus der Sicherung aufgebaut. Bei einem Restore mit "auf Original -Zielpfad rücksichern" werden die Dateien am ursprünglichen Ablageplatz erstellt.
Diese Funktionalität ist bei TSA Sicherungen / Wiederherstellungen nicht möglich. Es muss im Restore Wizard der Haken "ursprüngliche Baumstruktur" gesetzt sein, unabhängig davon, ob auf den "original Zielpfad" oder ein "neues Rücksicherungziel" restored werden soll.
In diesem Fall wäre die SID also rac1.
In SQL*Plus als DBA-User: SQL
Folgende SQL-Statements sind aus jedem Tool heraus nutzbar
Weitere Informationen zum Thema SID gibt es hier: http://www.ordix.de/ORDIXNews/1_2004/db_1.html
In der SEP sesam GUI unter "Komponenten -> Medienpools einen neuen Pool anzulegen. Dieser kann mit einem beliebigen Namen versehen werden. Die erste Einstellung die verändert werden muss, ist der Wert "Laufwerksgruppe". Diesen auf "Diskdrives" stellen. Im nächsten Schritt das Verzeichnis, in dem der SEP sesam die virtuellen Tapes anlegen kann, angeben. Die darauffolgende Eingabe ist die max. Größe die der Medienpool in dem angegebenen Verzeichnis in Anspruch nehmen darf. Diese in MB angeben und den Umrechnungsfaktor 1 GB = 1024 MB beachten. Nachdem dieser gespeichert ist, können neue Medien dem Pool hinzugefügt werden (neues Medium). Unter "Konfiguration - > Medientyp" (in der Menüleiste) können verschiedene Größen angelegt werden. z.B. "DISK_100". Dieses Medium hat die Speicherkapazität von 100 MB.
Ein Beispiel wäre: Wenn der Medienpool zuvor auf 1000 MB beschränkt wurde, ist es möglich zehn vom Typ "DISK_100" aufzunehmen.
Dann mit "Start" die Initialisierung beginnen. diesen Schritt so oft wiederholen bis die maximale Kapazität erreicht ist. Sollte sich die Frage stellen, wie viele Medien in einen Disk-Pool aufgenommen werden sollen, ist ein gängiger Erfahrungswert zwischen 10 und 20 Stück, wobei die Größe eigentlich keine Rolle spielt. Die Neuaufnahme der Medien lässt sich über einen "Archivabgleich" automatisieren ("GUI -> Komponenten -> Lader -> Lader0 -> Archivabgleich"). Für zehn Medien wäre der erste Slot 0 und der letzte 9. "Automatische Neuaufnahme" muss aktiviert werden. Wenn alle Punkte erfolgreich durchgeführt wurden, kann ein Sofortbackup auf diesem Pool (Disk) gestartet werden.
Hinweis: Siehe auch Wie richtet man einen Befehlstermin ein?
Legen Sie das Band in das Laufwerk, selektieren Sie das Laufwerk in der GUI unter "Komponenten -> Laufwerke" und führen Sie dann die Laufwerksaktion "Label bestimmen" aus. In der Anzeige "laufende Meldungen" wird unter dem Laufwerk das - gegebenenfalls - vorhandene Label ausgegeben.
Alternativ gehen Sie auf die Kommandozeile, wechseln Sie in das Verzeichnis
und geben folgendes ein:
Das für den Aufruf notwendige Gerät (Schalter -d) entnehmen Sie den Eigenschaften ihres Laufwerks unter "Komponenten > Laufwerke".
Gehen Sie auf die Kommandozeile und wechseln in das <SESAM_ROOT>/bin/sms-Verzeichnis und geben folgendes ein:
| Achtung |
|
Das Band wird dabei ohne Rückfrage überschrieben. |
Das Tapelabel besteht aus folgenden Teilen:
Dafür wird am besten die sm_notify-Schnittstelle verwendet. Eine Beschreibung der Schnittstelle mit einem Beispiel wie man nach der Beendigung aller Sicherungen ein Band entlädt befindet sich im Admin-Handbuch
Der eigentliche Befehl zum Entladen lautet:
wobei die 2 durch die jeweilige Laufwerksnummer zu ersetzten ist.
Ein Reinigungsband wird derzeit nicht explizit erkannt. Bei einem Archivabgleich wird dieses in dem Fach, in dem das Reinigungsband liegt, erfasst und geladen, und damit eine Reinigung angestoßen.
Um ein ungewolltes Reinigen zu vermeiden ist es empfehlenswert, das Reinigungsband in das höchste Fach des Laders einzulegen und die Anzahl der Fächer beim Lader um ein Fach zu reduzieren.
Ein Reinigungslauf wird dann nur durch explizites Laden des Mediums angestoßen.
In manchen Fällen ist es ganz hilfreich, vor einem Backup das zu verwendende Band zu kennen, um dieses einlegen zu können. Um diese Information zu erhalten, kann folgender Befehl verwendet werden
Damit wird für Laufwerk 1 das nächste freie Medium aus dem Pool full-disk angezeigt.
Für jeden GUI-Client muss am SEP sesam Server die Erlaubnis erteilt werden. Dazu in folgendem Verzeichnis <SESAM_ROOT>/bin/sesam das Programm sm_setup aufrufen. Nach diesem Aufruf wird eine Information über alle kombinierbaren Möglichkeiten ausgegeben.
Der Komplette Aufruf sollte dann lauten:
Beispiel:
für einen Windows Rechner, dessen Hostname sinus ist. Der User sesam soll die Erlaubnis bekommen alles mit SEP sesam auszuführen.
WICHTIG
Wenn dieser Befehl unter Linux verwendet wird, ist es nötig den Parameter -u und -c zu maskieren.
Es sollte jetzt möglich sein die GUI zu starten. Es ist wichtig bei der Angabe des Users Groß- und Kleinschreibung zu beachten und beim Hostnamen auf FQDN oder NOFQDN zu achten. Alle benötigten Daten um diesen Befehl vollständig abzusetzen, werden in "laufende Meldungen" als Fehlermeldung bei einem Verbindungsaufbau der GUI zum Server ausgewiesen oder mit
Die SEP sesam-Master-GUI ist eine technische Möglichkeit, um mehrere SEP sesam Server remote über eine oder mehrere GUIs zu administrieren und zu konfigurieren.
Die Firewall muss für die GUI-Verbindung frei sein.
Wichtig: Die Verbindung findet zwischen den Servern und einem ausgewählten Knotenserver statt, auf den sich dann die Standard GUIs verbinden können und somit automatisch zur Master-GUI werden.
Technisch funktioniert die Master-GUI-Option folgendermaßen. Sie haben an Außenstellen mehrere SEP sesam Server, die administriert werden sollen. Im Normalfall besteht die Möglichkeit, für alle Server eine eigene GUI-Engine auf einem ausgewählten Host "Wartungsrechner/GUI-Rechner" zu installieren. Mit der Master-GUI-Option ist es möglich, sich einen lokalen SEP sesam Server (oder bereits vorhanden) zu installieren, der sich dann auf alle anderen Server verbindet und diese über die eigene GUI darstellt. Um diese Verbindung zwischen dem Knotenserver und den außenstehenden Servern herzustellen, muss an den einzelnen SEP sesam Servern mit
dieser Knotenserver erlaubt werden. An der GUI, die auf den SEP sesam-Knotenserver zugreift, muss nichts verändert werden. Nach einspielen der Lizenz und einem Neustart der GUI, erscheint im rechten oberen Bereich ein neues Fenster, das nach der Einrichtung das Wechseln zwischen den einzelnen aufgenommenen Servern ermöglicht.
Server können über den Punkt "Konfiguration -> Remoteserver" in der Menüleiste hinzugefügt werden.
Folgende Meldungen können in der SEP sesam GUI bei der Neuaufnahme eines Clients erscheinen:
Meldung:
oder
Problem: Es ist entweder kein SEP sesam Client installiert, es wurde der falsche Rechnername in der SEP sesam GUI eingetragen oder eine Firewall ist zwischen den beiden Rechnern bzw. auf einem der beiden aktiv. Z.B. bei Windows XP mit SP2 und ab SuSE 9.1.
Lösung:
Meldung:
Problem: Der SEP sesam Server hat keine Berechtigung, auf den Client zuzugreifen
Lösung:
Tragen Sie den Wert in der eckigen Klammer auf dem Client in die Datei <SESAM_VAR>/var/ini/sm_ctrld.auth ein
Meldung:
Problem: Die Verbindung vom SEP sesam Client zum SEP sesam Server funktioniert nicht
Lösung: Prüfen Sie mit Hilfe des nslookup-Befehls, ob die Auflösung Forward mit und ohne FQDN, sowie Reverse korrekt ist
Achtung: Die Prüfung muss auf dem SEP sesam Server UND dem Client erfolgen!
Beispiele - Prüfe Auflösung für mysesam und Reverse Lookup:
Sollte kein DNS im Einsatz sein und die Auflösung über die /etc/hosts-Datei laufen, verwenden Sie bitte den ping-Befehl zur Überprüfung der einzelnen Clients.
Zur Eingabe einer Sicherungs-Quelle (im SEP sesam Auftrag) mit mehr als 256 Zeichen Pfad- oder Dateibezeichnungslänge kann eine Datei, als Sicherungsquelle angegeben werden.
Erstellen Sie dazu eine Textdatei auf dem zu sichernden Clienten, in der alle Pfade untereinander aufgelistet werden (z.B. /opt/sesam/var/ini/large_source.txt). D.h. in jeder Zeile steht ein voll qualifizierter Datei- oder Verzeichnisname.
In den "Eigenschaften" des Sicherungsauftrags gibt es unter dem Reiter Optionen 1 im unteren Teil die Experten Optionen. Dort tragen Sie in den Sicherungsoptionen -f {file} ein, z.B.:
Der SEP sesam Server liest diese Datei dann während der Sicherung ein und sichert die dort angegebenen Verzeichnisse oder Dateien, zusätzlich zu den unter Quelle angegebenen Dateien.
Tipp: Das Befüllen dieser Datei ist auch dynamisch möglich.
Excludepattern können auch in einer Datei angegeben werden. Erstellen Sie eine Textdatei, in der alle Pattern untereinander aufgelistet werden (z.B. /opt/sesam/var/ini/large_exclude.txt). D.h. in jeder Zeile steht ein regulärer Ausdruck oder Dateimuster.
Siehe auch Windows Exclude mit File Pattern
In den "Eigenschaften" des Sicherungsauftrags gibt es unter Reiter "Optionen 1" im unteren Teil die "Experten Optionen".
Dort tragen Sie in den "Sicherungsoptionen" -X Pfad/zur/Exclude/Datei ein, z.B.:
Der SEP sesam Server liest diese Datei dann während der Sicherung ein und exkludiert, die den Pattern entsprechenden Dateien, zusätzlich zu den in der Excludeliste im Sicherungsauftrag angegeben.
Bei der Anforderung des Status- oder Tagesprotokolls meldet der GUI
scd-1136: Error: Host [{SEPsesam}] is not allowed to connect or security problem for user: [{user}].
Der RMI-GUI-Server am SEP sesam Server benötigt für die Ausführung von SEP sesam-Kommandos die CTRLD-Berechtigung in der <SESAM_VAR>/var/ini/sm_ctrld.auth. Möglicherweise wurde der Rechnername, die Domäne oder der Eintrag in der sm_ctrld.auth verändert. Bitte überprüfen und ggf. mit
eintragen.
Z.B. falls der SEP sesam Server 'backup_1' heißt:
Sollte sich der Servername geändert haben, so muss der Server-Name angepasst werden.
Bitte prüfen Sie, ob die CTRLD-Berechtigung vorhanden ist und setzen diese.
Dieser Fehler kann auftreten, wenn Java 1.3 installiert ist. Installieren Sie in diesem Fall am besten ein SUN JRE ab der Version 1.4. Anschließend muss noch der Java Link geändert werden. Im
<SESAM_ROOT>/bin/sesam-Verzeichnis zeigt der Link {{path|java} auf den alten Java-Pfad. Ändern Sie diesen auf die neue Java-Version, um und geben
ein.
Falls Umlaute nicht richtig dargestellt werden, so liegt dies an den aktiven Zeichensätzen, insbesondere bei der Verwendung von Unicodes. Bitte überprüfen Sie die eingestellten Codeseiten (Auf UNIX mit locale, auf Windows unter Systemsteuerung) und stellen diese geeignet ein.
Da ab SLES9 Unicode die Standard-Zeichenkodierung für SuSE Linux ist, sind SEP sesam-Versionen für SLES9 und höhere in Unicode erstellt. Sollte Ihr System nicht mit Unicode arbeiten, so erhalten Sie statt einem Umlaut im Allgemeinen zwei Sonderzeichen. Bitte Ihr System umstellen oder einen anderen Kit verwenden.
Um GUI Berechtigungen für einen GUI Client einzustellen, kann das Programm <SESAM_ROOT>/bin/sesam/sm_setup mit der Syntax
sm_setup allow_gui -u (User) -c (Hostname of GUI client} -m (Berechtigung: "admin" - alle, "operator" - Konfigurieren und Starten von Sicherungen, "restore" - Rücksicherungen starten)
Beispiel für einen Windows Client mit dem Hostnamen "ruoffnix". Der Benutzer "cr" soll alle Berechtigungen für SEP sesam bekommen.
<SESAM_ROOT>/bin/sesam/sm_setup allow_gui -u cr -c ruoffnix -m admin
Nach diesem Aufruf bekommt der RMI Server die Änderungen übermittelt und startet neu. Es sollte nun möglich sein, die GUI zu starten. Starten Sie die GUI vom host "ruoffnix", Benutzer "cr".
Beachten Sie dabei Groß-/Kleinschreibung und überprüfen Sie FQDN oder NFQDN.
Im Falle eines Fehlers können Sie Informationen zu fehlenden Einträgen "Laufende Meldungen" in der aktiven SEP sesam GUI bekommen, oder indem Sie <SESAM_ROOT>/bin/sesam/sm_info p verwenden.
Jeder GUI Client muss die die Berechtigungen am SEP sesam Server eingetragen haben. Gehen Sie in das Verzeichnis <SESAM_ROOT>/bin/sesam und geben Sie sm_setup ein. Nach diesem Befehl bekommen Sie Informationen über alle möglichen Kombinationen.
Der vollständige Befehl sollte folgendermaßen aussehen:
sm_setup allow_gui -u (Systembenutzer, der der GUI Administrator sein soll) -c (Hostname des Servers/Clients auf dem die GUI geöffnet wird) -m (Setzt die Privilegien für individuelle GUI Benutzer): "admin" - alle, "operator" - Erstellung und Start von Sicherungen, "restore" - initiiert Rücksicherungen)
Die Installation kann mit dem YaST durchgeführt werden. Ist noch kein SUN-Java auf dem Rechner installiert, wird diese von YaST automatisch mit ausgewählt. Selbstverständlich kann das Paket auch mit
installiert werden.
Die folgenden Fehlermeldungen können auftreten, wenn die SEP sesam GUI gestartet wird:
Bitte prüfen Sie, ob die SEP sesam Serverkomponente aktiv ist und ob der verwendete Port korrekt ist.
Wenn diese Meldung auftaucht, überprüfen Sie als Erstes die Java Version mit folgendem Befehl:
Wenn die Java Version älter als 1.4.2 ist, müssen Sie diese aktualisieren.
Sehen Sie sich zuerst den Medienpool an, ob das Bandlaufwerk eingetragen ist. Wenn hinter dem Laufwerk keine Nummer zu sehen ist (also z.B. nicht Laufwerk 1 zu sehen ist), wurde das Laufwerk nicht korrekt erkannt bzw. eingerichtet. Mit dem Befehl slu scan in bin/sesam sind sämtlich angeschlossenen Laufwerke sichtbar. Die Ausgabe könnte dann z.B. auf Linux wie folgt aussehen:
Achten Sie bei Verwendung von Windows darauf, dass die Bandtreiber im Geräte-Manager korrekt installiert sind. Unter Windows ist das 1. Bandgerät mit slu scan als Tape0 zu sehen.
Nun können Sie eine Neuaufnahme von Medien starten, wie es bereits im Benutzerhandbuch beschrieben ist.
Manche Hersteller stellen für jedes Laufwerk eigene Treiber zur Verfügung. In diesem Fall wird das VXA-Laufwerk nicht korrekt von sesam erkannt. Um dieses Problem zu beheben, wechseln Sie in der GUI in die Eigenschaften des Laufwerkes und ändern den Laufwerkstyp von VXA auf EXA.
Wenn bei einem x86 OS mehr als 3,25GB RAM in Verwendung sind, wird vom OS automatisch PAE (Physical Address Extension) aktiviert und dies führt dazu, dass nicht mehr als 32KB-Blöcke auf ein Band geschrieben werden können, SEP sesam benötigt aber 64KB bei LTO. Um dies zu ermöglichen, muss die betroffene Maschine entweder auf unter 3,25GB RAM reduziert oder auf ein x64 OS migriert werden. Anbei noch ein von Microsoft zu diesem Problem: http://support.microsoft.com/kb/289261/en-us
Daten, die vom System verschlüsselt und auf den Server übertragen werden, werden mit den Kompressionsalgorithmen des Herstellers komprimiert, wenn sie auf Band gesichert werden. Wird auf Disk geschrieben, können die Daten entweder verschlüsselt, oder komprimiert werden, aber nicht beides.
Zum Beispiel, wenn Workgroup-Mitglieder die gleiche Power-Point-Präsentation bekommen und diese auf ihren Desktops speichern, macht sesam dann separate Kopien oder nur eine Kopie mit Verweisen auf die Orte und Sammlung aller Änderungen?
SEP sesam speichert die Datei für jeden Benutzer. Wir haben uns über eine Alternative Gedanken gemacht. Außer in dem Fall, dass sehr große Datenvolumina gespeichert werden, wird so eine Sicherung eine komplizierte und aufwendige Rücksicherung erfordern, da alle Verweise und Daten dann auf verschiedenen Medien gespeichert werden. Außerdem ist eine solche Sicherung nur auf einem entsprechenden Betriebssystem sicher durchzuführen, d.h. das Betriebssystem muss entsprechende Mechanismen anbieten.
Sesam kann auf Linux und Microsoft Windows offene Dateien sichern.
sesam auf Linux erlaubt das Sichern offener Dateien.
Mit Hilfe des Volume Shadow Copy Service von Microsoft können offene Dateien gesichert werden. Dazu ist ein Windows-Snapshot notwendig. Datenbanken sollen nur unter Verwendung der entsprechenden SEP sesam Datenbank-Module gesichert werden, da trotz Verwendung des Volume Shadow Services nicht immer garantiert werden kann, dass die Datenbanken konsistent gesichert werden.
Voraussetzungen unter Microsoft Windows Server 2003 (als Client) sind:
Die Beschreibung der Sicherungssätze ist in der SEP sesam Datenbank gespeichert. Die Inhalte der Sicherungssätze, z.B. die Namen der gesicherten Dateien, werden in Dateien auf dem SEP sesam Server gespeichert.
SEP sesam ermöglicht die Erstellung von Berichten mit Hilfe der sm_notify Schnittstelle. Die zu Grunde liegenden Skripte können vom Anwender angepasst werden. Auf Grund strenger EU-Anforderungen bzgl. Daten-Sicherheit sind einige Reports schon vorhanden. Die Aktivierung kann der System-Administrator ohne viel Aufwand vornehmen.
SEP sesam erstellt Reports in übersichtlicher oder detaillierter Form für jede gelaufene Sicherung. SEP sesam kann eine Auflistung über die sesam-sm_notify-Schnittstelle zu einen E-Mail-Konto nach dem Ende der letzten geplanten Sicherung versenden. Dies ist möglich, weil SEP sesam täglich eine Zusammenfassung erstellt. Der Ablaufplan und die Reihenfolge können vom System-Administrator bestimmt werden, der Beginn des sesam-Tages kann beliebig gewählt werden. Wurde der sesam-Tag um 8:00 Uhr begonnen, so enthält der Report alle Sicherungen die während dieser Zeit gemacht wurden.
SEP sesam ermöglicht mit Hilfe der sm_notify-Schnittstelle auch das Versenden des Tagesprotokolles als E-Mail.
Wir empfehlen zunächst das Einrichten von Support-Accounts und die Verwendung des sm_notify-Templates aus der SEP sesam-Installation unter
bzw.
Bitte unter
einkopieren und anpassen. Insbesondere in der Zeile:
sollte mit -A {account} der gewünschte E-Mail Account der per GUI konfiguriert wurde angegeben werden.
Nach Abschluss der letzten geplanten Sicherung oder Befehlstermins wird die sm_notify Schnittstelle mit dem Bezeichner "ALL_JOBS_DONE" aufgerufen und das Tagesprotokoll an den angegebene Account versandt.
Dieses Problem tritt meistens auf SLES Basierten Linux Systemen auf. Hier ist das file
zu überprüfen, und der entsprechende Eintrag für die Loopback Adresse "127.0.0.2" abzuändern oder ganz aus der /etc/hosts file zu entfernen.
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