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Dieses Benutzer-Handbuch beschreibt alle SEP sesam Funktionen. Der Funktionsumfang kann jedoch durch Ihren Lizenzvertrag eingeschränkt sein. Für die Freischaltung weiterer Funktionen wenden Sie sich bitte an Ihren Reseller oder Distributor oder direkt an die SEP AG info@sep.de. |
SEP sesam | Backup - Restore - Disaster Recovery
Die SEP sesam Datensicherungs-Lösung wurde speziell für Client-/Server-Architekturen entwickelt. Von einem Datenserver bis zu großen heterogenen Datenverarbeitungszentren mit großen Datenbanken und skalierbaren Storage-Area-Netzwerke (SAN) reicht der Einsatzbereich der Software. Perfekt einsetzbar ist SEP sesam somit in allen Unternehmensgrößen und Branchen.
Um in kleinen Zeitfenstern große Datenbestände sichern zu können, bietet SEP sesam Multiplex Backup. Dies minimiert die Zeit für geplante und ungeplante Datensicherungsaufgaben erheblich.
Sicherungen während des Betriebs sind mit SEP sesam Datenbank und Groupware Online Modulen möglich. Durch die SEP sesam Online Sicherungs- und Rücksicherungsmodule für alle gängigen Datenbanken und Groupwarelösungen lassen sich hochverfügbare Datensicherungsumgebungen leicht realisieren. Auch für die Rücksicherung einzelner gelöschter Emails bietet SEP sesam eine sehr attraktive Lösung
Der geringe Bedarf an Rechenleistungen und die hohen Übertragungsraten werden über die patentierten SEP sesam Algorithmen sichergestellt. Durch die Verwendung der plattformunabhängigen SEP sesam Benutzeroberoberfläche kann die Datensicherung und Rücksicherung überall im Netzwerk, auch über WAN, erfolgen.
SEP sesam unterstützt alle Standard Datensicherungsgeräte wie Bandlaufwerke, Lader und Virtuelle Tape Libraries. Virtuelle Tape Libraries emulieren die Lader Funktionalität auf Festplatten. Mit den günstigen und leistungsfähigen Festplatten kann die SEP sesam Virtual Tape Library die Performance und Flexibilität der Datensicherung und -Rücksicherung nachhaltig steigern. Die SEP sesam Disk-to-Disk-to-Tape (D2D2T) Funktion ermöglicht eine weitergehende Archivierung von besonders kritischen Daten bei maximaler Sicherungs- und Rücksicherungs-Performance.
Um die Konfiguration des Systems einfach und effektiv zu gestalten, wurde ein Ansatz gewählt, der sich um folgende 6 Grundkomponenten aufbaut:
Weitere Merkmale:
Einleitend wird hier das SEP sesam Prinzip des Zusammenspiels der einzelnen Komponenten einer Datensicherung gezeigt. Nach der Installation des Sesam Servers ist zunächst die Basiseinrichtung vorzunehmen. Das bedeutet, am Anfang allen Schaffens gilt es das Einrichten der Sicherungshardware, die Konfiguration der Laufwerksgruppen sowie Laufwerke und das Initialisieren der Medienpools mit den dazu gehörenden physikalischen und/oder virtuellen Medien zu bewältigen.
Um eine Sicherung automatisch zu starten, benötigt man einen Auftrag, in dem definiert ist, welche Dateien von welchem Client gesichert werden sollen. Weiterhin ein Medium (über einen Medienpool), dass sich in einem Laufwerk (über eine Laufwerksgruppe) befindet und zuletzt einen Termin, an dem die Sicherung stattfinden soll.
Diese Grundkomponenten müssen in der Konfigurationsphase erzeugt und mit Werten versorgt werden. Das Menüsystem des SEP sesam unterstützt den Anwender bei der Erstellung der Sicherungsaufträge sowie den Zeitplänen mit den dazu gehörenden Sicherungsterminen. Die oben stehende Grafik zeigt das Zusammenspiel. Die roten Pfeile ab dem Medienpool nach rechts zeigen die direkte Verknüpfung des Medienpools zu einer Laufwerksgruppe. Dieser Laufwerksgruppe sind danach 1-N Laufwerke zugeordnet. Danach können die Sicherungsmedien (Bänder, virtuelle Diskmedien, Wechselmedien usw.) in den entsprechenden Medienpool aufgenommen werden. Über einen Medienpool wird somit definiert WOHIN gesichert wird. Die Datenquelle ist direkt mit einem Sicherungsauftrag verbunden. In ihm wird beschrieben WAS gesichert werden soll. Das Zwischenglied, welches beide Seiten verbindet, ist der Zeitplan. Am Zeitplan wird verankert WANN etwas gesichert wird. An diesen Zeitplan wird dann der Sicherungstermin gehängt, in dem der zu sichernde Auftrag gewählt und festgelegt wird WIE (z.B. Full, Diff, Inc) und WOHIN (Medienpool) die Sicherung erfolgen soll.
Nach der Installation und der Basiskonfiguration kann mit der Einrichtung von Sicherungen fortgefahren werden. Dabei wird folgende Reihenfolge empfohlen:
Die folgende Grafik zeigt unter GUI->Topologie beispielhaft die Einbettung des SEP sesam und der Clients in ein Netzwerk und die Nutzung der Standorte zur Gruppierung der Clients.
Einige der oben beschriebenen Objekte können in Gruppen hierarchisiert und organisiert werden.
Ein Standort ist eine organisatorische Zusammenfassung von Clients. Jeder Client muss einem Standort zugeordnet sein, was besonders bei WAN-Anwendungen der Übersichtlichkeit dient. Standorte können hierarchisch in weitere Unterstandorte organisiert werden.
Üblicherweise werden mehrere Laufwerke für ein SEP sesam Server-System verwendet. Sind die Laufwerke vom gleichen Typ, so ist es von Vorteil, die Laufwerke als eine Gruppe zu betrachten und Sicherungen der Gruppe zuzuordnen. Damit wird automatisch eine Sicherung auf dem ersten freien Laufwerk ausgeführt. Wurden bereits Sicherungen für den angegebenen Pool gestartet, so wird die Sicherung - sofern genügend Kanäle zur Verfügung stehen - ebenfalls auf dem bereits genutzten Laufwerk durchgeführt.
Dieses Prinzip gilt vor allem bei der Nutzung von großen Ladern mit mehreren Laufwerken. Bei Einzelbandlaufwerken, also Laufwerken ohne Lader, ist ebenfalls eine Gruppierung sinnvoll, allerdings ist bei der Sicherungsplanung auf die Bereitstellung der jeweils passenden Medien in den Laufwerken zu achten. Werden mehrere Medienpools für die Sicherungsausführung benötigt, so ist u.U. in den Parametern der Sicherungstermins ein bestimmtes Laufwerk explizit anzugeben.
In Auftragsgruppen zusammengefasste Aufträge können mit einem einzigen Termin aktiviert werden. Die Aufträge werden bis zum möglichen Grad der Parallelisierung auf den Laufwerken gleichzeitig ausgeführt. Die weiteren Aufträge werden von SEP sesam dynamisch den Sicherungsgeräten zugeführt.
Zur Verwaltung der Medien hinsichtlich der unterschiedlichen Bedeutung der Sicherungsdaten, Sicherungsquellen (z.B. Pfad-Sicherung, DB-Sicherung) oder Laufwerks-Typen sind die Medien in sogenannte Medienpools einzuteilen. SEP sesam verlangt zwingend die Konfiguration von Medienpools und damit die Organisation der benutzten Medien in solchen Einheiten.
Alle Medien, die SEP sesam benutzen soll, müssen unter einer eindeutigen Bezeichnung in das Medienarchiv (Label) aufgenommen werden. Dazu existieren in der Oberfläche entsprechende Werkzeuge (Aufnahme, Löschen, Anzeigen).
SEP sesam Medien werden in Medienpools unter einem eindeutigen Label verwaltet. Das Label besteht aus dem Poolnamen (z.B. TAG_, WOCHE_, MONAT_) und einer fünfstelligen Nummer, die SEP sesam innerhalb des Pools automatisch an die jeweiligen Medien des gewählten Pools vergibt.
Der Aufbau einer Medienstrategie beginnt mit der Erstellung von Medienpools. Zur übersichtlichen Verwaltung und einfacher Anpassung zukünftiger Anforderungen empfiehlt es sich sprechende Bezeichnungen zu verwenden. Dazu wird in dem SEP sesam GUI unter Komponenten->Medienpools->neuer Medienpool ein neuer Medienpool erstellt.
Durch Eintragen der Sperrfrist in gesperrt [Tage] wird festgelegt, wie lange ein Medium nach der letzten Sicherung nicht überschrieben (initialisiert) werden kann. Damit ist sichergestellt, dass Sicherungen für die geplante Verfügbarkeit nicht gelöscht oder überschrieben werden können. Die definierte Anzahl von gesperrten Tagen bis zur Freigabe des Mediums wird als EndOfLife = EOL bezeichnet.
Ein Eintrag im Medienarchiv Komponenten->Medien erhält zu jedem Medium folgende Informationen:
Der Schreibschutz eines Mediums verhindert, dass es wieder benutzt wird und so evtl. Daten verloren gehen. Der Schreibschutz bleibt solange bestehen, bis er vom Benutzer manuell wieder aufgehoben wird.
Der EOL-Schreibschutz wird dagegen von SEP sesam automatisch verwaltet.
Die Lader- und Fachnummer müssen ständig mit der realen Ablage in Lader und Fach übereinstimmen. Es können beliebig Medien im Magazin gegebenenfalls entnommen oder eingesetzt werden, ohne dass dies von SEP sesam automatisch registriert wird. Es ist daher zwingend notwendig, nach derartigen Änderungen entweder einen Archivabgleich via Menü zu starten oder die korrekten Eingaben bzgl. Lader- und Fachnummer direkt vorzunehmen (Komponenten->Medien->Eigenschaften).
Die Benutzung der Medien wird durch die Medientermine beeinflusst.
Dazu ist keine Definition eines SEP sesam Medientermin notwendig. SEP sesam fordert ein neues Medium automatisch bei Erreichen des max. Füllstandes (gem. EOL)aus dem entsprechenden Pool an.
Bei Nutzung eines Einzelbandlaufwerkes entfällt auch hier der Medientermin. Durch tägliches Einlegen eines EOL freien Mediums, wird automatisch das Vortagesmedium abgeschlossen (Setzen der Sperrzeit) und das neue Band Initialisiert. Vorteil dabei ist, dass im Fall eines Feiertages die Daten auf das bereits eingelegte Band angehängt werden (bis maximaler Füllstand erreicht ist).
Bei Nutzung eines Autoladers ist täglich ein Medientermin notwendig. Damit wird sichergestellt, dass aus den vorhandenen Medien im Lader, eine Kassette angefordert wird. Das jeweilige Vortagsmedium wird abgeschlossen (Setzen der Sperrzeit).
Bei beiden Varianten kann ein vordefiniertes Medium durch den Medientermin angefordert werden. Weiterführende Hinweis sind in der SEP Wiki unter Generationsprinzip_der_Mediensteuerung zu finden.
Generell wird Empfohlen einen Medientermin möglichst in der normalen Arbeitszeit (z.B. 10:00 Uhr) bzw. nach dem SEP sesam Tageswechsel zu planen. Damit wird erreicht, dass die Anforderung von neuen Medien (manuelles Einlegen) nicht erst in der Nacht, vor der Sicherung erfolgt.
Falls im Medientermin nur ein Medienpool angegeben ist, so greift immer die sogenannte GET_OLDEST-Strategie, die versucht, Medien möglichst lange aufzubewahren. Ein Medium wird erst bei der Initialisierung überschrieben, bleibt also für Rücksicherungen auch bei abgelaufener EOL bis dahin verwendbar.
GET_OLDEST-Strategie besagt, dass das Medium
Falls der Medientermin ein bestimmtes Label enthält, wird versucht, dieses in ein Laufwerk zu laden. Es ist dafür zu sorgen, dass das betreffende Medium sich auch im Lader/Laufwerk befindet, da ansonsten eine Sicherungsblockade entsteht.
Auch bei sorgfältiger Planung kann es durch unerwartet hohes Datenaufkommen zur Sicherungszeit zu Engpässen bei den benötigten Medien eines Pools kommen. Als Lösung dazu ist in SEP sesam die Bereitstellung von Medien in so genannten SPARE Pools möglich.
Pools, deren Name mit SPARE_ beginnt, sind Reservepools, in denen zunächst unbenutzte Medien gelagert werden können. Für die unterschiedlichen Laufwerkstypen werden jeweils entsprechende SPARE-Pools angelegt (z.B. SPARE_Tape oder SPARE_Disk) und der entsprechenden Laufwerksgruppe zugewiesen, um kompatible Medien verfügbar zu haben. Die Aufnahme der SPARE Medien erfolgt in SEP sesam unter GUI Komponenten->Lader->Archivabgleich->Neuaufnahme.
Falls z.B. eine Medienanforderung aus dem Pool TAG_ nicht durchgeführt werden kann (kein Medium des Pools mehr benutzbar wg. EOL o. ä.), dann lädt SEP sesam aus dem passenden SPARE-Pool ein Medium. Das so angeforderte Medium wird dem Pool TAG_ zugeführt und in der Medientabelle aufgenommen. Mit der Zeit werden die Medien aus den SPARE-Pools so in die Arbeitspools wandern.
Dies bewirkt einen dynamischen, datenmengenabhängigen Aufbau der Medienpools.
Mit Archivabgleich wird der Abgleich zwischen einem Lader-Magazin, in dem die Medien aufbewahrt sind, und der SEP sesam Datenbank (Medienarchiv) bezeichnet. Laderinhalt und Medienarchiv müssen immer konsistent sein! Ein Archivabgleich muss erfolgen, wenn die Befüllung eines Laders (Magazinwechsel) verändert wurde.
Über den Archivabgleich kann die Befüllung des Medienarchivs von SEP sesam durch automatische Neuaufnahme von Medien erfolgen. Der Abgleich kann über Komponenten->Lader->Inhalt->Archivabgleich gestartet werden. Der Schalter für automatische Neuaufnahme muss dabei markiert sein. Ein Archivabgleich ist auch für den virtuellen Lader in SEP sesam möglich.
Die Zeitsteuerung des SEP sesam wird durch den SEPuler - einen elektronischen Sekretär - realisiert. Der SEPuler läuft permanent im Hintergrund, und kontrolliert in seinem Terminkalender, ob dort eingetragene Termine fällig werden. Sollte dies der Fall sein, so wird die Ausführung des zugehörigen Programms angestoßen und im Falle eines zyklischen Termins die nächste Ausführung mittels des zugehörigen Zeitplans berechnet und der Termin wieder in den Kalender eingetragen. Als Termintypen sind Sicherung, Rücksicherung, Migration (z.B. für Disk-To-Disk-To-Tape Backup, auch genannt D2D2T), Medienwechsel und Befehle (frei wählbare Ausführungen von z.B. Systemkommandos) möglich. Auch die Sofortstarts der GUI werden zunächst als einmalige Sofortstart-Termine in den Kalender gesetzt. Dies bewirkt evtl. kurze Wartezeiten bis zum nächsten SEPuler-Takt.
In der SEP sesam Benutzeroberfläche ist der Einstieg in die Konfiguration eines Termins, auch bei einmaliger Ausführung, immer über den Zeitplan. Die Oberfläche bietet unter Zeitplanung->Kalenderblatt eine natürliche Ansicht eines Kalendertages mit den bereits erledigten, laufenden und zukünftigen Terminen. Für bereits erledigte Sicherungen, Rücksicherungen etc. können von hier aus Detailinformationen abgerufen werden.
Das zyklische Verhalten von SEP sesam wird durch die bereits oben erwähnten Zeitpläne realisiert. Ein Zeitplan ist ein Schema, welches das zyklische Verhalten eines Termins beschreibt, d.h. wann ein Ereignis stattfinden soll und in welchen Perioden dieser wiederholt werden soll. Die bloße Existenz eines Zeitplans führt noch nicht zu einer Ausführung eines Events. Erst wenn dem Zeitplan ein oder mehrere Termine (Sicherung, Migration, Befehl usw.) zugeordnet wurden, werden Eintragungen im Terminkalender erzeugt, welche dann vom SEPuler erfasst werden. Eine eventuelle Änderung im Zeitplan hat dann natürlich Auswirkung auf alle mit dem Zeitplan angehängten Termine. Folgende Funktionen können über einen Zeitplan gesetzt werden:
Zur Verwirklichung komplexerer Terminstrategien können Zeitpläne mit Prioritäten versehen werden. Beginnend mit der niedrigsten Priorität 1 (bis 99 als höchste) wird innerhalb eines Sesam-Tages geprüft, ob ein gleichartiger Termin (z.B. Sicherung) mit gleichem Auftragsnamen mit höherer Priorität bereits abgelaufen oder noch geplant ist und die Ausführung niedriger priorisierter Termine unterdrückt. So können z.B. für einen bestimmten Sicherungsauftrag mehrere Zeitpläne erzeugt werden, die sich an bestimmten Tagen überschneiden. Gemäß den Prioritäten verhindern sie dann gegenseitig die Ausführung. Zeitpläne mit Prio=0 genießen eine Sonderstellung, das bedeutet es werden keine Abhängigkeiten in der Priorität berücksichtigt, diese werden damit in jedem Fall immer ausgeführt.
Die Gleichartigkeit von Terminen ist für die einzelnen Typen unterschiedlich geregelt:
| Name | Uhrzeit | Prio | Auftrag |
| Täglich | 20:00 | 1 | täglich inkrementell |
| Wochenende | 18:00 | 2 | am Wochenende differenziell |
| Monatsende | 21:00 | 3 | am Monatsende voll |
Ein Sperrtermin ist ein Termin beliebigen Typs mit hoher Priorität, der keine Aktion ausführt, sondern nur durch seine Existenz gleiche Termine an einer Aktion hindert. Damit können z.B. Termine an besonderen Tagen (Feiertage etc.) gezielten ausgeschaltet werden.
| Hinweis |
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Der SEP sesam ermöglicht die Neuorganisation des Systems durch den sogenannten Tageswechsel oder NEWDAY-Termin. SEP sesam definiert den Zeitraum zwischen zwei Tageswechseln als einen Sicherungstag. Standardmäßig existiert solch ein Termin nach der Installation und wird täglich um 08:00 Uhr ausgeführt. Er kann nicht gelöscht, nur sein Zeitplan kann verändert werden. Demnach reicht bei einem täglichen Tageswechsel um 08:00 Uhr ein SEP sesam Sicherungstag z.B. von Montag morgen 08:00 Uhr bis Dienstag morgen 08:00 Uhr. Sicherungen, die nach Mitternacht also nach dem Wechsel des Kalendertages ablaufen, werden im SEP sesam Job Status trotzdem unter dem Datum des Vortages verwaltet. Dieses wird als Sesamtag bezeichnet. Dadurch wird eine bessere Verwaltbarkeit und Übersicht erreicht. Besonders die Dateiprotokolle des SEP sesam werden unter dem Datum des Sicherungstages geführt.
Der Tageswechsel führt zusätzlich folgende Aufgaben durch:
Um einen störungsfreien Betrieb der SEP sesam Umgebung zu gewährleisten, sollte der Tageswechsel niemals komplett deaktiviert werden, da sonst die interne SEP sesam Datenbank nicht mehr reorganisiert werden kann. Dazu kommt, dass die von SEP sesam geschrieben Log-Dateien nicht mehr gelöscht werden und damit die Kapazität des internen Festplattenspeichers des SEP sesam Servers erreicht werden kann.
Die automatischen Sicherungen werden durch den SEPuler gestartet. Dabei werden die im Auftrag angegebenen Daten in einem sogenannten Sicherungssatz (Saveset) auf das Medium geschrieben und von SEP sesam so verwaltet, dass eine schnelle und komfortable Rücksicherung möglich ist. Der Benutzer legt fest, welche Daten wann in seinem Netz gesichert werden sollen. Dazu kommen strategische Überlegungen bezüglich der Medien, Medienpools und der Sicherungsart (voll, differenziell, inkrementell). Dementsprechend konfiguriert er Sicherungsaufträge, Zeitpläne und Termine. Falls benötigt, müssen vorher auch die PRE- und POST-Schnittstelle auftragsspezifisch angepasst werden.
Die Full-Sicherung sichert alle vorliegenden Dateien der im Auftrag angegebenen Datenquelle. Bei der Rücksicherung kann man diese Version der Dateien durch Rückkopie vom Medium einfach wiederherstellen, hat allerdings u.U. eine sehr große Menge an Daten zu kopieren. Bei Windows Systemen werden die Archivbits nicht gelöscht. Die Zeitinformation für darauf basierende Diff- oder Inc-Sicherungen werden in der SEP sesam Datenbank gespeichert. Soll trotzdem ein Rücksetzen der Archivbits erzwungen werden, kann das über die Sicherungsoptionen mit dem Eintrag -o clear_archive erfolgen.
Eine Diff-Sicherung (differentiell) sichert nur die Dateien, die seit der letzten Voll-Sicherung verändert wurden, d.h. es werden die Daten gesichert, die sich seit dem letzten Full-Backup des gleichen Auftrags geändert haben. Das kann die Sicherungszeit wesentlich verkürzen. Um die gesamte Datenquelle zu restaurieren, muss aber zuerst der Sicherungssatz der Voll-Sicherung rückkopiert werden, bevor der der differenziellen kopiert wird. Es sind also zwei Schritte nötig, die von der Generationen-Rücksicherung des SEP sesam jedoch automatisch ermittelt, angestoßen und durchgeführt werden.
Eine Inc-Sicherung (inkrementell) sichert nur die Daten, die sich seit der letzten Sicherung des gleichen Auftrags geändert haben. Dabei entstehen erfahrungsgemäß die geringsten Datenmengen. Um die gesamte Datenquelle zu restaurieren, müssen aber zuerst der Sicherungssatz der letzten Voll-Sicherung sowie alle Inc-Sicherungen rückkopiert werden. Es sind also je nach Ihrer Sicherungsstrategie mehrere Schritte nötig, die jedoch automatisch von SEP sesam ausgeführt werden. Eine Kombination aus Full-Sicherung auf Bandlaufwerke und Diff- oder Inc-Sicherungen auf virtuelle Diskmedien ist eine in der Praxis bewährte Methode.
Eine Copy-Sicherung ist eine Full-Sicherung die keinen Einfluss auf folgende Diff- und Inc-Sicherungen hat. Die Behandlung von Archivbits einer Windows-Sicherung siehe oben im Punkt Full-Sicherung. Üblicherweise wird dieser Typ für zusätzliche Voll-Sicherungen, z.B. Monatssicherung, oder Sicherungen zur Archivierung - sprich Auslagerung von Datenbeständen, genutzt.
Mit Hilfe des Volume Shadow Copy Service (VSS) können unter Windows geöffnete Dateien konsistent gesichert werden. Das VSS erzeugt zu Beginn der Sicherung eine temporäre Schattenkopie (Snapshot, Shadow) der betroffenen Volumes, die Daten werden von dieser Kopie gesichert.
Die Ablage im Sicherungssatz erfolgt identisch zum ursprünglichen Pfad, z.B. "C:\".
Die Anzahl der möglichen Schattenkopien ist begrenzt, abhängig vom Betriebssystem:
| Achtung |
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Wird die Anzahl --- einschließlich der ggf. anderweitig erzeugten permanenten Schattenkopien --- überschritten, dann misslingt die VSS Sicherung! |
Da VSS die Copy-on-Write Methode benutzt ist für die Erzeugung der temporären Schattenkopie nur ein Platz notwendig der die während der Sicherung veränderten Daten hält. Der temporäre Schatten verschwindet nach der Sicherung und belegt keinen Volumebezeichner. Differenzielle und inkrementelle Sicherungen werden ebenfalls auf dem Schatten ausgeführt. Die Rücksicherung wird von der geänderten Sicherungsmethode nicht berührt.
Siehe auch:
Eine Beschreibung für eine Umsetzung Mithilfe der SEP sesam Pre-/Post-Schnittstelle für SEP sesam Version 3.0 findet sich unter SEP sesam Volume Shadow Copy Service (VSS) für Windows via Pre/Post.
Systemvoraussetzungen
Aktivieren/Deaktivieren der VSS Sicherung
Beim Erstellen eines neuen Sicherungsauftrags ist standardmäßig die Option Sicherung über VSS aktiviert. Je nach Bedarf kann dieses Häkchen entfernt werden.
SEP sesam unterstützt die parallele Sicherung von mehreren Datenquellen auf ein einzelnes Laufwerk (Disk und Tape). Dieses Prinzip wird als SMS (Sesam Multiplex Stream) bezeichnet. Moderne Bandlaufwerke stellen eine sehr schnelle Speichertechnologie dar, so dass einzelne Sicherungen kaum mehr die Performancevorteile ausnutzen können. Das Laufwerk wartet die meiste Zeit auf Daten vom Sicherungsklienten. Diese Wartezeiten können genutzt werden, um Daten von anderen Klienten zu übernehmen.
SMS bietet bis zu 64 Eingangskanäle auf einem Laufwerk an, jeder Kanal kann dabei eine Sicherung bedienen. Die Daten der einzelnen Ströme werden in Pakete zerlegt, jedes Paket mit einer Identifikationsmarke versehen und auf das Medium kopiert. Die Daten eines bestimmten Stromes liegen also nicht lückenlos hintereinander auf dem Medium, sondern können durch Pakete anderer Ströme unterbrochen sein. Die Identifikationsmarke der Pakete ermöglicht SMS beim Auslesen den ursprünglichen Strom wieder aufzubauen. Desweiteren besteht bei SMS die Möglichkeit, Sicherungssätze über mehrere Medien aufzuspalten.
Ab der Version 3.4 ist es bei Linux Klienten möglich neben der bisher verwendeten 64-bit-Blowfish-Verschlüsselung auch eine 256-bit-AES-Verschlüsselung zu wählen. Die AES-Implementation für Windows ist ab SEP sesam Version 3.6 verfügbar. Im Sicherungsauftrag auf der Seite Optionen 2 wird die Art der Verschlüsselung gewählt. Dazu ist ein Kennwort zu hinterlegen.
| Achtung |
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Dieses Kennwort darf max. 28 Zeichen lang sein und darf KEINE Sonderzeichen (Unterstrich, Bindestrich usw.) und KEINE Leerzeichen beinhalten. |
Wird eine Sicherung verschlüsselt, so wird das Schlüsselwort in der SEP sesam DB wiederum verschlüsselt sowohl beim Sicherungsauftrag als auch beim Sicherungslauf gespeichert. Wenn das Schlüsselwort geändert wird, dann werden die folgenden Aufträge mit dem neuen Passwort ausgeführt und dieses in den Sicherungsergebnissen hinterlegt. Eine Rücksicherung erfolgt mit dem beim Sicherungslauf geltenden Schlüsselwort.
Unter einer Rücksicherung versteht sich das Zurückspielen von gesicherten Daten auf einen Rechner. Häufig wird dieser Vorgang auch als Restore bezeichnet.
SEP sesam bietet komplette Rücksicherung (alle Dateien eines Sicherungssatzes), selektive Rücksicherung (ausgewählte Dateien) oder Generationen-Rücksicherung, um dem Anwender die verloren gegangenen Daten wieder herzustellen. Um mit einer Rücksicherung zu beginnen, wird in der SEP sesam Oberfläche der sogenannte Rücksicherungsassistent gestartet. Dieser unterstützt bei der Suche nach den zurück zu sichernden Dateien, der Auswahl des entsprechenden Rücksicherungsauftrags und dem Starten der Rücksicherungen.
Rücksicherungen können zur Kontrolle von gelagerten Datenbeständen als sog. automatischer planbarer Restore ausgeführt werden. Dabei wird über den Rücksicherungsassistent (Restorewizard) ein entsprechender Auftrag konfiguriert und dann gespeichert. Die planbare Rücksicherung ist ein spezifischer Rücksicherungsauftrag (enthält alle Parameter zur Durchführung) welcher in vorkonfigurierten Abständen vom SEPuler angestoßen wird. Durch dieses Verfahren kann die Datenintegrität kontrolliert, protokolliert und sicher gestellt werden (gesetzliche Anforderung).
Bei der selektiven Rücksicherung wird aus einem Sicherungssatz nur ein Teil, meist einige Dateien, ausgewählt. SEP sesam positioniert das Medium zu der letzten Markierung vor den selektierten Daten, überspringt nicht benötigte und überträgt lediglich die gewünschten Dateien. Damit ist eine schnelle und gleichzeitig netzoptimale Rücksicherung gewährleistet.
Selektive Rücksicherungen aus differentiellen oder inkrementellen Sicherungen erfordern eine Kette von mehreren Sicherungssätzen, beginnend bei der letzten Vollsicherung. SEP sesam schaltet in diesem Fall automatisch auf die sogen. Generationensicht um und übernimmt damit die Zusammenstellung der Einzelschritte für den Anwender. In der Generationensicht werden nicht nur die Dateien der gewählten differentiellen oder inkrementellen Sicherung in der Auswahlliste dargestellt. SEP sesam zeigt alle Sicherungen seit und inklusive der letzten Vollsicherung - eben alle Generationen der Dateien der Rücksicherung - an.
Bei der normalen Savesetsicht würden nur die Dateien der obigen Savesetlisten zur Auswahl angeboten werden. Bei der Generationssicht werden alle Dateien bis zur letzten Vollsicherung gezeigt und können dann auch ausgewählt werden.
Rücksicherungen können mit SEP sesam auch als Auftrag erstellt werden und erst zu einem gewählten Zeitpunkt über die Zeitsteuerung gestartet werden. Dadurch ist es z.B. möglich eine Rücksicherung zu konfigurieren und erst in der Nacht zu starten. Des Weiteren können Rücksicherungsaufträge für noch nicht gelaufene Sicherungen erstellt werden. Die Gewährleistung der Konsistenz einer Sicherung kann z.B. dadurch erfolgen, dass täglich die letzte Sicherung testweise zurückgespielt wird.
Als Migration wird der Vorgang bezeichnet, der bereits gesicherte Daten von einem Medienpool (z.B. Disk) zu einem anderen Medienpool (z.B. Band) kopiert. Die bereits gesicherten Daten sind in Form von Sicherungssätzen organisiert. Diese werden 1:1 vom Quell-Medienpool zum Ziel-Medienpool kopiert. Damit kann eine Duplizierung von Sicherungssätzen erfolgen. Typischerweise werden diese in der Abfolge Disk-To-Disk-To-Tape (D2D2T) realisiert.
Solange nach der Migration beide Medien noch zur Verfügung stehen (in Quell- und Ziel-Medienpool), ist der Sicherungssatz dupliziert. Nachdem der Sicherungssatz vom Quell-Medienpool gelöscht wurde, gilt er als migriert. Über den Rücksicherungsassistenten kann wahlweise auf beide Datenbestände zugegriffen werden. Existiert nur noch der migrierte Sicherungssatz so wird im Falle einer Rücksicherung dieser angefordert.
Migrationsaufträge werden in einem separaten Menüpunkt verwaltet. Im neuen Migrationsauftragsdialog sind Quelle und Ziel der Migration zu definieren. Damit sind Sie in der Lage einen konfigurierten Migrationsauftrag aus der GUI heraus als Sofortstart laufen zu lassen.
Darüber hinaus steht eine Vielzahl an Filtermöglichkeiten zur Verfügung. Nach Auftrag, Auftragsgruppe oder Sicherungsclient, um nur einige zu nennen. Es ist auch möglich Sicherungen eines bestimmten Mediums auf einen anderen Pool zu migrieren.
Vor Inbetriebnahme einer automatischen Datensicherung sollte sich der Anwender Gedanken über sein Sicherungskonzept machen. Insbesondere ist die Aufbewahrungsfrist und damit die Anzahl der benötigten Medien und der Medienzyklus zu klären. Ist die Datenstruktur relativ homogen, so werden auch relativ wenige unterschiedliche Medienpools benötigt. Bei stark heterogener Struktur sollte für fast jede Kategorie ein Pool eingerichtet werden, um flexibel anpassbare Strategien aufbauen zu können. Selbstverständlich können alle Daten auch in einem Pool gehalten werden. Es ist zwischen einer kurzfristigen und langfristigen Aufbewahrung der Sicherungsdaten zu unter- und entscheiden.
Die kurzfristige Aufbewahrung stellt einen Medienzyklus dar, d.h. Medien werden in einem - meist ein- bis zweiwöchigen - Rotationsverfahren immer wieder zur Sicherung verwendet. Dieses Vorgehen erzeugt eine entsprechend tiefe und geschlossene Datenhistorie, die Restaurierungen von relativ kurz aufeinander folgenden Veränderungen im Datenbestand ermöglicht.
Neben dieser zyklischen Benutzung der Speichermedien besteht oft auch der Bedarf, einzelne Sicherungszeitpunkte längerfristig zu fixieren (Monatsende, Jahresende etc.).
Seitens des Anwenders ist deshalb eine diesbezügliche Abschätzung durchzuführen, um einen Kompromiss zwischen gesicherter Datenmenge und der Datenhistorie zu erarbeiten. Bei der Berechnung des notwendigen Speicherbedarfs erhält man Unterstützung durch die SEP AG bzw. den betreuenden Partner.
| Achtung |
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Es existieren zwei vollkommene unterschiedliche Sicherungsstrategien:
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Der nun folgende Absatz beschreibt schrittweise, wie die oben eingeführten Sesam Komponenten konfiguriert werden, um eine erste einfache Datensicherung durchzuführen. Eine detaillierte Beschreibung der Oberflächenelemente findet man im Kapitel Sesam Oberfläche.
Als erstes muss entschieden werden, welche Rechner mit SEP sesam gesichert werden sollen. Dazu werden Namen und Zugänge zu diesen Systemen benötigt.
Unter GUI->Komponenten->Topologie->neuer Standort legt man die frei wählbaren Standortnamen und die Beschreibung an, denn jeder Klient muss eindeutig einem Standort zugeordnet sein. Standardmäßig ist am Server bereits der Standort LOCAL eingetragen. Im folgenden Bild ist ein Beispiel abgebildet indem einige Standorte zur Übersicht angelegt wurden. Standortnamen können frei vergeben werden und dienen zur Orientierung.
Für einen auf diese Weise definierten Standort legt man nun unter GUI->Komponenten->Topologie->neuer Client einen neuen Client an. Je nachdem, welches Betriebssystem sich auf diesem Client befindet, wählt man als Plattform Windows, UNIX, VMS oder NETWARE. Als Name für den Client wird der im Netz definierte Hostname dieses Rechners angegeben. Dieser muss über DNS oder hosts-Datei aufgelöst werden können. Unter Betriebssystem ist bezüglich der Plattform das installierte Betriebssystem des Clients anzugeben.
Während der Konfiguration wird versucht, einen Netzkontakt zu dem definierten Rechner herzustellen (vorausgesetzt, die entsprechende SEP sesam Software wurde dort installiert).
Während der Installation prüft SEP sesam die am SCSI-Bus angeschlossenen Speichergeräte und trägt deren Daten in seine Datenbank ein. Da bei bestimmten Ladertypen die Verbindung zwischen Lader und Laufwerken nicht automatisch erkannt werden kann, müssen die erfassten Geräte nochmals kurz verifiziert und endgültig in die Konfiguration übernommen werden.
Dazu öffnet man in der Oberfläche GUI->Komponenten->Lader, wo die bereits vom System erfassten Lader aufgelistet sind. Es wird nun jeder Lader markiert und dessen Eigenschaften überprüft. Danach wird das Gerät mit OK in die Konfiguration übernommen. Es wird dringend empfohlen den Punkt Automatische Entladefunktion auf nein zu stellen.
| Hinweis |
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Unter Windows muss die Hardware im Gerätemanager richtig erkannt werden (z.B. nicht als "unbekannter Medienwechsler") bevor SEP sesam installiert wird! |
Analog geht man für die Laufwerke vor.
Über GUI->Komponenten->Laufwerke->Laufwerksgruppen werden die Laufwerke der jew. Laufwerksgruppe angezeigt. Die Eigenschaften können mit Doppelklick aufgerufen werden. Standardmäßig ist die Laufwerksgruppe Bandlaufwerke bereits eingetragen.
Falls nun im Feld Lader, in den Laufwerkseigenschaften kein Lader vermerkt ist, dieses Laufwerk aber von einem Lader bedient werden sollte, wurde der Lader nicht richtig konfiguriert bzw. vom OS nicht richtig erkannt.
Es kann auch ein anderer Lader über das Feld Lader mit dem Drop-Down Button ausgewählt werden.
Mit OK wird dieses Gerät in die Konfiguration übernommen.
| Hinweis |
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Das erste Laufwerk im Lader ist das Laufwerk 0. Sollte der Lader mehrere Laufwerke besitzen, werden diese einfach fortlaufend weitergezählt. |
Um Medien (Bandmedien, Harddisks usw.) für SEP sesam nutzbar zu machen, müssen sie identifizierbar sein. Jedes Medium erhält eine eindeutige Kennung, das sog. Label, das während der physikalischen Initialisierung an den Anfang des Mediums geschrieben wird.
SEP sesam vergibt Label mit dem Format <Poolname>nnnnn. SEP sesam gibt vor, alle Medien in Pools zu organisieren. Innerhalb der Pools werden die Medien dann automatisch nummeriert. Nach der Installation findet man einen Medienpool mit dem Namen des SEP sesam Servers vor.
Ein Medienpool kann unter GUI->Komponenten->Medienpools->neuer Medienpool erzeugt werden.
Medien-Strategie GET_OLDEST (OLD) und Wechselstrategie Time sind bereits fest vorgegeben.
Als Laufwerksgruppe wählt man diejenige aus, mit deren Laufwerken die Medien aufgenommen werden sollen.
Nun müssen die Medien in das Medienarchiv aufgenommen werden (dem entspr. Medienpool zugeordnet werden), was unter GUI->Komponenten->Medien->Neuaufnahme geschieht.
Es erscheint das Fenster Neuaufnahme eines Mediums. Unter Medientyp sowie Medienpool wählt man anschließend unter den Vorgaben die jeweils gewünschte aus. Klicken Sie nun ganz unten auf nächste freie Nummer automatisch vergeben und starten Sie. Dabei wird von SEP sesam die fortlaufende Nummer des Labels ermittelt, die Kassette initialisiert und das neue Medium in der Datenbank eingetragen. Bei der Neuaufnahme sehr vieler Medien auf einmal kann ein Lader die manuellen Vorgänge abnehmen. Man füllt dazu das Magazin mit den Rohmedien und startet den Archivabgleich via Menü GUI->Komponenten->Lader->Archivabgleich.
Zuerst wird der entspr. Medienpool ausgewählt, dann die Anzahl der Medien definiert beginnend bei 0 bis n (für 6 Medien z.B. 0 bis 5). Jetzt noch automatische Neuaufnahme aktivieren, den entspr. Bandtyp auswählen und Starten.
Unter GUI->Aufträge->nach Client wählt man den entspr. Standort und dann den Client von dem man etwas sichern möchte aus. Ist der Client markiert kann man oben neuer Sicherungsauftrag wählen bzw. Kontextmenü rechte Maustaste.
Es öffnet sich ein Fenster, in dem nun die Beschreibungen der einzelnen Sicherungen angelegt werden können. Der Auftragsname ist frei wählbar (max. 32 Zeichen). Empfehlenswert sind sprechende Namen. Im Eingabefeld Quelle wird hinterlegt, welche Platten, Verzeichnisse, Dateien gesichert werden sollen. Unter Exclude Liste können Dateinamen oder Dateinamenmuster angegeben werden, die nicht gesichert werden sollen.
Solche Einzelaufträge können dann wiederum in Aufträge nach Gruppen unter einem Gruppennamen zusammengefasst werden.
Das Fenster zeigt einen Überblick über die konfigurierten Zeitpläne und die damit verbundenen Termine. Über die Schalter der Werkzeugleiste wird von hier aus die zeitliche Steuerung sämtlicher Abläufe im SEP sesam konfiguriert. Es wird nun entweder ein neuer Zeitplan erzeugt oder ein bereits vorhandener verwendet. Unter dem Zeitplan legt man einen neuen Termin an und definiert danach dessen Aufgabe. Die Aufgabe wird dann zum gewünschten Zeitpunkt erledigt, und ggf. gemäß dem Zeitplan im Kalender zum nächsten Ausführungszeitpunkt weitergegeben.
Zu einem einmaligen Start einer Sicherung benutzt man den Button Sofortstart einer Sicherung, wählt einen Auftrag und Medienpool aus, übernimmt die Default-Einstellungen und startet den Auftrag.
Zur Konfiguration einer periodischen Sicherung wird zunächst ein Zeitplan erzeugt, der die gewünschte Wiederholung der Sicherung realisiert. Danach generiert man einen neuen Sicherungstermin, der diesen Zeitplan verwendet. Damit wird die Sicherung in den Terminkalender eingetragen und vom SEPuler zum gegebenen Zeitpunkt gestartet.
Nach der Ausführung der Sicherung kann über das Kalenderblatt oder GUI->Job Status->Sicherungen der korrekte Ablauf kontrolliert werden.
Eine genaue Beschreibung der verschiedenen Sesam Verzeichnisse befindet sich im Administrationshandbuch.
Beim Start der SEP sesam-GUI wird zuerst die Verbindung zum SEP sesam Server hergestellt. Sollte es hierbei zu Problemen kommen wird eine entsprechende Meldung ausgegeben. Anschließend öffnet sich der Eingangsbildschirm, von welchem aus alle SEP sesam Aktionen kontrolliert werden können.
Der Eingangsbildschirm setzt sich von oben nach unten betrachtet aus Titel-, Menü- und Werkzeugleiste (oben)
sowie Komponentenfenster (links), Arbeitsfenster (rechts) und Ausgabefenster (unten) zusammen.
In der Menüleiste befinden sich die Menütitel Datei, Aktivitäten, Konfiguration, Fenster und Hilfe.
Diese Titel kennzeichnen eine bestimmte Gruppe von ähnlichen Aktionen. Durch einfaches Anklicken mit dem Mauszeiger oder durch Betätigen von Alt+Tastatureingabe des unterstrichenen Buchstabens öffnet sich ein Dropdown-Menü mit diversen Unterpunkten (Funktionen, Aktionen, Befehlen).
Diese Unterpunkte können wiederum durch einen einfachen Mausklick oder Alt+Tastatureingabe des unterstrichenen Buchstabens aktiviert werden und öffnen Eingabemasken zur weiteren Definition einer Aktion.
In der Werkzeugleiste sind die Schalter der wichtigsten Funktionen Sicherung, Rücksicherung, Anzeige der Sicherungsergebnisse, Anzeige Kalender, ? = über SEP sesam, sowie Disaster Recovery ausführen zu finden.
Für die Administration von mehreren Sesam Servern über eine Oberfläche dient der sogenannte Master Sesam GUI Modus. Dieser Modus wird aktiviert indem unter 'Konfiguration > Remote Server' weitere Sesam Server hinzugefügt werden und die Verbindung auf 'An' eingestellt wird. Sollte ein Server nicht erreichbar sein, so wird dies in der Tabellenansicht angezeigt. Für den Zugriff muss der GUI Client am jeweiligen Sesam Server autorisiert sein.
Sobald mindestens ein zusätzlicher Sesam Server konfiguriert und die Verbindung hergestellt wurde, erscheint in der GUI rechts oben ein Auswahlfenster "Server" für die ansprechbaren Sesam Server. Der jeweils im Feld "Server" ausgewählte Sesam Server wird in der Anzeige der "Medien", im "Kalenderblatt", den Sub-Komponenten zu "Monitoring" und "Protokolle" sowie in der Anzeige "laufende Meldungen" verwendet.
Die in den Arbeitsfenstern angezeigten Objektbäume zeigen im Falle eines Master Sesams alle verfügbaren SEP sesam Server und deren Objekte. Dies gilt auch für die Anzeige der "Job Status" Komponenten (Filter) in denen die Auswahl auf den oben rechts gewählten Server oder auf 'alle Server' eingestellt werden kann.
Fenster können per Drag&Drop aus dem Hauptfenster der GUI gezogen werden und beliebig positioniert/skaliert werden. Mit Hilfe dieser sog. Docking-Funktion kann das Layout beliebig angepasst werden. Toolbars können ebenfalls nach Wunsch verschoben werden.
Beispiel einer angepassten GUI
Im Auswahlfenster (links) sind die Komponenten des SEP sesam Systems aufgelistet. Durch weitere Mausklicks können Unterpunkte geöffnet werden und zu immer detaillierteren Informationen navigiert werden (oder per Rechtsklick Alles aufklappen). Bei der Auswahl einer Komponente werden im Arbeitsfenster die zugehörigen Objekte mit Baumstruktur oder als Liste aufgezeigt.
In den Arbeitsfenstern werden die für die jeweiligen Objektklassen benötigten Funktionen angeboten, z.B. können unter Komponenten->Topologie Standorte und Clients konfiguriert werden.
Das Ausgabefenster (unten) bietet 3 Register für "laufende Meldungen", "Performance" und "Protokollierung".
Letzte Anzeige gibt die letzte Aktualisierung der Anzeige an. Ist das Ankreuzfeld zyklisch gesetzt, erfolgt eine zyklische Aktualisierung der Meldungen nach der im Anzeigeintervall eingestellten Zeit.
Für die Ausgabe der "laufende Meldungen" kann die Auswahl der auszugebenden Laufwerke festgelegt werden.
Beispiele für die Laufwerksangabe:
In der "Performance" Anzeige kann die Auswahl des zu beobachtenden Laufwerks durch DropDown Auswahl festgelegt werden.
In der Performancegrafik werden während laufender Sicherungen bzw. Rücksicherungen die transportierten Datenmengen und der Durchsatz in den einzelnen SMS-Kanälen und für das ausgewählte Laufwerk als Balkendiagramm und als Graph dargestellt.
In der Protokollierung wird die Kommunikation zwischen GUI Clients und SEP sesam GUI Server gemäß der eingestellten Protokollierung (unter Konfiguration->Support->Protokollierung) wiedergegeben.
Alle Fenster können entweder an ihren Ecken oder Kanten auf die jeweils gewünschte Größe gebracht werden. Die Einstellungen bzgl. der Größe des Hauptfensters und der Aufteilung der Unterfenster werden bei Beenden der Graphischen Oberfläche Benutzerspezifisch gespeichert.
Die Eingabe von nicht erlaubten Werten wird im Allgemeinen durch die Oberfläche verhindert, d.h. es können nur zulässige Zeichen eingegeben werden (z.B. darf der Auftragsname keine Leerzeichen, \, /, ? oder * enthalten). Ebenso sind bei bestimmten Eingaben die Längen der Zeichenketten begrenzt.
Das optische Erscheinungsbild einer Ausgabe kann nach den jeweiligen individuellen Anforderungen bezüglich der Spaltenanordnung, Spaltenbreite und Sortierreihenfolge interaktiv angepasst werden.
In der Menüleiste befinden sich die Menüs Datei, Aktivitäten, Konfiguration und Hilfe.
Darunter befindet sich eine Schaltleiste (Toolbar) für den Schnellzugriff mit folgenden häufig verwendeten Bedienungselementen:
zusätzlich können dynamisch weitere Knöpfe eingeblendet werden, z.B.
Datei->GUI Update überträgt eine neue GUI-Version des SEP sesam-Server, falls eine solche dort vorhanden ist. Dazu muss man den Benutzernamen, den Servernamen und den Port für die RMI-Verbindung eintragen bzw. bestätigen.
Datei->Beenden schließt alle geöffneten Fenster und kehrt zur Systemebene zurück. Laufende Prozesse wie Sicherung oder Rücksicherung werden dadurch nicht beeinflusst.
Mit Hilfe dieser Funktion können gesicherte Dateien vom Sicherungsmedium (Band, Platte etc.) wieder auf den gewünschten Rechner (Client) zurückkopiert werden.
Dazu findet man unter Einstieg eine kurze Beschreibung über die Vorgehensweise bei einer Rücksicherung.
Suchen über Auftragsname
Zur Auswahl eines für die Rücksicherung bestimmten Auftrags stehen die Auswahlfelder Auftrag und gesichert im Zeitraum von bzw. bis (zeitliche Eingrenzung der Ausgabe) zur Verfügung. Bei der Auswahl von * für Auftrag erfolgt eine Selektion aller Aufträge. Nach Betätigung des Schalters Weiter erfolgt die Ausgabe der im angegebenen Zeitraum gefundenen Sicherungen in Form einer Tabelle.
Suchen über Datei- oder Pfadnamen
Diese Funktion unterstützt die Suche nach bekannten Dateien oder Ordnern. Auf diese Weise werden Sicherungen gefunden, die diese Dateien bzw. Dateimuster beinhalten. Zum Auffinden der für die Rücksicherung bestimmten Dateien steht das Eingabefeld Suchmuster für Dateiname oder Pfad sowie die Auswahlfelder Auftrag und gesichert im Zeitraum von bzw. bis (zeitliche Eingrenzung der Ausgabe) zur Verfügung. Bei der Auswahl von * für Auftrag erfolgt eine Selektion über alle Aufträge (Vorsicht: Kann bei großer Anzahl von Aufträgen sehr lange dauern!). Im nicht editierbaren Feld gesicherter Pfad ist der Pfad des selektierten Sicherungsauftrags sichtbar (bei Auswahl * für Auftrag bleibt dieses Feld leer). Nach Betätigen des Schalters Weiter erfolgt die Ausgabe der in diesem Zeitraum gefundenen Aufträge (entsprechend dem angegebenen Suchmuster) in Form einer Tabelle auf dem Folgebildschirm Aufträge.
Wird gewählten Auftrag komplett zurücksichern markiert, so wird anschließend in die Abschlussmaske des Assistenten gewechselt (Start der Rücksicherung).
Ansonsten wird zur Dateiauswahl des Selektiven Restores weitergeschaltet.
Wird eine Sicherung vom Typ Diff oder Inkr gewählt, dann aktiviert sich die Eingabe für die Generationen-Rücksicherung, d.h. Sesam berechnet alle notwendigen. Restaurationsschritte von der letzten Voll-Sicherung bis zur gewählten Sicherung und führt diese samt Medienwechsel etc. selbstständig aus.
Bei Deaktivierung dieses Schalters wird nur der gewählte Sicherungssatz benutzt.
Nach Selektion eines bestimmten Auftrags sowie der anschließenden Betätigung des Schalters Weiter
öffnet sich der Folgebildschirm Dateien zur Auswahl der rückzusichernden Ordner und/oder Dateien.
Im oberen Teil dieses Bildschirms ist der vorher ausgewählte Auftrag nochmals sichtbar. Darunter sind alle Ordner (Directories) und Dateien (Files) des gesicherten Auftrags in der bekannten Baumstruktur zu erkennen. Durch Anklicken des Symbols [+] links vor dem Ordner ändert sich das Symbol zu [-] und die darin enthaltenen Ordner und Dateien werden angezeigt. Ein erneutes Anklicken von [-] schließt den Ordner wieder. Das Anklicken eines leeren Kästchens links vor dem Datei- oder Ordnersymbol markiert diese Ordner/Dateien mit einem Häkchen für die Rücksicherung. Dabei ist jeweils der absolute Pfad des jeweils markierten Ordners oder der Datei im oberen Feld Position sichtbar.
Hinweis
Markiert man einen Ordner, sind zugleich alle darin enthaltenen Ordner und Dateien markiert.
Der Schalter Suchen öffnet eine Suchmaske, in der Ordner- oder Dateibezeichnungen oder Teile davon als
Suchkriterium eingegeben werden können.
Die gefundenen Ordner und/oder Dateien erscheinen direkt darunter in Form einer Liste. Durch Markieren (Anklicken der Kästchen) von Ordnern und/oder Dateien und der Betätigung des Schalters OK werden sie markiert in den Dateibaum des obigen Fensters übernommen. Mit dem Schalter Rücksetzen kann die Markierung wieder rückgängig gemacht werden. Nach Betätigen des Schalters Weiter erscheint der Folgebildschirm Start zum Start der Rücksicherung.
| Achtung |
|
Sobald der voreingestellte Auftragsname geändert wird, geht SEP sesam davon aus, dass es sich um eine planbare Rücksicherung handelt und löscht diese daher nicht automatisch. |
README.TXT -> ~README.TXT
Die gestartete Rücksicherung wird in jedem Fall als Rücksicherungsauftrag unter dem aktuellen Zeitstempel in SEP sesam gespeichert (Komponenten->Aufträge), und kann mit Aktivitäten->Sofortstart->Rücksicherung wiederholt werden.
Im Fenster Experten Optionen gibt es die Möglichkeit der Rücksicherung zusätzliche Argumente zu übergeben. Dies ist hilfreich für spezielle Optionen des SBC Kommandos.
Im Register wird die Eingabe der Verbose-Levels zum Einstellen der Trace Ausgaben angeboten. Die Verbose-Level reichen von 0 - 6 oder es kann "`keines"' eingestellt werden. Je höher die Zahl desto mehr Trace-Informationen werden bei der Rücksicherung mitgeloggt. Weitere Optionen werden Ihnen ggf. vom SEP sesam Support übermittelt oder können der zusätzlichen Dokumentation für spezielle SBC Clients entnommen werden (z.B. SBC für MS Exchange).
Register Reduktion
Ohne Reduktion wird bei einer Rücksicherung mit ursprünglicher Baumstruktur der komplette ursprüngliche Pfad zu jeder Datei unter dem Rücksicherungsziel aufgebaut.
Mit Reduktion wird der Inhalt unter Dateien aus folgendem Pfad angegebene Pfad in den darunter liegenden Pfad restauriert.
Beispiel (gemäß obigen Screenshot)
Die unter D:/Programme/SEPsesam/var/ gesicherte Datei sollen als neues Rücksicherungsziel im Ordner D:/sesam/var/ abgelegt werden. die Unterverzeichnisse werden ebenfalls unter D:/sesam/var/ angelegt.
Register Filter
Im Register Filter kann bestimmt werden, dass nur Dateien zurückgesichert werden, auf die der Filterausdruck passt. Der Filter arbeitet dabei mit den normalen Wildcards ('*' und '?'), z.B. sichert *.doc nur Dateien zurück, die die Erweiterung *.doc besitzen.
Register Pre/Post
Im Register 'Pre/Post' kann die Pre und Post-Aktionen für den Rücksicherungsauftrag global ein- bzw. ausgeschaltet werden. Es bestehen die vier Möglichkeiten:
Register EOL
Rücksicherungsaufträge werden eine gewisse Zeit aufbewahrt, nachdem sie gelaufen sind, z.B. für eine spätere Wiederverwendung. Will man einen Auftrag als Vorlage (Template) anlegen, so ist diese Zeit entsprechend hoch zu setzen. Eine Einstellung von '0' bedeutet infinite, d.h. unendliche Lebenszeit.
Mit der Betätigung des Schalters Ok werden die Einstellungen gespeichert und das Fenster geschlossen. Mit Hilfe des Schalters Übernehmen werden die Einstellungen gespeichert. Mit Abbruch wird das "'Experten"' Fenster geschlossen.
Startet einen Sicherungsauftrag. Dieser wird als Termin mit der gewünschten Startzeit in den Kalender gesetzt.
Startet einen zuvor mittels Rücksicherungsassistenten konfigurierten Rücksicherungsauftrag zum aktuellen Zeitpunkt erneut. SEP sesam merkt sich die letzte in der GUI 'angefasste' Rücksicherung und schlägt diese zur Ausführung in einem alphabetischem DropDown Menü vor. Wurde noch kein Rücksicherungsauftrag in der GUI Sitzung bearbeitet, so ist die erste in der alphabetisch geordneten Liste ausgewählt. Es erscheint ein DropDown Menü entsprechend dem folgenden Bild:
Nach Auswahl und bestätigen geht es direkt zum mit den entsprechenden Werten vorbelegten Dialog. Er entspricht im Wesentlichen dem Rücksicherungsassistenten.
Zeigt den Konfigurationsdialog zum Erstellen eines neuen Migrationsauftrags an. Es besteht nun die Möglichkeit im Feld Name einen vorkonfigurierten Migrationsauftrag auszuwählen, diesen ggf. noch abzuändern und über den Button Starten sofort einmalig auszuführen. Oder einen komplett neuen Migrationsauftrag zu erstellen und diesen bei Bedarf unter einem separaten Namen abzuspeichern. Die Konfiguration eines Migrationsauftrages ist in Kapitel Migrationsaufträge beschrieben.
Startet einen Medientermin, indem ein Termin mit der aktuellen Zeit in den Kalender gesetzt wird.
Hier können Sie zwischen vier verschiedenen Medienaktionen wählen:
Startet einen Befehlstermin, indem ein Termin mit der aktuellen Zeit in den Kalender gesetzt wird. Zusätzliche Hinweise über die Ausführbarkeit von Befehlsterminen finden Sie im Administrationshandbuch.
Sämtliche fehlerhaften Sicherungen eines SEP sesam Sicherungstages können mit Hilfe dieser Funktion nochmals gestartet werden. Per Mausklick auf das Kästchen Starten trifft man eine Auswahl der nicht zu sichernden Aufträge (Häkchen wird entfernt).
Neben den Knöpfen + und - kann die Auswahl der Aufträge auf verschiedene andere Arten erfolgen: Bei Mausklick in eine Tabellenzeile wird die Auswahl derselben umgedreht. Es können auch mehrere Zeilen mit Strg + Mausklick selektiert werden und mit der Leertaste (Space) umgeschaltet werden. Mehrzeilige Selektion kann auch mit Shift + Taste Up bzw. Down erfolgen.
Unter dem Punkt Konfiguration erscheint folgende Auswahl:
Hier können Vorbelegungen zum Statusfilter, zur laufenden Anzeige und Online Hilfe eingestellt werden.
laufende Anzeige
In laufende Anzeige können Voreinstellungen für das untere Informationsfenster vorgenommen werden.
Hilfe
In Hilfe ist ersichtlich, dass standardmäßig auf das Benutzerhandbuch im Wiki der SEP AG verwiesen wird. Hat der GUI-Client keinen Internetzugriff, dann die Hilfe auch lokal installiert und über den oberen Punkt verlinkt werden.
Mit dem Knopf Suche kann die lokal liegende HTML-Seite gewählt werden und mit testen wird die Funktion des Hilfesystems überprüft.
Als Adresse der HTML-Hilfe-Datei kann der Eintrag
http://wiki.sepsoftware.com/wiki/index.php/Benutzer_Handbuch_4.0
auch manuell vorgenommen werden.
Extras
Im Register Extras können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden:
Laufschrift für Warnhinweis 30 Tage Restlaufzeit der Update Berechtigung ausschalten
Schaltet die Laufschrift, die bei Unterschreitung der 30 Tage Restlaufzeit der Update Berechtigung erscheint aus. Wird bei der Installation eines Updates zurückgestellt. Besteht keine Update Berechtigung dann erscheint die Laufschrift nie.
Auswahl von abgebrochenen Sicherungen im Rücksicherungs-Wizard ermöglichen
Ermöglicht die Auswahl von abgebrochenen Sicherungen im Rücksicherungs-Wizard die standardmäßig nicht angeboten werden.
Animation für seitlich öffnende Filterboxen (Sidebars)
Bei Aktivierung erscheint und verschwindet die entsprechende Filterbox, sondert wird gleitend ein- und ausgeblendet. Die Geschwindigkeit hängt dabei stark von der Performance des GUI-Clients ab.
Benutzervorgabe für Laufwerksgruppen-Interfaces
Hier können sie für jede Laufwerksgruppe eine benutzerspezifische Schnittstellenvorgabe (Default Interface) festlegen. Ein über die Laufwerksgruppen-Eigenschaften festgelegtes Interface wird damit überlagert.
Aufbewahrungsfristen
Einstellungen
Der Reiter Einstellungen wird normalerweise nicht angezeigt. erst bei genügend hohem trace-level wird er eingeblendet. Er listet interne GUI-Einstellungen als Tabelle auf.
Auflistung aller SEP sesam bekannten Medientypen. Die in schwarzer Schrift erscheinenden Einträge sind die zur Zeit allgemein verwendeten Medientypen. Diese wurden schon bei der Installation von SEP sesam in der Datenbank hinterlegt und können im Gegensatz zu denen vom Benutzer angelegten Medientypen (grüne Schrift) weder gelöscht noch verändert werden.
| Medien-Typ | Beschreibung |
| DISK_ | Medien auf verzeichnisorientierten Speichergeräten ( Festplatte, Diskette, auch virtuell etc. ) |
| DAT | 4mm Technik ( Digital Audio Tapes ) |
| DLT | 1/2 Zoll Technik |
| EXA | Exabyte 8mm Technik |
| LTO | LTO-Technik |
| SLR | QIC-Technik |
| LW-Typ | Generischer LW-Typ |
| DISK_CHNG | DISK |
| DISK_HARD | DISK |
| AIT | AIT |
| DLT | DLT |
| SDLT | DLT |
| DAT | DAT |
| DDS | DAT |
| EXA | EXA1 |
| QIC | QIC |
| SLR | QIC |
| LTO | LTO |
| VXA | EXA2 |
Es können neue Typbezeichner für Medien und Laufwerke eingeführt oder aus bereits bekannten neue Kombinationen erstellt werden.
Einstellungen für Notfallstrategien bei Einzellaufwerken. Falls nicht das vorgesehene Medium eingelegt ist, können Sicherungen bei Bedarf auf die hier erlaubten Medien zurückgreifen.
Dieser Menüpunkt dient zur Serververwaltung im MasterSesam. Dabei können sowohl SEP sesam-Server konfiguriert oder entfernt sowie neue Server dem System bekanntgemacht werden.
| Hinweis |
|
Dieser Menüpunkt steht nur in der SEP sesam Version MasterSesam zur Verfügung. |
Mit einem MasterSesam können andere SEP sesam Systeme zentral verwaltet werden.
Bei der Neuanlage eines Servers sind einige zusätzliche Daten zu hinterlegen. Die Werte sind mit Standardwerten vorbelegt.
Unter Benutzerrechte wird die Konfiguration der Benutzerzugriffe (Autorisierung) mit den Rechten 'Admin', 'Operator' und 'Restore' vorgenommen. Die Rechtevergabe ist Benutzer- und Rechner- (GUI Client) spezifisch. Wird versucht mit einem nicht autorisierten Benutzer bzw. von einem nicht autorisierten GUI-Client eine GUI Verbindung aufzubauen so wird diese abgewiesen.
Hinweis 1: Falls die Namensauflösung für den angegebenen Client nicht vollständig ist (IP-Name und Reverse Lookup der IP-Adresse) wird die Verbindung ebenfalls abgelehnt!
Hinweis 2: Alternativ kann das Sesam Programm sm_setup zur Vergabe der Benutzerrechte verwendet werden:
Benutzerschnittstellen sind Programme, die vom Benutzer selber angepasst werden können. SEP sesam startet diese Prozeduren mit bestimmten Parametern zu gewissen Ereignissen. Die PRE-Schnittstelle kann Rückwirkungen auf die Ausführung von Sicherungen haben. Diese Programme sollten nicht zu lange laufen, da sie den Ablauf einer Sicherung aufhalten können.
Die Vorlagen ( Templates ) für diese Prozeduren werden durch die Installation im Verzeichnis <SESAM_ROOT>/skel/templates bereitgestellt.
Falls eine der Schnittstellen benutzt werden soll, muss die entsprechende Vorlagendatei in das Verzeichnis <SESAM_ROOT>/bin/sesam kopiert werden.
Nach Auswahl eines Clients kann der Benutzer in einem Texteditor-Fenster die Vorlagen nach seinen Wünschen anpassen.
SEP sesam stellt die sog. Pre-, Post-, Alarm-, Notify-, und Desaster-Schnittstelle zur Verfügung.
Eine genaue Beschreibung der Schnittstellen mit allen Parametern und Beispielen befindet sich im Administrationshandbuch
Vor dem Start einer Sicherung können am zu sichernden Client spezielle Maßnahmen (z.B. Mitteilungen, Beenden/Starten von Programmen, bestimmte Einstellungen in den Datenbanken durchführen) notwendig sein. Diese Aktionen können mit Hilfe der Pre-Schnittstelle frei programmiert werden.
Nach Beendigung einer Sicherung können am Client ebenfalls spezielle Maßnahmen (z.B. Mitteilungen, Beenden/Starten von Programmen, Datenbanken reaktivieren) notwendig sein. Diese Aktionen können mit Hilfe der Post-Schnittstelle frei programmiert werden.
Das SEP sesam System erfordert im Normalbetrieb nach erfolgter Einrichtung aller Clients und Sicherungsaufträge abgesehen von den Rücksicherungen keinerlei Administration. Treten Funktionsstörungen wie z.B. Misslingen einer Sicherung auf, so wird dieses Ereignis automatisch an die Alarm-Schnittstelle übergeben. Die Schnittstelle ist für die Filterung der gewünschten Meldungen und der Weiterleitung an zuständige Personen frei programmierbar.
Hinweis Bitte verwenden Sie in den Prozeduren keine Kommandos, die auf eine Bestätigung warten (OK-Buttons etc.). Solche Kommandos können z.B. während der Nacht die Fortführung des betroffenen Moduls blockieren.
Analog gibt es für erfolgreich verlaufene Sicherungen und Rücksicherungen in sm_notify eine Prozedur, die nach Bedarf programmiert werden kann.
Als Desaster wird hier die Zerstörung des SEP sesam-Servers selbst und seiner Daten angesehen. Zur Vorbereitung auf diesen Fall gibt es im Sesam die sogenannte Desaster-Schnittstelle.
Das Konzept hierzu ist wie folgt:
Nach der Installation von SEP sesam steht in dessen var-Verzeichnis eine Datei ./var/skel/templates/sm_disaster ( sm_disaster.cmd in Windows ) zur Verfügung, die der Benutzer nach ./bin/sesam/sm_disaster ( sm_disaster.cmd ) umkopieren und nach Belieben ändern kann.
Diese Prozedur wird von allen Sicherungen, deren Namen 'DISASTER' oder 'SESAM' enthält, im Erfolgsfall ausgeführt; dabei werden zwei Argumente übergeben:
Die Desasterstrategie schaut demnach wie folgt aus
Im Ernstfall sind dann nach der Instandsetzung des Rechners folgende Schritte abzuarbeiten:
Beispiel: die Metadaten der Desasterschnittstelle sind wie folgt
SESAM_00003 d:/su/var NULL sbc -r -l full -o over -S softnt6:11001 -d SMS:Tape0 -t SESAM_00003:3 -s SC20020710200512 -n 5 -R /
SESAM_00003 ist das Medium SC20020710200512 ist der Sicherungssatz auf dem Medium sbc -r ... ist das Restorekommando
Voraussetzung:
Windows 2000 Server mit Active Directory
Windows 2000 Server/Professional
In unserem Admin-Handbuch unter Sesam_Schnittstellen werden die o.g. Schnittstellen detaillierter erklärt.
Hier können die Daten von verschiedenen e-Mail Konten eingeben werden, die zum Versand von Mails aus der SEP sesam Oberfläche oder auf der Kommandozeile verwendet werden können.
Wird auf Neu anlegen geklickt, öffnet sich folgendes Fenster:
| Hinweis |
|
Derzeit ist der Mailversand nur über Port 25 möglich. |
Wenn kein Kontoname hinterlegt ist, wird davon ausgegangen, dass keine Authorisierung am SMTP-Server nötig ist.
Hier kann der Umfang der Protokollierung im unteren Fenster eingestellt werden.
Im Normalfall ist Info Level eingestellt, für Supportzwecke kann kurzfristig Debug Level gesetzt werden, so dass detailliertere Ausgaben protokolliert werden.
Neben den eigentlichen Logging-Level lassen sich auch die Informationen von zyklischen Abläufen anzeigen/ausblenden. Damit werden alle SQL-Statements der GUI im Reiter Protokollierung im unteren Statusbereich der GUI ausgegeben. Ist dieses nicht gewünscht, kann es hier abgeschaltet werden.
Im Falle eines Admin-Benutzers kann hier die GUI Ansicht auf 'Admin(istrator)' oder 'Operator' eingestellt werden. Damit erhält der Administrator die Möglichkeit die Operatorsicht ohne Benutzerwechsel zu verwenden.
Im Menüeintrag Fenster gibt es folgende Auswahlmöglichkeiten:
Über den Punkt Profile gelangt man zum Fenstermanager:
Hier können Layouts gespeichert und verwaltet werden. Außerdem kann hier der Docking Modus aktiviert bzw. deaktiviert werden. Wird die Funktion deaktiviert, werden alle Fensterpositionen fixiert.
Unter Online Handbuch wird die Online Version des Benutzerhandbuchs von der SEP sesam Wiki Seite angezeigt. Dazu muss sichergestellt sein, dass der Client eine Verbindung zum Internet hat und ein Web-Browser installiert ist.
Unter Online Support kann der Benutzer per Email mit dem Support in Kontakt treten, um z.B. ausgewählte Listings und Protokolle zu schicken. Wichtig ist hierbei, dass vorher unter Konfiguration->Support->E-Mail Einstellungen ein Account eingerichtet wurde, der im unten gezeigten Dialog ausgewählt werden kann.
Die Auswahl der Listings und Protokolle geschieht in einem Unterdialog, der beim klicken auf den Button Protokolle erscheint:
Unter Lizenz Info werden der lokale Rechnername und die TCP/IP-Adresse, so wie sie vom Lizenzierungsmodul ermittelt werden, ausgegeben. Diese Informationen sind für die Erstellung einer SEP sesam Lizenz aus der Ausgabe zu entnehmen. Zusätzlich werden die Ablaufzeitpunkte (Timeout) bzgl. Lizenz und Update Berechtigung sowie alle lizenzierten Komponenten ausgegeben. Darüber hinaus wird in der Lizenz Info neben den lizensierten Komponenten die Anzahl angezeigt, die aktuell in Benutzung sind.
Bei Über SEP sesam werden die wichtigsten verwendeten Build- und Versionsnummern angezeigt, z.B. von GUI Client, GUI Server und SEP sesam Kernel.
Unter Topologie wird hier das Hardwareumfeld von SEP sesam verstanden. Dazu gehören die vernetzten Rechner ( Clients ), die nach Bedarf zu Standorten und Unterstandorten gruppiert werden können, sowie die Speichergeräte ( Lader, Laufwerke ), die lokal und/oder an den Clients für SEP sesam zur Verfügungen gestellt werden.
Der Menüpunkt Topologie zeigt alle in SEP sesam konfigurierten Standorte, Clients, Lader und Laufwerke sowie
die darin befindlichen Medien an. Durch Anklicken der Symbole sind die untergeordneten Strukturen in Form eines
Funktionsbaums zu sehen. Dabei ist jeder Client einem Standort und jeder Lader sowie jedes Laufwerk einem Client
zugeordnet. Durch Markieren (Mausklick auf einen Baumknoten und Anklicken des Schalters Eigenschaften) öffnen sich
Eingabemasken zur Bearbeitung der Komponenten.
Ein MasterSesam zeigt hier in der obersten Ebene alle aktuell zugänglichen 'normalen' SEP sesam Rechner.
Durch Aufklicken können hier deren Daten eingesehen werden.
Die 'normalen' SEP sesam-Server zeigen hier nur einen Knoten, nämlich sich selbst.
Um einen neuen Standort anzulegen, der von keinem übergeordneten Standort abhängt, ist als Ausgangspunkt Topologie im Funktionsbaum zu markieren.
Ein Client muss immer einem Standort zugeordnet sein. Dazu markiert man den entsprechenden Standort im Funktionsbaum und klickt den Schalter neuer Client.
Hinweis
Die Parameter des Servers sind an dieser Stelle nicht editierbar
Unter Standort versteht man eine Gruppierung von Clients und/oder weiteren Unterstandorten. Dies soll helfen, größere Netze übersichtlicher zu organisieren, indem Rechner eines Gebäudes, einer Außenstelle o.ä. auch in der Darstellung als Einheiten geführt werden können. Die Gruppierung muss nicht mit den geographischen Gegebenheiten übereinstimmen. Man kann z.B. jederzeit einen Standort Windows Server anlegen um alle Windows Rechner dort zusammenzufassen.
Es können neue Standorte von einem SEP sesam Server oder von einem bestehenden Standort (Unterstandort) aus konfiguriert werden.
Unter Clients versteht man die Rechner im Netzwerk, unter anderem auch den SEP sesam Server, von denen Daten gesichert und zurückgesichert werden.
Im folgenden Screenshot werden Eingabefelder und Funktionen des Clients erläutert. Hinweis: Die folgende Erklärung unterscheidet sich einmal, wenn ein Client neu hinzugefügt wird und einmal, wenn dieser bereits besteht und editiert wird. Bei einem bereits aufgenommenen Client ist das Feld Name nicht mehr zu editieren. Sollte der verwendete Name falsch oder im Netzwerk nicht auflösbar sein muss der Client gelöscht und wieder neu aufgenommen werden.
Normalerweise verwendet SEP sesam für seine Datenverbindungen zufällig vom Betriebssystem vorgegebene Ports. Sollen Clients gesichert werden, die sich hinter einer Firewall befinden, können diese Ports festgelegt werden.
Hinweis: Weitere Informationen über das Thema Firewall sind im Adminhandbuch zu finden.
Ist der zu sichernde Client ein OES-NetWare oder ein OES-Linux verbindet sich der SEP sesam Data Mover mit dem von Novell bereitgestellten TSA’s. Um mit den verschiedenen TSA's zu kommunizieren, werden folgende Informationen benötigt.
Die bisherigen Medientypen zur Sicherung auf Disk (DiskHard und DiskChange) basieren auf dem historischen Medienkonzept von Bandsicherungen. D.h. ein Medienpool auf Basis dieser Medientypen muss in logische Medien unterteilt werden.
Ab der SEP sesam Version 4.0.3 sollten Backups to Disk auf DataStore durchgeführt werden. Hier werden die definierten Disks (Partitionen) als Ganzes verwaltet. Die Nutzung des DataStore stellt einige neue Funktionen und Merkmale bereit.
Im klassischen Medienpool auf der Basis von DiskHard wird das Verzeichnis des Speicherortes am Medienpool definiert.
Beim DataStore erfolgt diese Definition am Laufwerk. Wie in der Grafik gezeigt, verweist ein Medienpool weiterhin auf eine Laufwerksgruppe. Nun befinden sich aber einer oder mehrere DataStores als zusätzliche Ebene dazwischen. Die Verbindung eines DataStore zum Laufwerk ist statisch.
Mehrere DataStores an einem Medienpool werden nur benötigt, wenn ein Medienpool die Daten mehrerer Disk-Partitionen verwenden soll. In diesem Fall müssen alle Laufwerke der DataStores eines Medienpools Mitglied derselben Laufwerksgruppe sein. Das stellt sicher, dass SEP sesam Queue Manager die Sicherungen auf diesen Medienpool auf alle DataStores verteilen kann (Balancing).
Die Füllgrad-Verwaltung des DataStore verwendet ausschließlich Betriebssystemfunktionen von Partitionen. das bedeutet, dass zwar auf einer Partition mehrere DataStores eingerichtet werden können, allerdings sieht jeder DataStore bei der Betrachtung der Partitionsbelegung auch die Werte der anderen Partitionen. Es kann dabei ggf. passieren, dass sich die DataStores gegenseitig behindern. Es wird daher empfohlen, nur einen DataStore pro Festplatten-Partition zu verwenden.
Zur Verwaltung des Füllgrades stehen sogenannte Watermarks zur Verfügung. Die High Watermark (HWM) bestimmt, wie voll ein DataStore werden darf, ab dem ein Purge obsolete Daten (EOL-frei) löscht. Die Low Watermark (LWM) setzt den Wert bis zu dem EOL-freie Daten vom DataStore gelöscht werden. Wurde eine LWM=0 gesetzt, dann werden alle EOL-freien Savesets vom DataStore physikalisch entfernt, egal wie weit der DataStore gefüllt ist. Mit diesem Wert kann gesteuert werden, wie viel Speicherbereich im DataStore noch für Daten bereitgestellt werden soll, deren EOLs bereits abgelaufen sind. Damit kann eine Datenhistorie auf Disk bereitgestellt werden, die über ein notwendiges Minimum hinaus geht. SEP sesam löscht immer zuerst die ältesten Savesets.
Events, bei denen ein Purge auf einem DataStore ausgelöst wird:
I. Konfiguration eines DataStores
III. Administration von DataStores
SEP sesam unterstützt eine große Palette an Autoladern oder Libraries. Es besteht keine Bindung an bestimmte Hersteller- oder Gerätetypen. Eine Aufstellung über die unterstützen Geräte ist auf http://www.sep.de/sesam/storagehardware/products_de.php verfügbar.
Der Menüpunkt Komponenten->Lader zeigt die konfigurierten Lader und die darin befindlichen Laufwerke und bietet die Werkzeuge zu deren Bedienung an.
Die Konfiguration von Storagehardware erfolgt bei der Installation von SEP sesam automatisch (lokal), sofern die entsprechenden Geräte vom Betriebssystem unterstützt und erkannt werden. Eine nachträgliche Aufnahme von weiteren Ladern ist z.B. für Remote Device Umgebungen jederzeit möglich.
| Achtung |
|
Windows fordert als Gerätebezeichnung die SCSI-ID. Bei Linux muss dagegen die Gerätedatei angegeben werden z.B. /dev/sg2. |
Die SCSI-ID kann, sofern alle notwendigen Treiber korrekt installiert wurden, durch das "sesam loader utility" (slu) ausgegeben werden.
ausgeführt werden.
Nun werden alle angeschlossenen SCSI-Geräte aufgelistet.
Beispiel einer Ausgabe:
Die angezeigte ID muss nun unter "Gerät (SCSI-ID)" eingetragen werden.
Die, unter Linux benötigte Gerätedatei, kann ebenfalls, mittels
ausgelesen werden.
Beispiel der Ausgabe:
Zusätzlich zur SCSI-ID wird unter Linux die verwendete Gerätedatei ausgegeben und unter "Gerät (SCSI-ID)" eingetragen.
Das Remote Device bzw. der Remote Device Server entspricht dem Rechner, an dem die Sicherungshardware angeschlossen ist. In kleineren Umgebungen wird meist das Bandlaufwerk oder der DISK Speicher direkt am SEP sesam Server betrieben. In umfangreicheren Umgebungen mit mehreren Sicherungsgeräten kommt Remote Device (Server) zum Einsatz. Die Sicherungsströme fließen dann vom SEP sesam Client zum jeweiligen RD bzw. RDS an stelle zum Datensicherungs Server.
Bei der Nutzung von Reinigungsbändern im letzten Fach der Library muss die Anzahl der Fächer um die Anzahl der eingelegten Reinigungsbänder reduziert werden.
Nahezu alle aktuellen Autolader und Libraries erfordern explizit Kommandos um Bänder von und zu den Laufwerken zu transportieren. Das entspricht der Einstellung 'nein' im SEP sesam GUI.
Sicherungskonzepte von DISK to DISK bzw. DISK to DISK to TAPE erfordern einen Disk basierten Speicherbereich, der in SEP sesam als virtuelle Tapelibary abgebildet wird. Diese VTL steuert zentral alle DISK-HARD Laufwerke. DISK Laufwerke an Remote Device Rechnern werden ebenfalls über den Lader 0 gesteuert.
Eine VTL kann in SEP sesam über verschiedene Speicherbereiche hinweg, direkt unter Verwendung vorhandener Dateisysteme (NFS, NTFS, ext3, ...) aufgebaut werden. Besondere Hardware ist für die Darstellung mehrere (virtueller) Laufwerke nicht erforderlich und wird damit durch kostengünstige Systeme ersetzbar.
Der Bildschirm zeigt ein symbolisches Abbild des Laders, das sich zyklisch erneuert, und so immer den aktuellen Stand anzeigt. Links befindet sich das Magazin mit den Fächern (Slots), daneben der Arm (Greifvorrichtung), darüber ein oder mehrere Laufwerke (Drives), darunter die Ein/Ausgabeschleuse (Port).
Da häufig nur ein Teil der Medien gewechselt bzw. bei großen Medien-Bibliotheken nur ein Teil der Medien für SEP sesam reserviert wird, hat der Benutzer die Möglichkeit, den Archivabgleich auf bestimmte Fächerbereiche des Laders einzuschränken. Sind die Medien mit Barcode-Labels versehen, so wird dies berücksichtigt. Eine Verifizierung des Band-Labels durch direktes Lesen des Labels vom Medium (Band, Platte...) ist möglich.
Der Archivabgleich kann auch nur zur Inventarisierung durchgeführt werden, wobei der Benutzer eine Übersicht über die im Lader vorhandenen Medien erhält, unabhängig welcher Pool zum Abgleich gewählt wurde.
- beliebige fremde Medien z.B. von Mitbewerbsprodukten werden im gewählten Pool neu aufgenommen und überschrieben!
oder
Über die Laderaktion ist der einfache und begrenzte Zugriff auf die Laufwerke und die Ladersteuerung möglich. Das Importieren oder Exportieren von einzelnen Medien kann über die SEP GUI initiiert werden, ebenso wie die Sortierung von Medien innerhalb der Library. Die Nutzung von sog. Port-Slots wird in Abhängigkeit der verwendeten Hardware unterstützt.
Als Laufwerke werden Geräte zur Speicherung von Daten bezeichnet, die entweder am SEP sesam Server selbst (lokales Laufwerk) oder an einem SEP sesam Client angeschlossen sind (entferntes Laufwerk). Die Ansteuerung der Laufwerke ist auch über SCSI, FibreChannel oder iSCSI möglich. In der Regel handelt es sich dabei sowohl um Bandgeräte, wie auch zunehmend um Festplatten oder andere verzeichnisorientierte Geräte. Der Anschluss von Laufwerken in einem SAN wird ebenfalls über entfernte Laufwerke (SAN remote Device) abgebildet. Die Steuerung der jeweiligen Laufwerke ist ohne eine direkte Einbindung des SEP sesam Server in das SAN, über das SAN remote Device bzw. den SAN remote Device Server möglich.
Neben den Bandgeräten als klassischem Speichergerät mit zunehmend größeren Kapazitäten und Transferraten bietet SEP sesam auch Sicherungen auf verzeichnisorientierte Geräte wie Festplatten an. Diese werden als virtuelle Laufwerke bezeichnet, da SEP sesam diese Laufwerke mittels Verzeichnissen und Dateien auf der Festplate die Funktion von physikalischen Laufwerken und Medien simuliert. Für den Benutzer besteht damit, außer bei der Konfiguration, kein Unterschied zu physikalischen Bändern.
Mit Shared Drives werden Laufwerke bezeichnet die mit Hilfe bestimmter Netztechniken, z.B. im SAN, an mehreren Rechnern gleichzeitig angeschlossen sind. Ein physikalisches Laufwerk wird dann von mehreren Rechnern im Betriebssystem gesehen und kann von dort aus verwendet werden. Im Gegensatz zu normalen Laufwerken können Shared Drives nur von einem Client nach dem Anderen genutzt werden. Parallele Sicherungen von unterschiedlichen Clients sind nicht möglich. Im SEP sesam werden Shared Drives durch die Vergabe einer eindeutigen Laufwerksbezeichnung definiert. D.h. es werden mehrere Laufwerke mit dem gleichen Bezeichner definiert und den unterschiedlichen Sicherungsclients zugewiesen. Bei der Abarbeitung von Sicherungsaufträgen werden dann die Laufwerke im zeitlichen Wechsel am jeweiligen Rechner benutzt.
In großen Ladern sind häufig mehrere Laufwerke eingebaut, die von einem Medien Magazin aus bedient werden. Hier
empfiehlt es sich, diese Laufwerke in einer Gruppe zu organisieren. Eine Sicherung wird dann nur an diese Gruppe
delegiert. SEP sesam wählt selbständig aus, auf welches Laufwerk konkret gesichert wird. Geplante Sicherungen werden von der SEP sesam Steuerung verteilt auf die verfügbaren Laufwerke der Laufwerksgruppe. Damit ergibt sich neben der optimalen Ressourcennutzung eine erhöhte Ausfallsicherheit bei einem Laufwerksdefekt. Es kommt dann nur zum Abbruch der gerade laufenden Sicherungen, alle weiteren anstehenden Sicherungen verteilt SEP automatisch an die übrigen Laufwerke der Gruppe.
Hier werden die Parameter des gewählten Elements (Gruppe oder Laufwerk) angezeigt und bei Bedarf verändert.
Hier wird eine neue Laufwerksgruppe konfiguriert.
Hier werden neue Laufwerke eingerichtet. Jedes Laufwerk muss einer Laufwerksgruppe angehören, d.h. diese muss vorher bereits erzeugt worden sein.
Laufwerk 1 und 2 sind lokale Laufwerke
Laufwerk 11 bzw. 21 sind remote Devices an unterschiedlichen Standorten.
Bei einer nötigen Erweiterung um ein zusätzliches Laufwerk am Standort 1, wird das neue Drive als 12 aufgenommen.
| Achtung |
|
Die Eintragung des Device Pfades für Wechselmedien ist erforderlich (Reiter Option)! |
Die SCSI-ID kann, sofern alle notwendigen Treiber korrekt installiert wurden, durch das "sesam loader utility" (slu) ausgegeben werden.
ausgeführt werden.
Nun werden alle angeschlossenen SCSI-Geräte aufgelistet.
Beispiel einer Ausgabe:
Die angezeigte ID muss nun unter "Gerät (SCSI-ID)" eingetragen werden.
Die, unter Linux benötigte Gerätedatei, kann ebenfalls, mittels
ausgelesen werden.
Beispiel der Ausgabe:
Zusätzlich zur SCSI-ID wird unter Linux die verwendete Gerätedatei ausgegeben und unter "Gerät (SCSI-ID)" eingetragen (evtl. testweise mit mt-Kommando ansprechen).
DISK-Typen werden automatisch mit disk{Laufwerksnr} eingetragen (siehe unten).
Am System werden ein DISK Drive und ein Bandlaufwerk angeschlossen. Mehrere Aufträge werden nachts gleichzeitig in einer Auftragsgruppe gestartet.
Am System werden ein DISK Drive und zwei Bandlaufwerke angeschlossen. Die SMS Kanäle sind auf 5 an jedem Laufwerk eingestellt. Mehrere Aufträge (z.B. 10) werden nachts gleichzeitig in einer Auftragsgruppe gestartet.
Am System werden ein DISK Drive und drei Bandlaufwerke angeschlossen. Die SMS Kanäle sind auf 8 an jedem Laufwerk eingestellt. Mehrere Aufträge (z.B. 20) werden nachts gleichzeitig in mehreren Auftragsgruppen gestartet.
Im SEP sesam GUI Komponenten->Laufwerke->Laufwerksaktion sind verschieden Möglichkeiten zur Laufwerkssteuerung vorhanden.
Der Ablauf und Erfolg der Aktionen wird im zyklisch aktualisierten Info-Fenster (laufende Meldungen) angezeigt.
Medium entladen ist nicht mit dem Entladen durch den Lader zu verwechseln. Es bedeutet in diesem Fall, dass das Laufwerk das Medium aus der Halterung freigibt und auswirft. Der Lader kann dieses anschließend greifen und in das Magazin zurückbefördern (= Entladen durch Lader).
SEP sesam Medien werden in Medienpools unter einem eindeutigen Label verwaltet. Das Label besteht aus dem Poolnamen (z.B. TAG_, WOCHE_, MONAT_) und einer fünfstelligen Nummer, die SEP sesam innerhalb des Pools automatisch an die jeweiligen Medien des gewählten Pools vergibt.
Medienpools stellen die wesentliche Grundlage für den Aufbau der Sicherungsstrategie dar. So können Medienpools für Werktage, Wochenenden, bestimmte Standorte, bestimmte Typen, Datenbanken u.v.m. eingerichtet und verwaltet werden. Dazu wird in dem SEP sesam GUI unter Komponenten->Medienpools->neuer Medienpool ein neuer Medienpool erstellt.
Eigenschaften
Zeigt die Eigenschaften des im unteren Baum markierten Objekts an. Je nach Auswahl Markierung werden also entweder die Eigenschaften eines Servers, eines Medienpools, eines Medientermins oder eines Mediums angezeigt.
Der unter Komponenten->Medienpool erscheinende Dialog zur Verwaltung von Medienpools wurde um eine Checkbox Storage Pools verwenden erweitert. Wird diese aktiviert, so erscheint bei der allerersten Verwendung eine Abfrage, ob die Storagepool-Mechanismen global aktiviert werden sollen. Ein detaillierte Einführung in das Thema Storagepools findet man unter Benutzung von Storagepools.
Nach Zustimmung erscheint ein Dialog zur Anlegen von Storage Pools.
Nachdem hier mindestens ein Storage Pool neu angelegt wurde, gelangt man mit OK zurück in den Medienpool-Dialog, der nun einen neuen Reiter Storage Pool bekommen hat.
Hier können jetzt dem Medienpool ein Subset aus den definierten Storage Pools zugewiesen werden (1 zu n - Beziehung)
Nach dem Abspeichern des Medienpools ist die Storage Pool Behandlung aktiviert.
Als Medien bezeichnet man die zur Kopie verwendeten Datenträger (Bänder, Platten usw.).
Ein Eintrag im Medienarchiv Komponenten->Medien erhält zu jedem Medium folgende Informationen:
Mit einem Rechtsklick auf eine Spaltenüberschrift eröffnen sich folgende Optionen:
Der Schreibschutz eines Mediums verhindert, dass es wieder benutzt wird und so evtl. Daten verloren gehen. Der Schreibschutz bleibt solange bestehen, bis er vom Benutzer manuell wieder aufgehoben wird.
Der EOL-Schreibschutz wird dagegen von SEP sesam automatisch verwaltet.
In der Ansicht Savesets werden alle Sicherungssätze, die auf dem Medium gespeichert wurden, aufgelistet. Es sind alle Spalten anzeigbar, die auch beim Sicherungsstatus einsehbar sind. Durch Druck der rechten Maustaste auf den Spaltenkopf können auch hier einzelne Spalten ausgeblendet werden.
Der Knopf Neuaufnahme eines Mediums öffnet folgendes Fenster:
Mit Behandlung unbekannter SEP sesam Medien wird das Verhalten von SEP sesam beeinflusst, wenn auf dem Medium ein SEP sesam Bandlabel erkannt wird, aber dieses nicht in der Datenbank gefunden wird. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn ein Band gelöscht wurde oder von einen anderen SEP sesam Installation stammt. Leere oder mit anderen Programmen beschriebene Medien werden immer überschrieben, Medien, die SEP sesam in der Datenbank bereits findet dagegen nie.
Unter Aufträge sind die verschiedenen Datensicherungsaufträge wie Backup, Rücksicherung und Migration zusammengefasst. Zur Verwaltung werden drei verschiedene Sichten angeboten: nach Clients, nach Gruppen und Sicherungspläne (Baumstruktur auf der linken Seite).
Unter Aufträge werden die drei möglichen Arten Sicherungsauftrag, Rücksicherungsauftrag und Migrationsauftrag verwaltet. Zur Erleichterung der Verwaltung werden drei verschiedene Sichten angeboten: Eine Ansicht nach Clients, nach Gruppen und nach Sicherungspläne.
Der Status eines Sicherungslaufs wird in der Ikone eines Sicherungsauftrags als zusätzliches farbiges Quadrat in der rechten unteren Ecke wiedergegeben:
Der Button Eigenschaften zeigt die Informationen zu dem gewählten Auftrag an und lässt Änderungen darin zu.
Alternativ kann der Dialog mit einem Doppelklick auf den gewünschten Sicherungsauftrag geöffnet werden.
| Hinweis |
|
Im Falle eines Netware NSS Filesystems unter Linux OES liegen die NSS Volumes üblicherweise unter dem Linuxpfad /media/nss. Es können mehrere Pfade als Quelle (Multisource), durch Kommas getrennt, angegeben werden. |
Abhängig vom Betriebssystem gibt es noch folgende Auswahlmöglichkeiten:
Unix:
Windows:
Die Buttons rechts neben den Eingabefeldern Quelle und Exclude Liste öffnen den Client Browser, mit dem man die gewünschten Dateien/ Ordner per Mausklick zusammenstellen kann.
Das Register Optionen 1 ermöglicht eine Auswahl von vordefinierten Pre/Post-Optionen für Sicherungen und Rücksicherungen.
Im Register 'Pre/Post' können diese Aktionen für den Sicherungs- bzw. Rücksicherungsauftrag global ein- bzw. ausgeschaltet werden. Es bestehen jeweils vier Möglichkeiten.
Sicherung:
Rücksicherung:
Unter Optionen 2 werden die Einstellungen zu Verschlüsselung und Komprimierung gesetzt bzw. angezeigt.
| Achtung |
|
Das Passwort für die Verschlüsselung muss aus mindestens 1 und maximal 27 Zeichen bestehen und soll keine Sonderzeichen oder Leerschritte enthalten. |
Dieser Reiter wird nur bei Linux Clients angezeigt, die potentiell als DataMover für Novell OES Clients arbeiten können. Ab der SEP sesam Version 3.6 gibt es damit die Möglichkeit, jedem Auftrag eine separate Anmeldung an das eDirectory mitzugeben.
Mit Hilfe der Exclude Liste können Dateien und Verzeichnisse, die nicht mitgesichert werden sollen, angegeben werden.
| Achtung |
Beispiele hierfür befinden sich im Anhang. |
SEP sesam unterscheidet Pfadsicherungen und spezielle Sicherungstypen.
Für Pfadsicherungen stehen außer Pfade die folgenden Angaben zur Verfügung:
Viele spezielle Sicherungstypen, wie z.B. Online Backups für Datenbanken, werden von SEP sesam unterstützt. Bei einigen von diesen Backupjobs wird die eigentliche Sicherung von der Datenbank aus initiiert. Daher können diese Aufträge nicht wie gewohnt über SEPuler gestartet werden. Für diese Sicherungen wird ein sog. Befehlstermin eingerichtet.
Für sämtliche Sicherungen von Datenbanken im Onlineverfahren werden entsprechende Lizenzen benötigt. Die Unterstützung spezieller Sicherungstypen ist eine permanente Entwicklung und wird laufend erweitert. Eine genaue Beschreibung des jeweiligen Funktionsablaufs und der zu benutzenden Parameter sind in der entsprechenden Produktdokumentation enthalten.
Der Client Browser ist eine Art Betriebssystem-unabhängiger Datei-Explorer. Er zeigt aber in seiner Baumstruktur nicht nur Dateien und Verzeichnisse, sondern z.B. auch Datenbanken, Pipes, Sockets, Character oder Block-Devices an, soweit sie datensicherungstechnisch relevant sind.
Die erweiterten Funktionen sind durch einen Rechtsklick zu erreichen. Zusätzlich ist eine Überwachung für die resultierende Zeichenkette eingebaut, die einen Überlauf der möglichen Listen- bzw. Exclude-Listen-Länge verhindert.
| Achtung |
|
Die Gesamtzeichenlänge der ausgewählten Pfade kann ab der Version 3.4 eine Größe von 1000 Zeichen erreichen. Sollte diese überschritten werden, muss auf eine manuell editierte Sicherungsliste ausgewichen werden. Informationen zur Erstellung einer Textdatei, die als Sicherungsquelle verwendet werden kann, sind in der SEP sesam FAQ zu finden. |
Legende
| Hinweis |
|
Beim Browsen eines Netware NSS Filesystems kann in der aktuellen Version pro Auftrag nur eine Quelle ausgewählt werden. Über den Linuxpfad /media/nss/Vol1.. können augenscheinlich mehrere selektiert werden, aber nur der erste Pfad wird gesichert. |
Um einen Auftrag zu löschen, wird dieser im Baum ausgewählt. Dazu wird dich rechte Maustaste gedrückt und 'löschen' gewählt. Die darauffolgende Sicherheitsabfrage muss mit JA beantwortet werden.
Zum Anlegen eines Rücksicherungsauftrags wird der Rücksicherungsassistent verwendet. Wird er von dieser Stelle aus aufgerufen, so werden gewisse Parameter vorbelegt. Auch ein Auftragsname wird automatisch generiert.
Details zum Rücksicherungsassistenten siehe hier.
Im Menüpunkt ->GUI->Aufträge->nach Gruppen ist es möglich mehrere Aufträge in eine Gruppe oder mehrere Gruppen zusammenzufassen. Unteranderem gestattet die Ansicht einen Überblick auf alle Aufträge, die einer Gruppe zugewiesen wurden. In Auftragsgruppen zusammengefasste Aufträge können mit einem einzigen Termin aktiviert werden. Die Aufträge werden je nach Anzahl der sms Kanäle gleichzeitig ausgeführt. Die restlichen nicht aktiven Aufträge, werden in eine que übergeben und dann chronologisch nachgestartet.
Mit einem Rechtsklick auf die Auftragsgruppe öffnet sich ein Menü mit folgenden Möglichkeiten:
Mit den > Tasten können einzelne, mit >> Tasten alle verfügbaren Aufträge der ausgewählten Auftragsgruppe zugewiesen werden. Mit den Pfeiltasten < und << werden Aufträge entfernt. Die Reihenfolge, in der SEP sesam die Aufträge startet, kann mit ↓ und ↑ geändert werden. Der Auftrag der an oberer Position steht, wird als Erstes ausgeführt. Sollte ein SEP sesam Server mit der Lizenz 'Standard' im Einsatz sein, werden die ersten 5 Aufträge aufgrund der 5 lizensierten SMS-Kanäle sofort gestartet und die restlichen in die Que gestellt.
| Hinweis |
|
Wenn eine Auftragsgruppe gelöscht werden soll, dann müssen zuerst alle Aufträge in dieser entfernt werden. |
Beschreibung der Felder siehe neuer Sicherungsauftrag
Beim Anlegen einer Auftragsgruppe wird derselbe Dialog wie bei Eigenschaften verwendet, siehe hier. Naturgemäß sind die Felder Gruppenname, Bemerkung und bereits zugewiesene Aufträge in diesem Fall leer.
Beim Anlegen eines neuen Sicherungsauftrags wird derselbe Dialog wie im Fenster "Aufträge nach Clients" verwendet, siehe hier.
Um eine Auftragsgruppe zu löschen wird diese im Baum ausgewählt, das Eigenschaftenfenster geöffnet und der Knopf 'Löschen' gewählt. Die folgende Sicherheitsabfrage ist mit 'ja' zu quittieren.
Es können nur 'leere' Gruppen gelöscht werden. Falls der Gruppe noch Aufträge zugeordnet sind erscheint ein dem folgenden Bild entsprechendes Fenster und informiert über die betroffenen Aufträge.
Der Menüpunkt Sicherungspläne bietet einen Überblick über alle konfigurierten Aufträge, Auftragsgruppen und die damit verknüpften Sicherungstermine. Er bietet hier auch einen Einstiegspunkt zur Konfiguration eines Sicherungstermins, der zu Zeitplanung verzweigt.
Der Einstieg ist jedoch der Auftragssicht angepasst: Statt neuer Sicherungstermin im Zeitplan ... erscheint hier neuer Sicherungstermin für Auftrag ..., was bedeutet, dass hier der Auftrag fix ist und der Zeitplan frei wählbar.
Die Parameter entsprechen den unter neuer Sicherungstermin beschriebenen Eingabefeldern.
Als Migration wird der Vorgang bezeichnet, der bereits gesicherte Daten von einem Medienpool (z.B. Disk) zu einem anderen Medienpool (z.B. Band) kopiert. Die bereits gesicherten Daten sind in Form von Sicherungssätzen organisiert. Diese werden 1:1 vom Quell-Medienpool zum Ziel-Medienpool kopiert. Damit kann eine Duplizierung von Sicherungssätzen erfolgen. Typischerweise werden diese in der Abfolge Disk-To-Disk-To-Tape (D2D2T) realisiert.
Solange nach der Migration beide Medien noch zur Verfügung stehen (in Quell- und Ziel-Medienpool), ist der Sicherungssatz dupliziert. Nachdem der Sicherungssatz vom Quell-Medienpool gelöscht wurde, gilt er als migriert. Über den Rücksicherungsassistenten kann wahlweise auf beide Datenbestände zugegriffen werden. Existiert nur noch der migrierte Sicherungssatz so wird im Falle einer Rücksicherung dieser angefordert.
Ab der SEP sesam Version 3.6 werden die Migrationsaufträge in einem separaten Menüpunkt verwaltet. Um SEP sesam noch flexibler im Hinblick auf unterschiedlichste Anforderungen auszulegen, wurde erstmalig mit der Tradition des SEP sesam-Prinzips gebrochen, dass an einem Auftrag nur die Quelle definiert wird. Im neuen Migrationsauftragsdialog sind nun Quelle und Ziel der Migration zu definieren. Damit sind Sie zukünftig in der Lage einen konfigurierten Migrationsauftrag aus der GUI heraus als Sofortstart laufen zu lassen, oder über einen Zeitplan an einen Migrationstermin zu hängen, um ihn damit zeitgesteuert ausführen zu können.
Darüber hinaus ist nun eine Vielzahl an Filtermöglichkeiten hinzugekommen. Nach Auftrag, Auftragsgruppe oder Sicherungsklient, um nur einige zu nennen. Es ist nun auch möglich Sicherungen eines bestimmten Mediums auf einen anderen Pool zu migrieren.
Hier folgt die Beschreibung der einzelnen Felder und der damit verbundenen Funktionen:
Schaltflächen
Im Kapitel SEPuler ist ausgeführt, wie die Zeitsteuerung des Sesam arbeitet. Hier werden die Oberflächenelemente zu Zeitplänen, Terminen und Kalender beschrieben.
Das Fenster zeigt einen Überblick über die konfigurierten Zeitpläne und die damit verbundenen Termine. Über die Schalter der Werkzeugleiste wird von hier aus die zeitliche Steuerung sämtlicher Abläufe in SEP sesam konfiguriert. Es wird nun entweder ein neuer Zeitplan erzeugt oder ein bereits vorhandener verwendet. Unter dem Zeitplan legt man einen neuen Termin an und definiert danach dessen Aufgabe. Die Aufgabe wird dann zum gewünschten Zeitpunkt erledigt, und ggf. gemäß dem Zeitplan im Kalender zum nächsten Ausführungszeitpunkt weitertransportiert.
Benutzerdefinierte Zeitpläne stellen eine Liste von absoluten und relativen Datumsangaben, die in jährlichem Takt durchlaufen werden, dar. Im Feld Name wird ein (sprechender) Name je Listeneintrag vergeben. Im Feld Datum/Offset wird je nach Stellung des Schalters ein Datum im Format Monat-Tag (mm-tt) oder ein Offset eingegeben. Der Offset ist eine Zahl zwischen -50 und +50 und bezeichnet die Anzahl der Tage vor bzw. nach Ostern (Offset=0 ist Ostersonntag). Damit können die beweglichen Feiertage, die an Ostern gekoppelt sind, eingegeben werden - Pfingsten wäre demnach Offset=+49. Mit dem Knopf Übernehmen wird die Eingabe in die Liste eingetragen. Desweiteren können die Listen angezeigt, sowie Elemente daraus in andere Listen kopiert oder gelöscht werden (Doppelklick auf Element und entsprechenden Knopf drücken). Die benutzerdefinierten Zeitpläne werden hauptsächlich zur Verwirklichung von Ausnahmen für ansonsten streng periodisch ablaufende Zeitpläne im Rahmen von Sperrterminen benutzt (Ferien, Urlaube, Feiertage etc. siehe 23).
Der Schalter neuer Sicherungstermin öffnet folgendes Fenster:
Der Schalter neuer Rücksicherungstermin öffnet das folgende Fenster, wobei das 2. Register angewählt ist. Das 1. Register entspricht der Maske Zeitplan und ist bereits richtig vorbelegt.
Wie für die Ausführung aller anderen SEP sesam Aufträge, muss zuerst ein neuer Zeitplan unter Zeitplanung -> neuer Zeitplan erstellt werden. Unter diesem Zeitplan wird dann mit Zeitplanung -> neuer Migrationstermin ein neuer Migrationstermin angelegt. Unter Name wird aus der Drop-Down-Liste der entsprechende Migrationsauftrag ausgewählt und mit <OK> gespeichert.
Es ist möglich einen Migrationstermin zu verändern ohne den zugrundeliegenden Migrationsauftrag zu ändern. Dafür wählen Sie bitte den entsprechenden Migrationstermin unter dem zugehörigen Zeitplan und gelangen dann über die rechte Maustaste und den Eintrag Eigenschaften in den Termin-Dialog.
Nun können Sie diesen Migrationstermin wie gewünscht ändern und mit <OK> speichern. Es erscheint folgende Dialogbox, die Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl bietet:
| Achtung |
|
Option 3 trennt die direkte Verbindung zwischen Migrationstermin und Migrationsauftrag, was bedeutet, dass der Migrationsauftrag NICHT mehr genau das aussagen muss, was der Migrationstermin dann ausführt. Bitte kontrollieren Sie in diesen Fällen sowohl die Konfiguration des Migrationsauftrages als auch die des Migrationstermins! |
Der Schalter neuer Medientermin öffnet das folgende Fenster, wobei das 2. Register angewählt ist. Das 1. Register entspricht der Maske Zeitplan und ist bereits richtig vorbelegt.
Ab der SEP sesam Version 3.6 bietet ein Medientermin 3 Medienaktionen an:
Der Schalter neuer Befehlstermin öffnet folgendes Fenster:
Der Schalter Liste öffnet folgendes Fenster:
Ein Befehlstermin startet ein beliebiges ausführbares Kommando auf dem eingestellten Client.
Da gewisse Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden müssen, kann nicht jedes Kommando von jedem Benutzer auf jedem Client-Rechner ausgeführt werden. Ohne zusätzliche Einstellungen werden Befehle nur im <SESAM_ROOT>/bin/sesam Verzeichnis ausgeführt. Innerhalb dieses Befehls, z.B. eines Shell-Scripts, können dann natürlich beliebige weitere angegeben werden.
Soll von vornherein ein Befehl in einem anderen Verzeichnis gestartet werden, muss dies zuvor am Client erlaubt werden.
UNIX:
externe Anweisungen werden nur ausgeführt, wenn User und Befehl in der Datei /etc/sesam_cmdusers.allow am Clientrechner eingetragen sind.
Format:
'{user} {command}|*' (* = alle Anweisungen)
Der Befehl wird mit su - {user} gestartet
Ein Template befindet sich unter <SESAM_ROOT>/skel/templates.
Windows: externe Anweisungen werden nur ausgeführt, wenn unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SEP Elektronik GmbH\sesam\CommandEvents\{user}\{command} der Benutzer und der Befehl hinterlegt werden. Wiederum steht ein * für einen beliebigen Befehl.
Rufen Sie den Regedit-Editor auf und erstellen Sie unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SEP Elektronik GmbH\sesam\ die neuen Schlüssel ("Rechtsklick -> neuer Schlüssel" auswählen) - sofern noch nicht vorhanden - CommandEvents, darunter den Benutzer und schließlich als Schlüssel den Befehl mit kompletter Pfadangabe. Der Befehl, der als letzter Schlüssel eingetragen wird, darf als Befehl ausgeführt werden. Es ist möglich einen "*" einzutragen, damit jeder Befehl abgesetzt werden darf.
| command | Ausführung |
| * | alle Anweisungen |
| bestimmte Anweisung | nur diese |
| cmd /c | alle DOS Anweisungen (dir, etc.) |
| DOS-Anweisung | nur diese |
| Achtung |
|
Beim Einrichten der zulässigen Benutzer und Befehle in der Registry werden häufig folgende Fehler gemacht:
|
Überblick über die nächste Ausführung aller definierten Sicherungstermine, Medientermine, Befehlstermine sowie Tageswechseltermine. Alternativ zum Kalenderblatt ist dies die Sicht, die der SEPuler ständig überprüft und bei Erreichen der Startzeit die zugehörigen Aufgaben zur Ausführung bringt.
Das Kalenderblatt gewährt einen Überblick über alle Termine und deren aktuelle Zustände im Stundenraster. Es verschafft einen schnellen Überblick über die bereits abgelaufenen und noch anstehenden Systemvorgänge. Durch Anklicken der Einträge können detailliertere Informationen abgerufen werden; es sind die gleichen, die auch unter GUI->Sicherungen-nach Status angezeigt werden. SEP sesam berechnet 14 Tage offline im Voraus, d.h. diese Informationen sind schnell anzeigbar. Weiter in der Zukunft liegende Tage werden online berechnet, d.h. das kann etwas dauern. Änderungen in Zeitplänen werden ebenfalls online nachgeführt, sodass sofort die neuen Zeiten der zugehörigen Termine im Kalender abgerufen werden können.
Beim Aufruf des Kalenderblatts wird in der Toolbar ein zusätzliches Icon mit zwei Pfeilen eingeblendet. Klickt man dieses an, wird die automatische Update-Funktion aktiv, d.h. die Anzeige des Kalenderblatts wird zyklisch alle 10 Sekunden aktualisiert.
Sicherungen sind ein Teil des Sesam-Informationssystems.
Hier werden die abgelaufenen Sicherungen dargestellt, wobei zahlreiche Auswahl- und Filtermöglichkeiten
angeboten werden.
unter Jobstatus->Sicherungen können die Backup-Aktivitäten historisch verfolgt werden.
Die Reihenfolge der Spalten kann per Drag&Drop beliebig geändert werden.
Durch das Auswählen eines Auftrages können über den Button Eigenschaften oder Doppelklick die Einzelheiten des Backups eingesehen werden. Die Ausführung eines aktiven Auftrages kann mittels des Schalters Abbrechen vorzeitig beendet werden.
Durch Anklicken der Spaltenüberschriften, z.B. Spalte "Zustand" oder Spalte "Startzeit", wird die Anzeige alphabetisch oder zeitlich nach der gewählten Spalte sortiert. Wird mit der rechten Maustaste auf die Spaltenüberschriften geklickt, öffnet sich ein Popup-Fenster.
Über Sichtbare Spalten kann ausgewählt werden, welche Spalten angezeigt werden.
Diese Einstellungen werden standardmäßig im lokalen Java-Profil des GUI-Clients gespeichert. Die Jobs werden, soweit bereits implementiert, in der Baumansicht gruppiert angezeigt (siehe Auftragsgruppen). Mit dem Schalter Tabellensicht kann in eine flache Tabellenansicht umgeschaltet werden. Nach dem Umschalten wird aus diesem Schalter Baumansicht mit dem nach Wunsch wieder in der Ansicht zurückgeschaltet werden kann.
| Hinweis |
|
Nur bei MasterSesam ist das Kontrollkästchen alle Server sichtbar. Damit können die Sicherungen eines bestimmten SEP sesam Servers zur Anzeige gewählt werden. |
Rechts oben im Statusfester befindet sich der Schalter Filter der folgende Fenster und Einstellungen ermöglicht.
Die Anzeige von...
Im Eingabefeld kann ein Suchstring eingegeben werden, mit dem während der Eingabe die Auftragsnamen gefiltert und in der Liste angezeigt werden. Danach kann man einen oder mehrere Aufträge (mittels <Ctrl>-Taste und Maus) selektieren, die dann angezeigt werden. Mit dem Reset-Button wird der Filter nach Auftragsnamen zurückgesetzt und alle Aufträge werden wieder angezeigt.
Hier kann ausgewählt werden, ob Filteränderungen sofort angezeigt werden. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, muss der Button Anzeigen geklickt werden, um die Filtereinstellungen anzuwenden.
zeigt die Angaben zu Verschlüsselung und Komprimierung.
Im Sicherungsprotokoll sind Meldungen über den Ablauf der Sicherung für den ausgewählten Auftrag abgelegt.
Hier werden die gelaufenen Rücksicherungen mit den gleichen Filter- und Auswahlmöglichkeiten wie die Sicherungen vom Informationssystem des Sesam dargestellt. Die Spalten in der Ergebnistabelle sind jedoch zum Teil unterschiedlich.
Wird eine aktive Rücksicherung in der Tabelle ausgewählt und der Schalter Abbrechen betätigt, wird diese abgebrochen. Die bis zum Abbruch restaurierten Daten verbleiben am Zielsystem.
Es werden die unter Expertenoptionen im Rücksicherungsassistenten angegebenen Einstellungen wiedergegeben.
Im Rücksicherungsprotokoll sind Meldungen über den Ablauf der Rücksicherung abgelegt.
Hier werden die gelaufenen Migrationen mit den gleichen Filter- und Auswahlmöglichkeiten wie die Sicherungen vom Informationssystem des Sesam dargestellt. Die Spalten entsprechen denen der Rücksicherungen nach Status.
Eine Migration ist im eigentlichen Sinne ein Gruppenauftrag zum Kopieren von Savesets.
Größe und Durchsatz werden aktuell noch nicht gefüllt. Auf der rechten Seite sind Angaben zu den beteiligten Medienpools, Laufwerken und Filter zu sehen.
Im Migrationsprotokoll sind ebenfalls die wichtigsten Angaben zu sehen, die zur Analyse notwendig sind. Ganz oben zeigt die select Zeile das SQL-Statement, welches die entsprechenden einzelnen Sicherungen selektiert, die dann kopiert werden. Im Fehlerfall ist hilfreich, mit diesem SQL-String die Sesam-Datenbank abzufragen. Weiterhin wird protokolliert, von welchem Medienpool zu welchem Medienpool pro Einzeljob migriert wird, welche Laufwerke an den einzelnen Jobs beteiligt sind und wie groß die einzelnen Savesets sind.
Zur Anzeige des Staus eines einzelnen Copy-Jobs innerhalb eines Migrationsauftrags wird derselbe Dialog verwendet wie beim Migrationsgesamtauftrag, nur sind hier die Felder ein wenig anders gefüllt.
Das Protokoll eines Migration Copy-Jobs ist ein Subset von Rücksicherungen nach Status.
Ab der SEP sesam Version 3.6 gibt es neben dem Initialisieren eines Medium als Aktion auch den Lesbarkeitstest und das explizite Abschließen (Sperren nach EOL) eines Mediums. Daher existiert nun eine separate Sicht auf diese Medienaktionen.
Die Statuswerte eines neu aufgenommen Mediums können neben der tabellarischen Sicht auch einzeln angezeigt werden. Dazu ist der gewünschte Eintrag zu markieren und durch Betätigen des Button Eigenschaften wird der Status-Dialog dazu angezeigt.
Die Angaben der tabellarischen Sicht können nach einem Lesbarkeitstest eines Mediums auch einzeln angezeigt werden. Dazu ist der gewünschte Eintrag zu markieren und durch Betätigen des Button Eigenschaften wird der Status-Dialog dazu angezeigt.
Folgende Felder enthalten noch hilfreiche Informationen
Das Protokoll des Lesbarkeitstests eines Mediums enthält folgende Informationen:
Unter Monitoring werden die aktuell laufenden Prozesse/Daemons und die aktuellen Stati aller Laufwerke angezeigt.
In diesem Fenster können Sie schnell sehen, wie der letzte Lauf einer Sicherung verlaufen ist um somit mögliche Fehler zu erkennen und zu beheben.
Mit einem Rechtsklick auf eine abgebrochene oder fehlerhafte Sicherung erhalten Sie folgende Auswahlmöglichkeiten:
Bei einer erfolgreichen Sicherung:
Zeigt den Status der Prozesse/Daemons von SEP sesam an.
Auf der Kommandozeile können die Prozesse/Daemons angezeigt werden mit.
Folgende Ausgabe erscheint:
Ist zum Beispiel der rmi Daemon nicht verfügbar würde die Ausgabe wie folgt aussehen:
Sollte ein Prozess/Daemon offline sein kann dieser auf der Kommandozeile neu gestartet werden mit (hier als Beispiel der rmi):
Zeigt die Warteschlangen ( Queues ) der Laufwerke. Nach Auswahl aller (*) oder eines Laufwerks (Auswahl der jew. Lauwerksnummer) und Betätigen des Schalters Anzeigen listet SEP sesam die Informationen zu den Queues auf. Die Queues werden vom sog. Queuemanager verwaltet. Dieser ermöglicht die Initialisierung von Queues, in die Jobs zur Ausführung gestellt werden können ( submit ), wobei immer nur so viele Jobs in Ausführung sein können, wie es das Joblimit der Queue angibt. Aufträge, deren Startzeit erreicht ist, die aber wg. dem Joblimit noch nicht laufen können, sind im Status pending.
Während der Konfiguration der Laufwerke werden die benötigten Queues von SEP sesam angelegt. Der SEPuler und einige andere internen Prozesse schicken ihre Aufgaben als Jobs an den Queuemanager, der die Ausführung dann koordiniert.
SEP sesam erzeugt je Sicherungstag zwei Protokolle, das Status- und das Tagesprotokoll.
Diese Informationen sind im Gegensatz zu den obigen Anzeigen der Sicherungen, die aus der Sesam Datenbank stammen, als Datei unter <SESAM>/var/prot abgelegt und können vom Anwender bei Bedarf für weitere Verarbeitungen benutzt werden (Druck, Email).
Achtung:
Ein Sicherungstag wird von 2 Tageswechsel-Terminen begrenzt.
Die Auswahl der Zeitspanne ermöglicht eine Eingrenzung der Ausgabe und wird mit dem Schalter Anzeigen gestartet.
SEP sesam erzeugt je Sicherungstag ein Statusprotokoll in dem in zeitlicher Reihenfolge zu jeder gestarteten Sicherung eine Informationszeile hinterlegt wird.
Beispiel:
SEP sesam führt für jeden Sicherungstag kontinuierlich ein Protokoll, in dem alle Module Meldungen mit Zeitstempel ablegen. Jede Meldung erhält einen eindeutigen Code bestehend aus Meldungsart (I=Information, W=Warnung, E=Error (Fehler)), Nummer und Herkunftsmodul.
Diese Protokolle sind der wichtigste erste Einstiegspunkt bei der Problemanalyse. Hier findet Anwender in den meisten Fällen bereits detailliertere Hinweise zur Lokalisierung eines Fehlers und kann diese bei der Meldung an den SEP-Support verwenden.
Verschiedene Beispiele für die Angabe von Exclude Patterns bei Sesam Sicherungsaufträgen
Beispiele für die Exclude Liste:
Für die Sicherung des NetWare File Systems muss ein Exclude durch die Angabe von File Patterns erfolgen. Der Exclude mit File Patterns erlaubt nur die Verwendung von '*' (beliebige Zeichenfolge) und '?' (ein einzelnes beliebiges Zeichen).
Beispiele für die Exclude Liste mit File Pattern!
| Achtung |
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Wenn Sie ein bestimmtes Verzeichnis ausblenden wollen, dann sollte immer der gesamte Pfad angegeben werden. Mehrere Excludes erfordern eine Trennung durch Kommata. |
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