Es ist erforderlich x86 Systeme, welche mehr als 3.25 GB RAM in Verwendung haben, auf unter 3.25 GB RAM zu reduziert oder auf ein x64 OS zu migrieren. Dies ist notwendig, da SEP sesam bei LTO (Linear Tape Open) 64 KB Blöcke benötigt, bei genannten Systemen können durch die automatisch aktivierte PAE (Physical Address Extension) jedoch nicht mehr als 32 KB Blöcke auf ein Band geschrieben werden. Des weiteren treten Probleme von SEP sesam beim Zugriff auf Lader auf.
Nach der Installation von SEP sesam stehen 30 Tage lang alle Funktionen uneingeschränkt zur Verfügung. Sieben Tage vor Ablauf der Zeitlizenz wird auf auf die anstehende Lizenzverlängerung hingewiesen. Nach Ablauf der 30 Tage Frist ist die Software für Sicherungen gesperrt. Eine Rücksicherung der bis zu diesem Zeitpunkt gesicherten Daten ist jedoch möglich.
Für die Erstellung der anwendungsspezifischen Lizenz werden folgende Angaben des SEP sesam-Sicherungs-Servers benötigt:
Die Informationen zu SEP sesam Servername und IP Adresse findet man in der SEP sesam GUI unter dem Menüpunkt: Hilfe -> Lizenz Info oder mit der Tastenkombination ALT + L
Diese Information erhält man auf der
Diese Angaben anschließend an sales@sep.de senden oder anrufen unter +49 8020 180-0.
Bei Rückfragen während des 30-tägigen Installations-Supports wendet man sich an support@sep.de oder an +49 700 737 787 7678 ( 49 700 SEPSUPPORT)
Neben der Lizenzdatei, die in digitaler Form (meist per e-Mail) versendet wird, werden noch Lizenzzertifikate für die erworbenen Module sowie, bei Abschluss eines Upgrade- und/oder Supportvertrages, eine Upgrade-/Support-Card verschickt. Auf diesen Papieren sind alle relevanten Informationen (IP-Adresse, Servername, Lizenzdetails, Laufzeit und Reaktionszeiten) übersichtlich zusammengefasst. Diese Dokumente in Papierform werden auf dem Postweg oder auf Wunsch als PDF per e-Mail zugesandt.
Ändert sich die IP-Adresse oder der Servername des Backupservers, ist ein SEP sesam Server Lizenz Transfer notwendig.
Dieser beinhaltet die Umstellung der vorhandenen Server Lizenz auf einen veränderten Servernamen und/oder neue IP Adresse. Die entsprechenden Daten der bestehenden und neuen Lizenzierung sind schriftlich (per e-Mail an sales@sep.de) einzureichen um Fehler bei der Übermittlung auszuschließen und den Ansprechpartner verifizieren zu können.
Die transferierte Lizenz wird innerhalb der garantierten Reaktionszeit per e-Mail zugesendet. Alle bestehenden Lizenz- und Servicepapiere werden neu erstellt, sowie das Kundencenter upgedated.
Bei bestehendem SEP Upgrade Vertrag ist der Lizenz Transfer kostenfrei.
Die Lizenz wird normalerweise per e-Mail verschickt. Im Anhang befindet sich das Lizenzfile, das auf dem SEP sesam Server eingespielt werden muss.
sm_lic.ini nach <SESAM_ROOT>/var/ini
Nach dem Einspielen kann die Lizenz entweder in der SEP sesam-GUI oder auf der Kommandozeile übergeprüft werden.
Dadurch wird auf der Konsole ausgeben, ob die Lizenz richtig erstellt wurde.
| Achtung |
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Von einer bereits vorhandenen Lizenz sollte vor dem Einspielen eine Sicherungskopie gemacht werden. Bei Unstimmigkeiten mit der neuen Lizenz kann so immer der lauffähige Zustand wiederhergestellt werden. |
Während der Installation legt SEP sesam prinzipiell 2 Verzeichnisstrukturen an. Eine für die statischen und eine für die variablen Daten. Beide Strukturen können unter dem gleichen Hauptverzeichnis liegen, müssen aber nicht.
Unter Unix findet man die Installationsverzeichnisse in der Datei /etc/sesam2000.ini.
Unter diesem Verzeichnis befinden sich alle unveränderbaren Dateien, wie Programme, Templates usw. Bei der Installation des Softwarekits wird folgende Verzeichnisstruktur aufgebaut:
| Template-Dateien inkl. Rohdatenbank für die Erstinstallation | SESAM_BIN/skel
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| Vorlagen für benutzerprogrammierbare Schnittstellen | SESAM_BIN/skel/templates
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| SEP sesam Server-Komponenten | SESAM_BIN/bin/sesam
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| sms- und stpd-Komponenten | SESAM_BIN/bin/sms
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| SEP sesam Server Gui-Komponenten | SESAM_BIN/bin/gui
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| SEP sesam Server Datenbank-Komponenten | SESAM_BIN/bin/db
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Hier findet man alle veränderlichen Daten, wie die SEP sesam Datenbank, Protokolle und Log-Files Beim Setup wird folgende Verzeichnisstruktur aufgebaut:
| Initialisierungsdateien | SESAM_VAR/var/ini
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| Datenbank | SESAM_VAR/var/db
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| Log-Hauptverzeichnis | SESAM_VAR/var/log
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| Kurzlebige temporäre Dateien | SESAM_VAR/var/tmp
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| Mittellebige temporäre Dateien | SESAM_VAR/var/work
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Beispiel
Beispiel
Typische SEP sesam Verzeichnisstruktur nach einer RPM Installation auf Linux. Die Programme befinden sich unter /opt/sesam, die Daten unter /var/opt/sesam,
In /var/ini werden folgende Initialisierungsdateien abgelegt:
Manche Lader benötigen einen zusätzlichen Initialize element status Befehl nach dem manuellen Entladen der Medien. Aktivierung in SEP sesam:
Manchmal wird das Entladen eines Mediums vom Laufwerk blockiert mit prevent medium removal. Um das Entladen des Mediums wieder zu erlauben:
Damit wird folgender Befehl ausgeführt:
SCSI Id des Laufwerks vorher setzen mit:
Laufwerksnummer 2 mit SCSI Id 4050
Eine Standard Ausschlussliste kann im SEP sesam Client wie folgt spezifiziert werden
<SESAM_VAR>/var/ini/sm.ini
Falls sich die Größe einer Datei während eines Backups verändert wird vom sbc eine Warnung ausgegeben. Um diese Warnung zu vermeiden kann eine Liste (in Form regulärer Ausdrücke) spezifiziert werden, wodurch der sbc Größenänderungen akzeptiert.
<SESAM_VAR>/var/ini/sm.ini
Diese Funktion is auf Windows Betriebssystemen nicht verfügbar, da während des Backups über VSS keine Datei die Größe ändern sollte.
SEP sesam bietet eine einfache Schnittstelle zum Starten und Beenden des Servers. Mit sm_startup wird das System gestartet. Es wird nach dem Starten aller Daemons bzw. Services zunächst die allgemeine SEP sesam-Bearbeitungsqueue qu_all initialisiert und dann in dieser das Programm 'sm_startup gestartet. sm_startup prüft die SEP sesam Umgebung und startet sm_config_drives zur Initialisierung der Laufwerke. Wird der SEP sesam Server mit sm_startup gestartet, so wird mit sm_main status geprüft, ob die Daemons bzw. Services aktiv sind. Sind die Prozesse nicht aktiv, so wird "'sm_main start"' aufgerufen und sm_startup beendet sich vorzeitig. Für das Beenden des SEP sesam Servers dient sm_shutdown der sm_os_startup stop aufruft, welcher u.a. sm_main stop zum Beenden der Services/Daemons verwendet.
SEP sesam ist so aufgebaut, dass es sich nach dem Booten des Rechners automatisch startet. Um diese Funktion zu unterbinden, geht man wie folgt vor:
Unix-Systeme
Eingabe von sm_setup unset_reboot. Um den Dienst wieder zu starten, wird sm_setup set_reboot eingeben.
Windows-Systeme
In der Computerverwaltung unter Dienste und Anwendungen den Dienst SEPsesam Server deaktivieren.
Um eine Verbindung vom SEP sesam Server zum Client anstatt mit der unverschlüsselten ctrl-Verbindung über SSH aufzubauen, muss sich SEP sesam Server ohne Passwortabfrage, d.h. über public/private Key, auf den Client einloggen können. Die Einrichtung ist in den man Pages von ssh und sshd erklärt. Um das für einen neuen Client zu verwenden, den Zugriffsmode auf SSH umstellen. Ein Browsen des Filesystems ist derzeit nicht möglich wenn SSH als Verbindungstyp gewählt wird.
Eine <SESAM_VAR>/var/ini/sm.ini ist die zentrale Konfigurationsdatei nicht nur auf dem SEP sesam Server, sondern auch auf den Clients.
Neben den Möglicheiten eine Exclude-Liste in einem Auftrag zu definieren, gibt es über den Abschnitt [SBC_EXCLUDE] Exclude-Muster zu definieren, die bei jedem Backup auf diesem Client angewendet werden. Dazu müssen keine weiteren Einstellungen im Sicherungsauftrag gemacht werden. Im Sicherungsprotokoll wird diese Liste mit ausgegeben, damit der Administrator weiß, welche Bereiche nicht mitgesichert wurden. Diese Muster arbeiten mit Regular Expressions (RegEx), d.h. es lassen sich mit wenig Aufwand komprexe Muster zum exkludieren abbilden.
Die Default-Liste nach der Installation des SEP sesam Clients unter Linux sieht wie folgt aus.
Sollen nun z.B. die Pfade /u01, /u02 und /u03 nicht mitgesichert werden, dann kann das über folgenden zusätzlichen Eintrag in die Liste erfolgen:
Diese Exclude-Muster gelten in der Regel bei der Gesamtsicherung eines Clients oder wenn einer der aufgeführten Pfade oder Dateien sich in einem Unterverzeichnis der Sicherungsquelle befinden. Werden allerdings einer oder mehrere dieser Pfade explizit als Sicherungsquelle definiert, dann kann darüber dieser Bereich trotzdem gesichert werden.
Derzeit gibt der sbc eine Warnung aus, wenn sich die Größe einer Datei bei der Sicherung ändert, oder während der Sicherung eine Datei gelöscht wird. Um diese Warnungen zu vermeiden, kann eine Liste von Daten (als reguläre Ausdrücke) bestimmt werden, bei denen der sbc die Änderung der Größe oder das Löschen akzeptiert. Der Sicherungsstatus wird dann als erfolgreich gemeldet. Die erkannten Unregelmäßigkeiten werden allerdings trotzdem im Protokoll aufgeführt.
In der <SESAM_VAR>/var/ini/sm.ini existiert dieser Bereich nicht standardmäßig und muss explizit erzeugt werden.
Die o.g. Beispiele sind wie folgt zu interpretieren:
Diese Funktion ist in Windows nicht notwendig, da bei einer Sicherung per VSS eine Datei ihre Größe im Snapshot während einer Sicherung sowieso nicht ändert.
Jede Sicherung wird in einem sogenannten Sicherungssatz (Saveset) gespeichert. Dieses Saveset bekommt einen Unique Identifier, welcher sicherstellt, dass es keine 2 Savesets mit derselben UID geben kann. Im Laufe der Entwicklung wurde die Saveset-ID schrittweise erweitert. Aktuell hat Sie folgenden Aufbau:
Die Namen der Sicherungssätze werden von SEP sesam eindeutig aus der Sicherungszeit berechnet. Für die Rücksicherung wird zu jedem Sicherungssatz ein Inhaltsverzeichnis, das die gesicherten Dateien auflistet, erstellt und unter dem zugehörigen Sicherungsnamen und Datum verwaltet ( Listing ). Dazu kommt das Sicherungsprotokoll, das Meldungen über den Verlauf des Backups sowie eine Liste von Dateien, die systembedingt nicht gesichert werden konnten, beinhaltet.
In der SEP sesam Datenbank werden zu jeder gelaufenen Sicherung folgende Verwaltungsdaten gehalten:
Der Erfolgsstatus einer Sicherung ist in der Spalte Zustand von Sicherungen nach Status sichtbar.
In der Oberfläche von SEP sesam können diese Informationen mit verschiedensten Filtern zur Analyse dargestellt werden ( Sicherungen nach Status, Kalenderblatt, etc. ) .
Mögliche Job Stati sind
| SEP Sesam Server Komponente | SESAM_VAR/var/log/lgc mit Extension .lgc für aktuelle und _{date}.lgx für ältere Log Dateien.
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| SMS und STPD Komponenten | SESAM_VAR/var/log/sms, Extension .log.
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| SEP Sesam Server GUI Komponente | SESAM_VAR/var/log/lgc/sm_gui_server.lgc für aktuelles Log und sm_gui_server_{date}.lgx für ältere Log Dateien.
|
SEP sesam bietet mehrere vom Benutzer konfigurierbare Schnittstellen an. Diese können frei programmiert werden. Die Templates der Programme befinden sich unter <sesamroot>/skel/templates. Um sie zu aktivieren, müssen die Dateien erst nach <sesamroot>/bin/sesam kopiert werden. Dort können sie dann mit einem beliebigen Texteditor anpasst werden.
Folgende Schnittstellen stehen zu Verfügung:
| Name | Kommando | wird ausgeführt auf |
| PRE | sbc_pre | Klient |
| POST | sbc_post | Klient |
| DISASTER | sm_disaster | Server |
| NOTIFY | sm_notify | Server |
| ALARM | sm_alarm | Server |
Vor dem Start einer Sicherung können am zu sichernden Client spezielle Maßnahmen durchgeführt werden.
Diese Aktionen können mit Hilfe der Pre-Schnittstelle frei programmiert werden. Es kann alles eingesetzt werden, was auf dem entsprechenden Betriebssystem lauffähig ist.
Der Aufruf erfolgt mit 10 Argumenten vom aktuellen SEP sesam Sicherungsauftrag:
| Arg.Nr | Bedeutung |
| 1 | Sicherungsquelle |
| 2 | Name des sichernden Rechners (Tape server interface) |
| 3 | SESAM Auftragsname |
| 4 | Laufwerksnummer |
| 5 | Sicherungstyp: Copy, Full, Differential, Incremental |
| 6 | Ausführungszähler des Auftrages im Sicherungstag (= Nummer der LIS-Datei) |
| 7 | Savesetname |
| 8 | Label des benutzten Mediums |
| 9 | Medienpool des benutzten Mediums |
| 10 | Zeitplan der die Sicherung gestartet hat (Schedule) |
Rückgabewerte: Vor dem Ende der Prozedur muss auf Standard Output entweder STATUS:OK oder STATUS:ERROR {text} geschrieben werden.
Ändern der backup source
Wenn STATUS: Nachrichten das Schlüsselwort BACKUP_SRC= enthalten, wird dies als Backupquelle verwendet.
STATUS:OK BACKUP_SRC=C:,F:/DATA
SEP sesam prüft diese Ausgabe der PRE-Prozedur und verfährt gemäß der Einstellung 'Backup trotz Pre-Fehler starten' mit dem Sicherungsauftrag.
Nach Beendigung einer Sicherung können am Client ebenfalls spezielle Maßnahmen, z.B.
durchgeführt werden
Diese Aktionen können mit Hilfe der Post-Schnittstelle frei programmiert werden.
SEP sesam wertet den Status der Sicherung aus, bevor die Post-Bearbeitung gestartet wird. Ist der Status fehlerhaft, wird die Post-Bearbeitung nur gestartet, wenn die Einstellung trotz Backup-Fehler starten für den Auftrag gesetzt ist.
Der Aufruf erfolgt mit 12 Argumenten:
| Arg.Nr | Bedeutung |
| 1 | Sicherungsquelle |
| 2 | Name des sichernden Rechners (Tape server interface) |
| 3 | Auftragsname |
| 4 | Laufwerksnummer |
| 5 | Sicherungstyp: C_opy, F_ull, D_ifferential, I_ncremental |
| 6 | Status der Sicherung ( 1 = ok, 0 = error ) |
| 7 | Meldungstext zur Sicherung |
| 8 | Ausführungszähler des Auftrages im Sicherungstag (= Nummer der LIS-Datei) |
| 9 | Savesetname |
| 10 | Label des benutzten Mediums |
| 11 | Medienpool des benutzten Mediums |
| 12 | Zeitplan der die Sicherung gestartet hat (Schedule) |
Vor dem Ende der Prozedur muss auf Standard Output entweder
oder
geschrieben werden.
Endet die POST-Prozedur mit Fehler, so wird die Sicherung mit Status Warnung bewertet.
sm_notify wird z.B. in folgenden Fällen aufgerufen:
Im Gegensatz zum sm_alarm erfolgt der Aufruf auch bei erfolgreicher Ausführung der Aktion. Der Aufruf erfolgt immer mit zwei Parametern:
Folgende Modulnamen werden verwendet
Wird am Ende einer Sicherung aufgerufen.
Beispiel:
Sobald die letzte Sicherung einer Sicherungsgruppe beendet ist, wird die Schnittstelle mit einem Gesamtstatus für die Sicherungsgruppe aufgerufen.
Beispiel:
Wird ausgeführt sobald alle geplanten Sicherungen für einen Sesam_Tag beendet sind. Hiermit kann man dann z.B. eine Mail mit dem Sicherungsstatus versenden oder ein Bandlaufwerk entladen.
Beispiel:
Beispiel einer sm_notify:
Wird ausgelöst, sobald SEP sesam ein anderes Medium benötigt und dieses nicht selber laden kann, also vor allem bei einem Einzelbandlaufwerk.
Wird ausgelöst, wenn ein Medium initialisiert wurde.
sm_alarm wird immer aufgerufen, wenn eine SEP sesam Aktion fehlschlägt. Die Modulenamen sind die gleichen, wie beim sm_notify
Bei einem Einzelbandlaufwerk wird bei einem Bandwechsel nach 15 min der sm_alarm SM_GET_VOLUME gestartet. Dadurch hat man genügend Zeit um z.B.
bei einer Rücksicherung das angeforderte Medium einzulegen, ohne einen Alarm auszulösen.
sm_disaster wird immer nach Beendigung des Auftrages SESAM_BACKUP aufgerufen. Dem Programm werden alle Informationen zur letzten SEP sesam Selbstsicherung übergeben. Damit ist die Wiederherstellung von SEP sesam im Falle eines Totalausfalles möglich.
| Achtung |
|
Diese Schnittstelle sollte immer konfiguriert werden ! - Das SESAM_BACKUP muß immer als FULL oder COPY ausgeführt werden ! |
Das SEP sesam Command Line Interface (SEP sesam CLI) wird zum automatischen Konfigurieren der SEP sesam Umgebung benutzt ohne dazu die SEP sesam GUI nutzen zu müssen. Darüber hinaus lassen sich damit bereits eingerichtete Aufträge starten. Damit können skriptgesteuerte Vorgänge in der SEP sesam Umgebung umgesetzt werden.
Der Backupauftrag TEST_BACKUP soll sofort auf den Medienpool DISK als Full backup gestartet werden.
Ist aktuell kein Icon auf dem Linux Desktop verfügbar, kann die GUI auch über die Kommandozeile gestartet werden.
Die Master GUI wird verwendet um mehrere SEP sesam Server einfach zu verwalten. Bei den Servern handelt es sich um eigenständige SEP sesam Server. Die sesam Master Oberfläche verfügt über einige zusätzliche Schalter und Einstellmöglichkeiten, sodass in die Bedienungsoberflächen der anderen SEP sesam Server eingegriffen werden kann. Alle lokalen GUI´s der verteilten SEP sesam Server sind parallel und autark weiterhin nutzbar.
Danach können Server über GUI->Konfiguration->Remoteserver hinzugefügt werden.
Dies hat zur Folge, dass:
Falls es beim Aktivieren der Verbindung zu einem Remote Server zu Problemen kommt, sollte zuerst immer versucht werden eine direkte Verbindung herzustellen.
Einige besondere Einstellungen können im Augenblick noch nicht mit der GUI durchgeführt werden.
Um Platz zu sparen können alle LIS Dateien die älter als n Tage (hier 3) sind komprimiert werden:
Wichtig: nach Aktivierung der Option werden die LIS Dateien erst nach erneutem Durchlauf des Sesam Tageswechsels komprimiert! Die Aktivierung führt nicht zur sofortigen Komprimiertung der LIS Dateien. Um die Kompression der .lis Dateien sofort auszuführen, ist es notwendig einen Tageswechsel mit sm_newday zu starten.
Windows Betriebssysteme verwenden in den Dateieigenschaften zur Verwaltung von Dateiänderungen das Archivbit (A-Bit), das bei verändernden Zugriffen auf die Datei auf den Wert 1 gesetzt wird. Standardmäßig wird das Archivbit von SEP sesam nicht verwendet, kann jedoch bei Bedarf in den Optionen mit -o clear_archive erzwungen werden. Normalerweise werden die Zeitinformationen für eine FULL, DIFF oder INC Sicherung in der SEP sesam Datenbank gespeichert, da das Archivbit auch von anderen Programmen verändert werden kann.
Einfluss der Sicherungsarten auf das A-Bit:
Anstatt das Archive Bit kann SEP sesam auch einen in der internen DB gepeicherten Zeitstempel verwenden. Dies ist vor allem dann interessant, wenn andere Programme ebenfalls das Archive Bit verwenden.
Deaktivieren der von UNIX benutzten Zeitstempel-Datei für ein UNIX backup. Stattdessen wird der Zeitstempel der sesam DB benutzt.
Speziell bei Datenbank Sicherungen ist es nötig, dass bestimte Environment Variablen gesetzt sind. Dies kann über Einträge in der sm.ini unter der Sektion [ENVIRONMENT] erreicht werden.
Diese Einträge werden beim Startup von SEP sesam gelesen und gesetzt. Alle von SEP sesam gestarteten Prozesse erben dann diese Einstellungen.
Der SEP sesam Alivetest, der während einer Sicherung periodisch überprüft, ob der Sicherungsclient noch erreichbar ist kann mit folgendem Befehl abgeschaltet werden:
Wieder aktiviert wird er mit:
Siehe: Problembehebung
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